DW-Zukunftspreis 2026: Frist verlängert!
Die Bewerbungsfrist für den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026 wird bis zum 17. Februar verlängert. Das Fachmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft" richtet den Preis zum 23. Mal aus, um herausragende Beispiele aus der Praxis der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu ehren.
Präsentiert wird der Award von Aareon. Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, ist Schirmherr der Initiative.
Mehrwert durch innovative Wohn- und Servicekonzepte
Umfassende, dynamische, zukunftsfähige und dennoch bezahlbare Wohnangebote werden dringend benötigt. Demografische und gesellschaftliche, aber auch wirtschaftliche, energie- und klimapolitische Entwicklungen bringen große Herausforderungen und neue Anforderungen mit sich, die sich unmittelbar auf das Wohnen selbst sowie Services rund um das Wohnen auswirken.
Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist als Dienstleister daher immer wieder verpflichtet, sich mit den neuen Lebenssituationen zu beschäftigen. Die Zahl der älteren Menschen wächst, während es an seniorengerechtem und zugleich bezahlbarem Wohnraum mangelt. Auch die Wohnsituation von jungen Erwachsenen ist oft angespannt, da Studierende, Auszubildende oder Mitarbeitende besonders in Groß- und Universitätsstädten kaum bezahlbare Wohnungen finden. Hohe Baukosten und überbordende Rechtsvorschriften bremsen den Neubau.
Die Energieversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner soll zunehmend vor Ort emissionsfrei werden und dennoch bezahlbar bleiben. Die Mobilität – insbesondere zwischen Wohn- und Arbeitsort – soll immer nachhaltiger werden. Digitale Assistenzsysteme sollen das Wohnen effizienter gestalten und dadurch das Leben erleichtern. Aber: Bedarfsgerechte Wohn- und Nutzformen, inklusive zusätzlicher Services sind oft rar und teuer.
Mehr als nur der übliche Standard
Für den DW-Zukunftspreis werden Projekte gesucht, die mehr als nur den üblichen Standard bieten und dadurch Zusatznutzen sowie Mehrwerte schaffen. Ausgezeichnet werden Lösungen, die mit innovativen Wohnformen und zusätzlichen Angeboten Mieter in allen Wohnsituationen unterstützen, die individuelle Lebensgestaltung verbessern und dabei bezahlbar bleiben. Darüber hinaus sind innovative Mehrwertangebote gefragt.
Die Ausrichtung der bedarfsgerechten Angebote für Mieter kann dabei sehr unterschiedlich sein: Vom individuellen Einzelprojekt bis zum Quartiersansatz. Von eigenen Komplettlösungen bis zu Partnerschaften mit Dienstleistern.
Wie lassen sich serviceorientierte Wohnformen mit finanzierbaren Mieten vereinbaren? Mit welchen Maßnahmen baulicher, technisch-digitaler Art und/oder nichtbaulicher, organisatorischer Art wurde die Wohnsituation an die speziellen Bedürfnisse von Bewohnern angepasst? Welche Zielgruppen fokussieren die Projekte? Was ist das Innovative an dem Projekt? Wie finanziert es sich? Und: Lässt sich die Umsetzung idealerweise skalieren?
Kriterien für die Bewerbung
Bewerben können sich bestandshaltende Wohnungs- und Immobilienunternehmen mit abgeschlossenen oder bereits begonnenen Projekten. Welche innovativen Vorhaben haben die Unternehmen erfolgreich realisiert oder zumindest begonnen?
Alle notwendigen Projektaussagen finden Sie im Bewerbungsformular, das auch zur Vorabansicht zum Download bereitsteht.
Bewerbungen werden noch bis zum 17.2.2026 online unter www.dw-zukunftspreis.de angenommen.
Ziel des Preises ist es, Best-Practice-Lösungen in der Immobilienwirtschaft zu identifizieren und anzuerkennen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Wohnzukunftstags im Juni 2026 in Berlin statt. Die Siegerprojekte werden im Branchenmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft" und über weitere (Online-)Kanäle von Haufe.Immobilien veröffentlicht, um den Wissenstransfer zwischen Wohnungs- und Immobilienunternehmen zu fördern.
DW-Zukunftspreis: Namhafte Jury
Die Jury setzt sich aus namhaften Vertretern der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zusammen; den Juryvorsitz hat Prof. Elisabeth Endres, Leiterin des Instituts für Bauklimatik und Energie der Architektur an der TU Braunschweig, inne. Die technische und organisatorische Betreuung der Jurysitzungen übernimmt der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen. Unterstützt wird der DW-Zukunftspreis außerdem vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).
Die Partner würdigen mit dem Preis Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die besonders zeitgemäße und zukunftsfähige Konzepte zur Bewältigung ihrer Herausforderungen erarbeitet und umgesetzt haben.
Informationen über den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft und Online-Bewerbungsformular
Das könnte Sie auch interessieren:
-
Mieterhöhung nach Aufwertung der Baualtersklasse
156
-
Solarstrom für Mieter: Leitfaden und Mustervertrag
1391
-
Asbest im Boden entfernen: Kosten und Vorschriften
66
-
Zweckentfremdungsverbot: Was in den Bundesländern gilt
42
-
Mieter insolvent – Was bleibt dem Vermieter?
30
-
Parkettschäden, Schimmel & Co. – Obhutspflicht des Mieters
29
-
Mitarbeiterwohnungen: Standortvorteil und Steuerersparnis
25
-
Genossenschaftsgesetz: Was die Reform bringt
25
-
Wie Wohnungsunternehmen bilanzieren müssen
21
-
Sozialer Wohnungsbau: Förderung in den Bundesländern
201
-
Bundeswehr: Serielles Bauen als Blaupause
28.08.2026
-
EU Data Act stärkt Rechte an IoT-Gebäudedaten
28.08.2026
-
Glasfaser im Haus: Kein Ausbau ohne Eigentümer
25.08.2026
-
Wie KI die Wohnungsvergabe verändert und wo Risiken liegen
24.08.2026
-
Wer nur rekrutiert, hat schon verloren
20.08.2026
-
So sichern Verwalter die meisten Zuschüsse vor dem Förderstopp
18.08.2026
-
Wohnungen zu Büros zu Wohnungen?
18.08.2026
-
KI trifft Gewerbeimmobilien: MIT-Studie zeigt 4 Szenarien
12.08.2026
-
Small Sized Living: Gleiche Fläche, mehr Lebensqualität
12.08.2026
-
Befreit die Daten
07.08.2026