Minijob

Ein Minijob ist ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Arbeitsentgelt von nicht mehr als 450 Euro im Monat. Für Minijobs gelten sozialversicherungsrechtlich besondere Regelungen.

Als Minijob wird eine geringfügig entlohne Beschäftigung bezeichnet. Die geringfügig entlohnte Beschäftigung ist eine Art der geringfügigen Beschäftigung. Eine andere Form der geringfügigen Beschäftigung ist die kurzfristige Beschäftigung.

Minijobs sind versicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. In der Rentenversicherung besteht beim Minijob grundsätzlich Versicherungspflicht, es sei denn, der Arbeitnehmer hat sich hiervon befreien lassen. Ein Antrag auf Befreiung ist dem Arbeitgeber schriftlich zuzuleiten.

Für bestimmte Personengruppen besteht auch bei einem Minijob keine Versicherungsfreiheit. Dies sind zum Beispiel Personen, die im Rahmen betrieblicher Berufsbildung, als Teilnehmer des Bundesfreiwilligendiensts, aufgrund einer stufenweisen Wiedereingliederung, wegen Kurzarbeit oder witterungsbedingten Arbeitsausfalls geringfügig entlohnt oder kurzfristig beschäftigt sind.


Top-Thema 17.08.2022 Dynamische Geringfügigkeitsgrenze im Minijob

Top-Thema 23.06.2022 Arbeitsrechtliche Besonderheiten bei Ferienjobbern

Mehrere Minijobs

Bestehen mehrere Minijobs nebeneinander, sind die Arbeitsentgelte zu addieren. Wird dabei die Grenze von 450 Euro (ab 1.10.2022 520 Euro) überschritten, tritt Versicherungspflicht in allen Beschäftigungsverhältnissen ein. Nicht zusammengerechnet werden aber

  • eine geringfügig entlohnte Beschäftigung mit einer kurzfristigen Beschäftigung sowie
  • eine geringfügig entlohnte Beschäftigung neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung.

Bestehen mehrere geringfügig entlohnte Beschäftigungen bei einem Arbeitgeber, ist stets von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis auszugehen.

Wird die Arbeitsentgeltgrenze überschritten, tritt sofort Versicherungspflicht zu allen Zweigen der Sozialversicherung ein. Handelt es sich um ein gelegentliches und unvorhersehbares Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze, besteht weiter Versicherungsfreiheit (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung).

Sozialversicherungsbeiträge beim Minijob

Bei einem Minijob beträgt der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung 13 Prozent und zur Rentenversicherung 15 Prozent des Arbeitsentgelts und ist vom Arbeitgeber zu zahlen. Hat sich der geringfügig entlohnt Beschäftigte nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, trägt er als Eigenanteil die Differenz zwischen dem aktuellen allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung und dem Pauschalbeitrag des Arbeitgebers. Für die Abwicklung der Beitragszahlungen ist die Minijob-Zentrale bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zuständig. Aus dem Entgelt eines Minijobs sind auch Beiträge zur Unfallversicherung, Insolvenzgeldumlage und Umlage zur Erstattung der Arbeitgeberaufwendungen (U1 und U2) zu zahlen.

Minijob und Steuer

Das Entgelt für den Minijob kann mit einer Pauschsteuer von 2 Prozent inklusive Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag versteuert werden, wenn der Arbeitgeber Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung abführt. Ist dies nicht der Fall, kann der Lohn pauschal mit 20 Prozent versteuert werden. Hinzu kommen dann noch Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.

Minijob und Arbeitsrecht

Die wöchentliche Arbeitszeit bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen ist nicht vorgegeben. Minijobber haben im Krankheitsfall bis zu 42 Tage Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dieser Anspruch entsteht ab einer durchgängigen Beschäftigungsdauer von vier Wochen. Wie alle anderen Arbeitnehmer auch haben Minijobber Anspruch auf Feiertagsvergütung, Mutterschutz, Urlaub und unterliegen dem Kündigungsschutz. Auch der gesetzliche Mindestlohn ist anzuwenden.

Minijob in Privathaushalten

Der Einsatz in privaten Haushalten ist sowohl als 450-Euro-Job wie auch als kurzfristige Beschäftigung möglich. Von Minijobs im Privathaushalt spricht man dann, wenn die ausgeübten Arbeiten normalerweise von Familienmitgliedern übernommen werden, wie Putzen oder Gartenarbeiten. Als Arbeitgeber für Minijobs in Privathaushalten können nur natürliche Personen auftreten. Bei geringfügig entlohnten Beschäftigungen (450-Euro-Jobs) in Privathaushalten, liegt der Beitrag zur Krankenversicherung und zur Rentenversicherung jeweils bei 5 Prozent und ist damit niedriger als bei gewerblichen Beschäftigungen. Der Minijob wird dabei der Minijob-Zentrale in einem vereinfachten Verfahren gemeldet, dem Haushaltsscheckverfahren.

