Themenseite

Burnout

Burnout

Das Burn-out-Syndrom bezeichnet einen Zustand der totalen körperlichen und emotionalen Erschöpfung, der sich über einen längeren Zeitraum entwickelt hat.

Der Begriff kommt aus der Psychologie und der Medizin. "Burn out" (engl.) bedeutet wörtlich übersetzt "ausbrennen". Die Krankheit ist von der Arbeitswelt geprägt. Sie tritt in allen sozialen Schichten und Altersstufen auf, sowohl bei Männern als auch Frauen. Sie neigt zu einem chronischen Verlauf. Zu den Symptomen zählen unter anderem reduzierte Leistungsfähigkeit, erhöhte Suchtgefahr sowie Depressionen.

Burnout-Symptome

Zu den wichtigsten Symptomen gehören Antriebsschwäche, emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und Gleichgültigkeit. Zustande kommt Burnout häufig durch eine persönliche Fehleinschätzung der Diskrepanz zwischen den Anforderungen und der erbrachten Leistung.


PERSONALquarterly Ausgabe 3/2025

Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

Psychische Gesundheit hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Anliegen moderner Personalarbeit entwickelt. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich daher dem Thema mentale Gesundheit am Arbeitsplatz aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Beiträge geben vielfältige Impulse für die Praxis. Sie verdeutlichen, dass mentale Gesundheit nicht nur ein individuelles Thema, sondern ein organisationales Gestaltungsfeld ist – und damit eine zentrale Aufgabe für HR.



Betriebliches Eingliederungsmanagement

Wie gut lassen sich depressive Beschäftigte reintegrieren?

Wenn Menschen mit Depressionen, einem Burn-out oder einer Angststörung ins Berufsleben zurückkehren, stellt das Betroffene und Unternehmen vor eine besondere Herausforderung. Eine stufenweise Wiedereingliederung gilt als problematisch. Eine aktuelle Studie untersuchte, ob die Erfolgsaussichten für eine gelungene Wiedereingliederung tatsächlich schlechter und die Rückfallquoten höher sind als nach anderen Erkrankungen.




Berufsbedingt Erschöpfung

Burnout und Boreout: Erschöpfung braucht eine differenzierte Betrachtung

Berufsbedingte Erschöpfung ist ein komplexes Phänomen, das sowohl durch Über- als auch Unterforderung entstehen kann. Während Boreout aus anhaltender Unterforderung resultiert und zu Desinteresse führt, wird Burnout durch ständige Überlastung verursacht. Dabei betrifft Erschöpfung im Job nicht nur die junge Generation unter 40 Jahren, sondern junge und ältere Beschäftigte gleichermaßen. Unternehmen sind gefordert, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die das Wohlbefinden fördern und berufsbedingte Erschöpfung frühzeitig erkennen lassen.


Betriebliches Eingliederungsmanagement

Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres mindestens sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt, muss der Arbeitgeber ihnen ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anbieten. Die Teilnahme ist für die Beschäftigten freiwillig. Das BEM hat zum Ziel, durch geeignete Maßnahmen zur Gesundheitsprävention das Arbeitsverhältnis möglichst dauerhaft zu erhalten. Lesen Sie mehr zu Ablauf, Struktur und dem BEM in der Praxis.