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Kollegen im Urlaub in Ruhe lassen

Kollegen sollten nur im äußersten Notfall im Urlaub gestört werden
Bild: Haufe Online Redaktion

Damit sich Kollegen im Urlaub ungestört erholen können, sollten sie nur im äußersten Notfall behelligt werden. Für wichtige Entscheidungen gibt es die Stellevertreterregelung, ansonsten muss man halt warten, bis der Urlauber wieder da ist.

Mitarbeiter tun einem Kollegen keinen Gefallen, wenn sie ihn in seinem Urlaub über Vorfälle im Job auf dem Laufenden halten. "Es ist nicht gut, demjenigen eine E-Mail an die private Adresse oder eine SMS zu schreiben. Der Mitarbeiter kann in seiner Abwesenheit ja ohnehin nichts machen, wenn zum Beispiel etwas schiefläuft", erklärt Prof. Dirk Windemuth vom Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Eine Nachricht oder ein Anruf habe bloß den Effekt, dass der Mitarbeiter gedanklich sofort wieder im Büro ist. "So kann er im Urlaub nicht abschalten, und die Erholung ist gleich wieder dahin."

Fallen im Büro wichtige Entscheidungen, reicht es dem Psychologen zufolge aus, abwesenden Kollegen davon erst an ihrem ersten Arbeitstag zu erzählen. "Eventuell kann ich dafür gleich morgens als Erstes mit dem Betreffenden einen Termin machen, um ihn auf den neuesten Stand zu bringen", rät Windemuth.

Schlagworte zum Thema:  Entspannung, Urlaub , Burn-out-Syndrom

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