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Vergütung

Vergütung

Die Vergütung ist die Gegenleistung des Arbeitgebers für die vom Arbeitnehmer erbrachte Arbeitsleistung. Das Konzept der Zusammensetzung und Struktur der Vergütung ist als Instrument der Personalpolitik strategische Managementaufgabe, die weit über die administrative Entgeltabrechnung hinausgeht.

Eine nachhaltige Vergütungsstruktur und -politik sind notwendig, um Mitarbeiter angemessen für ihre Arbeitsleistung zu entlohnen, zu rekrutieren und zu binden. Das Arbeitsentgelt muss nicht nur den rechtlichen Vorschriften wie tarifvertraglichen Regelungen oder Mindestlohnanforderungen, sondern auch der Marktsituation entsprechen. Die Vergütung muss also wettbewerbsfähig sein.

Bestandteile der Vergütung

Die Gesamtvergütung setzt sich zusammen aus dem Grundgehalt (Fixgehalt) mit den Lohnzusatzkosten wie Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Urlaubsentgelt, Lohnfortzahlung bei Krankheit und vermögenswirksame Leistungen, Zulagen oder Zuschlägen (beispielsweise für Nacht- oder Akkordarbeit oder Fahrtkosten-/Essenzuschüsse) , Zusatzleistungen und erfolgsabhängigen variablen Vergütungsbestandteilen wie Boni, Tantiemen, Prämien und Unternehmenswertbeteiligungen. Hinzu kommen Sonderzuwendungen (Gratifikationen) wie Jubiläumszahlungen, 13. Monatsgehalt oder Urlaubsgeld.

Zweck und Motivationscharakter der Vergütung können über Auswahl und Zusammensetzung der verschiedenen Elemente (Vergütungsstruktur) beeinflusst werden. Grundlage hierfür ist die Vergütungsphilosophie des Unternehmens.


Mercer übernimmt Profil M

"Investition in den Wirtschaftsstandort Deutschland"

Die Unternehmensberatung Mercer übernimmt die mittelständische Leadership-Beratung Profil M. Für Mercer, das zum globalen Beratungskonzern Marsh McLennan gehört, ist es der nächste Schritt zur Full-Service-HR-Beratung. Was die Übernahme für Markt, Mitarbeitende und Kunden bedeutet, erklären Mercer-Deutschland Chef Martin Haep und Profil-M-Geschäftsführerin und -Mitbegründerin Anja Beenen im Interview.



























Gehaltstransparenz

"Beide Seiten müssen sich besser auf Gehalts­ver­handlungen vorbereiten"

Gehaltstransparenz gilt oft als etwas Positives. Dieses Narrativ nutzt vor allem den Gehaltsdatenanbietern und den Be­schäf­tigten, die bisher bei Gehaltsverhandlungen unter­durch­schnitt­lich abgeschnitten haben, meint Julia Brandl, Professorin für Personalpolitik an der Universität Innsbruck. Doch sie ist skeptisch, ob auch Arbeitgeber davon profi­tieren. Im Interview erklärt sie, was eine breitere Öffnung der Daten für Unternehmen bedeutet und wie mehr Transparenz den Gender Pay Gap verringern könnte.