News 17.08.2022 Mutterschutz

Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht auch bei einem Minijob. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes ist davon abhängig, wie die Minijobberin krankenversichert ist. Arbeitgeber haben – soweit die U2 entrichtet wurde - Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen, beispielsweise bei Beschäftigungsverboten.mehr

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News 20.06.2022 Sozialversicherung

Viele Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur in der Tasche haben, nutzen die Zeit danach für Aushilfsjobs, um sich zum Beispiel eine Urlaubsreise zu finanzieren. Oder sie leisten ein Praktikum für ihren späteren Studiengang ab. Entscheidend für die versicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung ist, was der Abiturient oder die Abiturientin nach der Reise plant beziehungsweise ob das Praktikum vorgeschrieben ist oder nicht.mehr

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News 15.06.2022 Gesetzentwurf

Im Zuge der Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Oktober 2022 auf 12 Euro gibt es auch Anpassungen bei Mini- und Midijobs. Neben der bloßen Anhebung von Verdienstgrenzen wird es auch ganz neue Regelungen geben.mehr

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News 17.05.2022 Urlaub

Die Pfingstfeiertage nutzen viele Beschäftigte, um noch ein paar Tage Urlaub zu nehmen. Das gilt natürlich nicht nur für Vollzeitkräfte. Auch Minijobber haben einen Urlaubsanspruch – mit denselben kniffligen Fragen, die auch bei anderen Teilzeitbeschäftigten entstehen. Zu oft findet das Arbeitsrecht hier keine Beachtung.mehr

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News 30.03.2022 Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN) können relevant für die Sozialversicherung werden. So müssen Personaler vorsichtig sein, wenn die SFN-Zuschläge den Status eines Minijobs verändern - und damit Minijobber sozialversicherungspflichtig werden.mehr

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News 09.03.2022 Sozialversicherung

Für die Beschäftigung von Studentinnen und Studenten kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Die Art der Beschäftigung entscheidet dabei über die Höhe der Abgabenlast in der Sozialversicherung. Die flexibelste und für Arbeitgeber günstigste Variante ist die Beschäftigung als Werkstudent.mehr

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News 15.12.2021 Arbeitslosengeld II

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass in Deutschland überproportional viele Alleinerziehende, Menschen mit einem Minijob oder im Niedriglohn-Sektor Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ergänzend zu einer Beschäftigung beziehen. mehr

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News 14.12.2021 Meldeverfahren

Zukünftig müssen Arbeitgeber der Minijob-Zentrale in den Meldungen zur Sozialversicherung Angaben zur Steuer machen. Das gilt nur für den 450-Euro-Minijob und nicht für kurzfristige Minijobs.mehr

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News 09.12.2021 Sozialversicherung

Mit dem Vierten Gesetz zur Änderung des Seefischereigesetzes sind Änderungen im Meldeverfahren für kurzfristige Minijobs beschlossen worden. Unter anderem ist zukünftig zu kennzeichnen, wie die Aushilfe krankenversichert ist. Die Umsetzung in der Praxis hat ab dem 1. Januar 2022 zu erfolgen. Mehr über die Hintergründe der Regelung und den zukünftigen Datenfluss erfahren Sie in dieser News.mehr

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News 02.12.2021 Minijobs

Minijobberinnen haben bei Beschäftigungsverboten während der Schwangerschaft Anspruch auf Fortzahlung ihres Arbeitsentgelts. Dem Arbeitgeber werden diese Kosten im Umlageverfahren erstattet. Zum 1. Januar 2022 sinkt der Umlagesatz.mehr

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News 02.12.2021 Entgeltfortzahlung

Das Umlageverfahren bei Krankheit (U1) wurde geschaffen, um gerade kleineren und mittleren Betrieben zu helfen. Es soll die finanzielle Belastung für Aufwendungen der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall auffangen. Zum 1. Januar 2022 ändert sich der Umlagesatz U1 bei Minijobs.mehr

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News 25.11.2021 Arbeitsrecht

Das Programm der Ampel-Parteien für die laufende Legislaturperiode steht. Im Themenfeld "Arbeit" enthält der Koalitionsvertrag neue Pläne insbesondere zu Weiterbildung, Arbeitszeit, Homeoffice, Befristung und Mindestlohn. Zusammengefasst kann gesagt werden: Das Arbeitsrecht wird arbeitnehmerfreundlicher werden. Ein erster Überblick.mehr

