Von Holacracy bis Jobsharing beschreibt New Work eine Vielzahl von Arbeitsmodellen und Organisationsansätzen. Zugleich markiert der Begriff jedoch auch Entwicklungen wie den Übergang zur Wissensgesellschaft. Der gemeinsame Nenner ist das New-Work-Konzept von Frithjof Bergmann.

New Work ist ein Sammelbegriff, mit dem verschiedene, meist alternative Arbeitsmodelle und –formen umschrieben werden. Der Begriff geht auf den Sozialphilosophen Frithjof Bergmann zurück, der Mitte der Siebzigerjahre das Theoriekonzept der neuen Arbeit entwickelt hatte. Hier findet sich eine Definition, die verdeutlicht, warum New Work zwar nicht wirklich neu, aber für die heutige Arbeitswelt 4.0 immer noch wichtig ist.


Serie 25.07.2018 Kolumne Leadership

News 24.09.2018 New Work

New Work Definition bei Bergmann

Das New-Work-Konzept von Bergmann zeichnet sich dadurch aus, dass es das Prinzip der Lohnarbeit umzukehren versucht. Bergmann erklärt dies sehr grundlegend in den Begriffen von Zweck und Mittel: Seit der industriellen Revolution bestand der Zweck von Arbeitstätigkeiten vor allem darin, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen – etwa, einen Arbeitsschritt am Fließband. Das Mittel, um diesen Zweck zu erfüllen, war der arbeitende Mensch, der damit gewissermaßen als bloßes Werkzeug fungierte.

Die Idealform der neuen Arbeit, wie sie Bergmann versteht, dreht dieses Verhältnis um: New Work, die neue Arbeit, soll nun das Mittel sein, mit dem sich der Mensch als freies Individuum verwirklichen kann. Damit geht es Bergmann insbesondere um die sinnstiftende Funktion der Arbeit, aber auch um Werte wie Freiheit und Selbstständigkeit. Bergmanns sehr allgemeine New-Work-Definition lautet entsprechend: New Work ist die Arbeit, die ein Mensch wirklich will.

Work-Life-Blending statt Work-Life-Balance

Diese Idealform von New Work ist jedoch nicht nur eine Arbeit, die Spaß macht oder sich gut mit dem Privatleben vereinbaren lässt. Es geht der New-Work-Bewegung vielmehr darum, dass die Arbeit in Zukunft mit den je individuellen Interessen, Werten und Überzeugungen im Einklang stehen soll. Das ist gerade in der Arbeitswelt 4.0 bedeutsam, denn hier verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben immer stärker. Ob dieses sogenannte Work-Life-Blending nun positive oder negative Folgen hat, hängt davon ab, ob man die Arbeitsweise findet, die zu einem passt. Das erfordert Freiraum in der Unternehmensstruktur – eine Herausforderung für die Führung und das HR Management.

Vor diesem Hintergrund erscheinen die oft übergreifenden HR-Ansätze zur Verbesserung der Work-Life-Balance in einem ganz anderen Licht. Die Gefahr: Viele eigentlich gut gemeinte Maßnahmen des HR Management – etwa das nächtliche Abschalten von Mail-Servern – können die Mitarbeiter einschränken. Das kann wiederum dazu führen, dass nicht alle so arbeiten können, wie es zu ihrem Lebensstil oder Charakter passen würde. Arbeit 4.0 bedeutet für die New-Work-Bewegung deshalb auch, das Arbeitssystem und die Unternehmensstruktur möglichst so anzupassen, dass die Mitarbeiter selbstbestimmt etwa über die Arbeitszeit oder den Arbeitsort entscheiden können. Die Ansätze hierzu sind vielfältig und teils sehr unterschiedlich.

New Work als Arbeitssystem?

Die verschiedenen Kontexte, in denen der New-Work-Begriff aktuell verwendet wird, lassen das Konzept recht unscharf erscheinen. Denn New Work dient heute als Schlagwort für zwar oft konkrete, jedoch auch sehr unterschiedliche Organisations- und Arbeitsmodelle. So wird der Begriff etwa im Zusammenhang mit flexiblen Arbeitsformen wie Jobsharing oder agilen Arbeitsmethoden wie etwa Scrum verwendet. Er beschreibt Diversity-Ansätze wie Gender Empathy oder auch Job-Rotation-Konzepte. Das New-Work-Label bezeichnet jedoch ebenso partizipative Organisationsmodelle, zum Beispiel Holacracy. Oft sind zudem digitalisierte Formen der Zusammenarbeit, etwa über Wikis oder Social-Media-Anwendungen, mit New Work überschrieben. Trotz dieser großen Bandbreite der Management- und HR-Konzepte, ist den meisten Ansätzen eines gemeinsam: sie sind Ausdruck einer Entwicklung weg von starren Arbeitsmodellen hin zu den flexiblen Wertschöpfungsprozessen der Arbeitswelt 4.0.

