Kompakter und umfangreicher Selbsttest für die Mitarbeiter
So genau weiß man gar nicht immer, warum man unzufrieden oder erschöpft ist. Doch nur wer die Ursache kennt, kann auch wirklich erfolgreich etwas verändern. Manchmal bedeutet das, das eigene Verhalten zu verändern. Ein anderes Mal muss man mit dem Vorgesetzten sprechen, damit er in der Arbeitsorganisation etwas ändert.
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Schnelle Hilfe zur Selbstanalyse
Die Broschüre „Psychische Faktoren am Arbeitsplatz“ der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) bietet als Einstieg einen Schnelltest zur eigenen Gefährdung. Danach kann man zehn Risikobereiche bei den Arbeitsbelastungen überprüfen unter anderem
- Wie kooperieren Leitung und Mitarbeiter?
- Wie hält mein Team zusammen?
- Wie gut bin ich eingesetzt und ausgebildet?
- Wie gut funktioniert unsere Gesamtorganisation?
- Wie unterstützend sind die Rahmenbedingungen?
Psychische und körperliche Gesundheit im Mittelpunkt
Im anschließenden Gesundheitstest werden folgende Themen abgefragt:
- Monotonie und Sättigung,
- Stress,
- Erschöpfung/Burnout,
- Depression und Angst,
- Mobbing,
- Abhängigkeiten,
- Motivation sowie
- Gesundheitsressourcen.
Die Testwertung und -auswertung erfolgt mit rot, gelb, grünen Ampelsymbolen. So werden positive oder negative Ergebnisse schnell deutlich sichtbar.
Mehr als ein Testheft durch konkrete Handlungsvorschläge
Die Broschüre ist mehr als ein Testheft. Sie unterbreitet auch konkrete Handlungsvorschläge. Nachdem beispielsweise mit Hilfe des Tests ermittelt wurde, dass Konflikte im Team zu eskalieren drohen, gibt es den Hinweis, sich bei einem Mediator Unterstützung zu holen.
Bei den präventiven Handlungsempfehlungen für eine gute Teamarbeit findet sich der Tipp, Meinungsverschiedenheiten frühzeitig zu klären. Im Gespräch könne man sich meist sehr schnell einigen. Zu den weiteren Möglichkeiten ein Team zu stärken, werden unter anderem Teamtraining sowie die Aufforderung Erfolge gemeinsam zu feiern genannt.
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