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News 22.11.2021 Minijob und Rente

Auch im Jahr 2022 dürfen Altersvollrentner, wie bereits in den Jahren 2020 und 2021, erheblich mehr Arbeitsentgelt in einer Beschäftigung verdienen, ohne eine Kürzung der Rente befürchten zu müssen. Diese Hinzuverdienstgrenze geht weit über die Minijob-Entgeltgrenze hinaus.mehr

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News 03.11.2021 Corona-Krise

In Zeiten der Coronakrise wurden und werden Minijobber häufig aufgrund mangelnden Arbeitsvolumens nicht bezahlt, obwohl grundsätzlich ein Anspruch auf Entlohnung besteht. Was müssen Arbeitgeber beim Entgeltanspruch von Minijobbern beachten?mehr

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News 13.10.2021 Minijob

Schnell einem Nachbarn oder einem befreundeten Unternehmer ohne Gegenleistung zu helfen, ist eine Gefälligkeit. Wird dies aber entschädigt und nicht gemeldet, kann die Gefälligkeit eine Schwarzarbeit darstellen. Das Bußgeld dafür ist höher als zum Beispiel der Lohn für einen Minijob.mehr

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News 13.10.2021 Vermeidung der "Zweitverdienerinnenfalle"

Eine Kombireform von Ehegattensplitting und Minijobs könnte laut Bertelsmann Stiftung 124.000 Menschen in "gute" Beschäftigung bringen. Davon würden vor allem Frauen profitieren, an die rund 108.000 dieser zusätzlichen sozialversicherungs- und steuerpflichtigen Jobs gehen könnten.mehr

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News 05.10.2021 Versicherungsrecht

Schwankende Arbeitsentgelte in 450-Euro-Minijobs sind normal und in der Regel unkritisch. Arbeitsentgelte, die bewusst in wenigen Monaten sehr hoch und sonst sehr niedrig sind, können aber die versicherungsrechtliche Beurteilung beeinflussen. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten müssen.mehr

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News 23.09.2021 Melderecht

Arbeitgeber sollen im Rahmen des DEÜV-Meldeverfahrens für kurzfristige Minijobs ab 1. Januar 2022 eine Rückmeldung zu Vorbeschäftigungen erhalten, um die Einhaltung der Zeitgrenzen besser prüfen zu können. Dies besagt eine Neuregelung des Gesetzgebers.mehr

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News 15.09.2021 Urlaubsabgeltung

Auch Minijobber haben als Arbeitnehmende Anspruch auf bezahlten Urlaub. Das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt erhöht sich dadurch nicht. Wird der Urlaub jedoch abgegolten, kann die zulässige Entgeltgrenze überschritten werden.mehr

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News 30.08.2021 Geringfügige Beschäftigung

450-Euro-Minijobber haben die Möglichkeit, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Diese Befreiung ist an eine Frist gebunden. Wird sie versäumt, sind Pflichtbeiträge zu zahlen, für die der Arbeitgeber unter Umständen allein aufkommen muss.mehr

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News 04.08.2021 Minijobs

Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben die Geringfügigkeits-Richtlinien aktualisiert. Die Neufassung trägt das Datum vom 26. Juli 2021 und gilt spätestens ab dem 1. August 2021. Wir haben die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.mehr

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Serie 09.07.2021 Entgelt-Quiz

In unserem Entgelt-Quiz in Zusammenarbeit mit der Lohnabrechnungsexpertin Birgit Ennemoser können Sie Ihr Wissen testen – zu aktuellen wie auch zu Grundlagenthemen der Lohnabrechnung. In diesem Teil geht es um die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge von geringfügig Beschäftigten.mehr

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News 30.06.2021 Arbeitsstunden anpassen

Auch wer in einem sog. Minijob arbeitet, hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn - und der ist im zweiten Halbjahr 2021 höher als zuvor. Eventuell müssen Arbeitsstunden angepasst werden.mehr

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News 28.06.2021 BFH Kommentierung

Zeitraumbezogene (Einmal-)Zahlungen für die private Kfz-Nutzung sind bei der Bemessung des geldwerten Vorteils auf den Zeitraum, für den sie geleistet werden, gleichmäßig zu verteilen und vorteilsmindernd zu berücksichtigen. Das gilt auch bei Zuzahlungen zu den Anschaffungskosten des Kfz (entgegen R 8.1 Abs. 9 Nr. 4 Sätze 2 und 3 LStR).mehr

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News 01.06.2021 Coronapandemie