Arbeitswelt 4.0: Neues Umfeld, neue Arbeit

Diese Entwicklung hat zweifellos vielfältige Gründe. Naheliegend ist jedoch, dass die Digitaltechnologie einen wesentlichen Anteil an der Entstehung und Verbreitung von alternativen Arbeitsformen hatte und bis heute hat: Als sogenannter Megatrend ist die Digitalisierung für beinahe alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens prägend – auch für die Arbeitswelt und damit das HR Management. So hat die Informationstechnologie in vielen Bereichen die Arbeit selbst verändert. Ein Umstand, den etwa die Möglichkeit illustriert, per Laptop von überall und zu beinahe jeder Zeit arbeiten zu können. Dies fördert das Work-Life-Blending schon dadurch, dass Arbeit und Privatleben nun nicht länger räumlich getrennt sind.

Zudem hat die Digitalisierung auch zum Wandel der Wirtschaftsstrukturen beigetragen: So ist mit dem Internet ein global vernetzter Markt entstanden, auf dem gerade Innovationen große Wirkung entfalten können – auch wenn sie in der mittlerweile bereits sinnbildlichen Garage entstehen. Auf die Herausforderung, mit der Möglichkeit sogenannter disruptiver Technologien umgehen zu müssen, haben viele etablierte Unternehmen inzwischen reagiert: Um ihre Innovationskraft zu steigern, führen sie flexible Arbeitsmodelle und -methoden ein, die den Mitarbeitern bewusst kreative Freiräume lassen. Beispiele dafür sind partizipative Organisationsmodelle wie eben Holacracy, die Einführung sogenannter dualer Betriebssysteme oder Netzwerk-Ansätze wie Working-out-Loud. Auch die Methoden der agilen Projektarbeit haben oft ähnliche Ziele – sie stammen ursprünglich aus der Softwareentwicklung.

Wertewandel in der Wissensgesellschaft

Die Digitalisierung spielt als Megatrend ebenfalls eine Rolle beim Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Ein Merkmal dieser heutigen Gesellschaftsform ist, dass Wissen zur zentralen Ressource geworden ist. Zwar sind andere Güter wie Kapital und Rohstoffe natürlich noch immer sehr wichtig, dennoch wird Wissen immer mehr zum bestimmenden Erfolgsfaktor – für Menschen ebenso wie für Unternehmen.

Auch die Wirtschaft hat sich in Richtung einer Wissensökonomie entwickelt. Die Arbeit wird damit zunehmend zur Wissensarbeit: So setzen viele Tätigkeiten – auch solche im HR Management – heute nicht nur Fachwissen voraus, sondern auch die Fähigkeit, sich gezielt auszutauschen und ständig dazuzulernen. Denn einerseits ist die Halbwertszeit von Fachwissen heute vergleichsweise gering. Andererseits sind viele Aufgaben derart komplex, dass die Erfahrung einzelner Menschen nicht mehr ausreicht, um sie zu bewältigen. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Videospielindustrie: Noch in den 1990er Jahren war es möglich, ein kommerziell erfolgreiches Computerspiel im Alleingang zu programmieren. Heute ist das recht unwahrscheinlich: Die aktuellen Videospiele sind derart komplex, dass hunderte Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten an ihnen arbeiten. Dabei müssen sich alle ständig untereinander austauschen – hier kommen dann oft New-Work-Methoden wie Scrum zum Einsatz.

Arbeitswelt der Zukunft

Wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen wird, ist freilich ungewiss. Dennoch geben die Entwicklungen hin zum Arbeiten 4.0 bereits einen Vorgeschmack: So ist es schon heute vielerorts fraglich, ob und vor allem wo feste Strukturen und steile Hierarchien noch das effektivste Arbeitssystem ermöglichen. Zudem bleibt einstweilen ungeklärt, ob langfristige Arbeitsverhältnisse künftig überhaupt noch das vorherrschende Modell sein werden. Eine Alternative dazu wären etwa die Projektstrukturen der sogenannten Gig Economy. In vielleicht gar nicht allzu ferner Zukunft stellt sich außerdem noch eine sehr grundlegende Frage: Angenommen im Zuge der Automatisierung übernehmen Maschinen und intelligente Computerprogramme einen Großteil der zu erledigenden Aufgaben – wie arbeiten wir dann? Der New-Work-Ansatz versucht auch auf solche Fragen Antworten zu finden.

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