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Personalmarketing

Bild: Haufe Online Redaktion

Beim Personalmarketing werden die Methoden und Instrumente des Absatzmarketings für das Recruiting und die Mitarbeiterbindung eingesetzt. Unternehmen werben für sich als Arbeitgeber so, wie sie für ihre Produkte und ihr Dienstleistungsangebot werben.

Personalmarketing hat zum Ziel, die richtigen Bewerber auf dem Markt beziehungsweise Arbeitnehmer im Unternehmen zu erreichen, sie vom Arbeitgeber zu überzeugen und somit eine Einstellung oder die Bindung zu erreichen. Je nachdem, ob potenzielle Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt oder bereits angestellte Arbeitnehmer angesprochen werden, spricht man auch von externem beziehungsweise internem Personalmarketing. Das Personalmarketing ist im Gegensatz zum Employer Branding, der Bildung einer Arbeitgebermarke, eher kurz- bis mittelfristig angelegt. Mithilfe der Employer Brand wird die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber geprägt.




Personalmarketing gewinnt durch Fachkräftemangel an Bedeutung

Das Personalmarketing hat genauso wie das Recruiting, das Bewerbermanagement und das Employer Branding im Zuge des zunehmenden Fachkräftemangels an Bedeutung für die Unternehmen gewonnen. Denn der Bewerbermarkt kehrt sich damit zunehmend um: Die Fach- und Führungskräfte suchen sich das zu ihnen passenden, attraktive Unternehmen aus.

Personalmarketing beginnt in der Regel mit der Ausgangsanalyse zu bisherigen Personalmarketing-Maßnahmen und deren Zielerreichung. Ist die Ausganssituation geklärt, werden die Ziele des Personalmarketings definiert und anschließend festgelegt, welche Zielgruppe mit den Maßnahmen angesprochen werden soll. Erst danach wird die Frage beantwortet, mit welchen Kommunikationsmitteln gearbeitet werden soll. Im fünften Schritt lässt sich so die unternehmensspezifische Personalmarketing-Strategie festzurren. Nach der Umsetzung muss das Controlling die Zielerreichung kontinuierlich erfassen.