Wie bereits 2020 hat der Gesetzgeber aufgrund der Coronapandemie die Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung übergangsweise von März bis Oktober 2021 erhöht. Aufgrund einer Bestandschutzregelung wirken die neuen Zeitgrenzen aber erst ab Inkrafttreten des entsprechenden Änderungsgesetzes.mehr

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News 26.05.2021 Minijobs

Aushilfen können kurzfristig sozialversicherungsfrei beschäftigt sein, wenn bestimmte, im Gesetz genannte Zeitgrenzen nicht überschritten werden. Das Bundessozialgericht (BSG) hat jetzt entschieden, wie die Zeitgrenzen auszulegen bzw. nicht auszulegen sind.mehr

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News 20.05.2021 Rat der Arbeitswelt

Zum ersten Mal hat der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil einberufene Rat der Arbeitswelt einen Bericht mit Empfehlungen an die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik vorgelegt. Iwer Jensen, Mitglied des Rats, verteidigt die Vorschläge im Interview gegen Kritik der Arbeitgeber.mehr

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News 29.04.2021 Minijob

Berufsmäßigkeit gilt als K.-o.-Kriterium für einen versicherungsfreien kurzfristigen Minijob. Dies gilt aber nur, wenn das erzielte Arbeitsentgelt eine Entgeltgrenze überschreitet. Um die Berufsmäßigkeit richtig zu prüfen, sind einige Kriterien zu beachten.mehr

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News 14.04.2021 Minijob

Arbeitgeber sind verpflichtet, für jeden Arbeitnehmer Entgeltunterlagen zu führen. Für die Sozialversicherung müssen Minijob-Arbeitgeber sogar mehr Auflagen beachten, um das Vorliegen eines Minijobs zu belegen.mehr

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News 09.03.2021 Geringfügige Beschäftigung

Arbeitslose können neben dem Leistungsbezug einen Minijob ausüben. Dies kann sich allerdings auf die Höhe des Arbeitslosengelds auswirken. Erfahren Sie, warum kurzfristige Minijobs für Arbeitslose grundsätzlich ausgeschlossen sind und was noch zu beachten ist.mehr

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News 04.03.2021 Rentenversicherung

Die Grundrente ist zum 1. Januar 2021 in Kraft getreten. Ein Minijob kann dazu beitragen, Ansprüche auf die Grundrente zu erfüllen. Auf die Höhe der Grundrente hat ein Minijob aber keine Auswirkungen. Die Fakten im Überblick.mehr

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News 12.01.2021 Versicherungsrecht

Die sogenannte Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale wurde zum 1. Januar 2021 erhöht. Sie zählt nicht zum Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung. Was ist bei der Ermittlung des regelmäßigen monatlichen Arbeitsentgelts zur Prüfung des Vorliegens eines 450-Euro-Minijobs zu beachten?mehr

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News 27.11.2020 Kurzarbeit und Nebenjob

Vielen Berichten zufolge steigt die Zahl der Anträge auf Kurzarbeitergeld bei den Agenturen für Arbeit rasant an. Der Grund ist jedem bekannt: wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. Nehmen Arbeitnehmer während der Kurzarbeit einen Minijob zur Aufbesserung des Einkommens auf, sind Besonderheiten zu beachten. mehr

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News 05.11.2020 Arbeitsmarkt

Minijobber gehören zu den größten Verlierern der Corona-Krise. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten lag im Juni 2020 um 12 Prozent unter dem Vorjahreswert, was 850.000 Minijobbern weniger entspricht. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ging im gleichen Zeitraum nur um 0,2 Prozent zurück. Das ergab eine Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).mehr

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News 22.10.2020 7. SGB IV-Änderungsgesetz

Mit dem 7. SGB IV-Änderungsgesetz sind Änderungen im Meldeverfahren vorgenommen worden. Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben nun die konkrete Ausgestaltung dieser Änderungen beschlossen.mehr

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News 21.10.2020 Versicherungs- und Beitragsrecht

Die Corona-Pandemie zwingt viele wirtschaftlich geschwächte Unternehmen dazu, Stellen zu kürzen. Häufig davon betroffen sind Minijobber, wie eine Statistik der Minijob-Zentrale zeigt. Eine für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktive Alternative zum Minijob kann ein Midijob sein. Ein Vergleich.mehr

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News 16.04.2020 Rentenversicherungsbeitrag

Die Kombination von Altersvollrente, Hinterbliebenenrente und Minijob ist nicht ungewöhnlich. Wegen der für die Hinterbliebenenrente geltenden Einkommensanrechnung lohnt es sich unter dem Strich, Rentenversicherungsbeiträge in den Minijob zu investieren.mehr

