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Unterweisung

Unterweisung

Die Pflicht, Mitarbeiter zu unterweisen, ist in vielen Vorschriften festgeschrieben: z. B. im Arbeitsschutzgesetz, in der Gefahrstoffverordnung oder in der BGV A1 "Grundsätze der Prävention".

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf einen sicherheitsgerechten Arbeitsplatz. Das Unternehmen muss daher dafür sorgen, dass Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gewährleistet sind.

Wichtige Säulen der Unterweisung

Eine sichere Technik und eine gute Organisation reichen jedoch erfahrungsgemäß nicht aus. Um hier die optimalen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass keine oder möglichst wenige Unfälle passieren, muss auch das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter geweckt und gefördert werden. Das soll mit der regelmäßigen Unterweisung der Mitarbeiter erreicht werden.







Sichere Verwendung von Arbeitsmitteln

Neue TRBS 1116: Auswirkungen auf Aus- und Fortbildung von Fahrzeugführern

Im März 2023 wurde die neue TRBS 1116 „Qualifikation, Unterweisung und Beauftragung von Beschäftigten für die sichere Verwendung von Arbeitsmitteln“ veröffentlicht. Sie definiert erstmals eine begriffliche Unterscheidung von „Qualifikation“ und „Unterweisung“. Auch für digitale Ausbildungsverfahren gibt sie zum ersten Mal konkrete Hinweise. Anhand der Aus- und Fortbildung von Geräte- und Fahrzeugführern werden wichtige Neuerungen der TRBS vorgestellt.


Gefährdungsbeurteilung

"Remote-Begehung" – Arbeitsschutz effektiv aus der Distanz organisieren

Die heutigen Unternehmensstrukturen sind oft komplex: Mitarbeiter arbeiten teilweise mobil und Unternehmen setzen sich aus vielen großen und kleinen Standorten zusammen, die häufig eher funktions- statt standortabhängig zusammenarbeiten. In solchen Strukturen müssen Führungskräfte und Arbeitsschutzverantwortliche Prozesse und Schutzmaßnahmen auch für Niederlassungen und kleine Standorte organisieren, an denen sie räumlich nicht präsent sein können.












Hohe Risiken vermindern

Arbeiten in engen Räumen: Das Arbeits- und Sicherheitskonzept muss stimmen

In Tanks, Silos, Rohrleitungen, Kesseln oder Schächten lauern zahllose Gefahren für die dort arbeitenden Beschäftigten. Insbesondere der Zutritt zu den engen Räumen ist mit hohen Risiken verbunden, die durch ein umfassendes Arbeits- und Sicherheitskonzept minimiert oder eliminiert werden sollen. Ein weiterer wichtiger Grund für die hohen Unfallzahlen in diesen engen Räumen ist die fehlende oder mangelnde Schulung der Mitarbeiter. Mit CSE-Trainings (Confined Spaces Entry) versuchen Unternehmen dieses Manko abzubauen.






Fremdfirmenmanagement: Was zu beachten ist

Immer häufiger werden Arbeiten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, von Fremdfirmen übernommen, z. B. Wartungs-, Reparatur- oder Reinigungsarbeiten. Beim Einsatz von Fremdfirmen auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers können sich neue oder veränderte Sicherheitsrisiken ergeben. Gerade durch die Kombination von fremden und eigenen Mitarbeitern ist es daher wichtig, Regelungen im Bereich Arbeitsschutz zu schaffen, damit beide Personengruppen sich nicht gegenseitig gefährden.




Unterweisung in der Praxis

Erstunterweisung: Grundlage für gesundes und sicheres Arbeiten im Betrieb

Die Erstunterweisung soll neue Kolleg:innen mit der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz im neuen Unternehmen vertraut machen. Dazu werden sowohl allgemeine als auch arbeitsplatzbezogene Inhalte vermittelt. Es geht aber nicht nur um die Wissensvermittlung: Die Sensibilisierung für Sicherheit und Gesundheit steht vor allem bei der Unterweisung junger Leute im Mittelpunkt.



















Blended Learning: Mehr als Lernen am Computer

Vor allem Emotionen sind ausschlaggebend dafür, wenn das Lernen besonders erfolgreich ist. Sie entstehen durch Geschichten oder persönliche Begegnung. Deshalb ist Blended Learning besonders erfolgreich. Was genau versteht man darunter und wie sollte die Mischung zusammengesetzt sein?