In der Pandemie haben Beschäftigte und Arbeitgeber das Homeoffice schätzen gelernt. Nun stehen immer mehr Büroimmobilien leer und die Marktwerte sinken. Besonders eklatant zeigt sich diese Entwicklung in US-Metropolen. Was dort passiert, sehen Experten als Blaupause für Deutschland.
Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat den Rotstift angesetzt. Das neue Gebäude neben dem in der Modernisierung befindlichen 50 Jahre alten Haupthaus an der Wilhelm-Epstein-Straße in Frankfurt am Main soll nun nur noch 5.000 Quadratmeter Bürofläche umfassen – rund 3.300 Quadratmeter weniger als ursprünglich geplant. "Nach den Pandemie-Erfahrungen ist es für viele Beschäftigte attraktiv, auch weiterhin räumlich flexibel zu arbeiten", sagt Nagel.
Deutschlands Zentralbank biete daher ihren Beschäftigten an, bis zu 60 Prozent der Arbeitszeit im Homeoffice zu leisten. Dadurch verringere sich beim Erweiterungsbau "der Bedarf an Büroflächen um rund 40 Prozent", sagt Nagel. Mit dem Schritt gelinge es zugleich, die stark gestiegenen Bau- und Materialkosten abzufedern. "Als öffentliche Institution ist die Bundesbank der Wirtschaftlichkeit besonders verpflichtet", sagt ihr Präsident.
Metropolen leiden besonders unter der Bürokrise
Nicht nur Deutschlands Währungshüter sparen bei den Büroflächen. Welt...
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