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News 17.02.2020 Mehrfachbeschäftigung

Die Zahl der Menschen, die parallel mehrere Beschäftigungsverhältnisse haben, ist auf einen neuen Rekordwert von rund 3,5 Millionen gestiegen. Laut Bundesagentur für Arbeit hatten Mitte 2019 die meisten davon neben einem regulären Job noch einen Minijob. Die Formen der Mehrfachbeschäftigung sind vielfältig, ebenso wie die Gründe dafür.mehr

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News 05.07.2019 Arbeitsmarkt

Die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland bleibt auf einem hohem Niveau. Rund ein Fünftel aller Kernbeschäftigten ist befristet angestellt, arbeitet in Teilzeit, Leiharbeit oder in einem Minijob. Besonders betroffen: Frauen und Ausländer, wie eine Analyse des WSI zeigt.mehr

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News 08.05.2019 Sozialversicherung

Arbeitgeber, die Arbeitnehmer ohne vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit auf Abruf beschäftigen, müssen eine zum Jahresbeginn vorgenommene Änderung im Teilzeit- und Befristungsgesetz beachten und tätig werden. Sonst kann aus einem Minijob schnell eine versicherungspflichtige Beschäftigung werden.mehr

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News 03.04.2019 BFH-Kommentierung - Ehegattenarbeitsverhältnis

Arbeitsverhältnisse zwischen Unternehmer und Familienangehörigen stehen im Visier der Finanzverwaltung. Die Verträge müssen einem Fremdvergleich standhalten. Der BFH lehnte aktuell einen Fall ab, bei dem ein Ehegatten-Minijobber einen Firmenwagen nutzen durfte.mehr

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News 04.03.2019 BFH Kommentierung

Die Überlassung eines Dienstwagens zur unbeschränkten und selbstbeteiligungsfreien Privatnutzung des Arbeitnehmers ist im Rahmen eines geringfügigen - zwischen Ehegatten geschlossenen - Beschäftigungsverhältnisses fremdunüblich.mehr

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News 27.02.2019 Minijobs mit Auslandsbezug

Nicht selten werden Arbeitnehmer aus dem Ausland auf Minijob-Basis beschäftigt. Dies betrifft nicht nur Grenzgänger, sondern auch ausländische Arbeitnehmer, die sich vorübergehend in Deutschland aufhalten. Dabei müssen Arbeitgeber einige sozialversicherungsrechtliche Vorgaben beachten.mehr

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News 24.01.2019 Sozialversicherung

Minijobs, die innerhalb eines Kalendermonats aufeinander folgen, sind bei der Prüfung der Entgeltgrenze unabhängig voneinander zu beurteilen. Es gibt aber eine Ausnahme von diesem Grundsatz.mehr

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News 20.12.2018 Kurzfristige Beschäftigung

In den neuen Geringfügigkeits-Richtlinien haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung klarere Regeln für die Zusammenrechnung kurzfristiger mehrerer Minijobs formuliert. Die Vorgaben wirken sich meist positiv aus: Minijobs können oft länger ausgeübt werden.mehr

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News 06.09.2018 Praxis-Tipp

Die Arbeitgeberanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung im Rahmen eines Minijobs vermindern den als Vorsorgeaufwendungen abziehbaren Betrag nur, wenn der Steuerpflichtige die Hinzurechnung der Beiträge (Arbeitgeber- und ggf. Arbeitnehmeranteil) zu den tatsächlichen Vorsorgeaufwendungen beantragt hat.mehr

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News 03.08.2018 Sozialversicherung

Bei einer unbezahlten Freistellung ist die Laufzeit der sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigung begrenzt - das gilt genauso für Minijobber wie für sonstige Angestellte. Dabei kann es aber Ausnahmen geben. Wie diese aussehen und was der Arbeitgeber für die Sozialversicherung beachten muss.mehr

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News 26.07.2018 Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Immer mehr Rentner in Deutschland verdienen sich durch einen Minijob etwas dazu. Demnach gab es im Dezember 2017 genau 1.074.689 Minijobber, die 65 Jahre und älter waren. Was Arbeitgeber und Rentner in der Rentenversicherung beachten müssen.mehr

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News 25.07.2018 Nebenbeschäftigung

Einen Minijob während der Elternzeit auszuüben, ist für Eltern eine gute Gelegenheit die Haushaltskasse etwas aufzubessern. Nicht selten kommt das Angebot auch vom bisherigen Arbeitgeber. Es gibt zwei Arten von Minijobs, die unterschiedlich zu bewerten sind. Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer beachten müssen.mehr

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