Lieferkette

Kommunikation_abstrakt_Wissensaustausch_Gedanken
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Wie gelingt Klimaanpassung in Unternehmen?

Klimaresilienz im Verbund: Voneinander lernen, gemeinsam anpassen

Der Hitzesommer 2026 hat verdeutlicht, wie eng der eigene Betrieb mit seinem Umfeld verflochten ist: Wenn Beschäftigte wegen hitzebedingter Störungen im Nahverkehr nicht zur Schicht kommen, ein Lieferant selbst unter der Hitze leidet oder sich ein ganzes Gewerbegebiet über Tage aufheizt, hilft der beste Hitzeschutz im eigenen Haus nur bedingt weiter. Der letzte Teil dieser Serie appelliert an Unternehmen, Kommunen und weitere Akteure, Klimarisiken gemeinsam zu begegnen.


Hitze_Buero_Faechern_Homeoffice
Hitze_Buero_Faechern_Homeoffice
Wie gelingt Klimaanpassung in Unternehmen?

Ventilator gekauft, Problem gelöst? Erst rechnen, dann in Klimaanpassung investieren

431 Millionen Euro kostet ein einzelner Hitzetag ab 30 Grad die deutsche Wirtschaft, 6,3 Milliarden Euro allein die Juni-Hitzewelle 2026. Doch diese Zahlen sind kein Naturgesetz: Wo sich die Folgen des Klimawandels nicht mehr abwenden lassen, ist Anpassung die Antwort. Teil 1 bis 4 unserer Reihe haben gezeigt, wie betriebliche Klimafolgekosten entstehen und wie das Thema im Unternehmen gesteuert wird. Teil 5 beantwortet nun die Frage: Wo sollte ich in Klimaanpassung investieren? Wo übersteigt der Nutzen die Investitionskosten?

Nachhaltigkeitsmanager_Mann an Laptop
Nachhaltigkeitsmanager_Mann an Laptop
Wie gelingt Klimaanpassung in Unternehmen?

36 Grad und es wird noch heißer. Wie Schwitzen zur Chefsache wird.

431 Millionen Euro kostet ein einzelner Hitzetag ab 30 Grad die deutsche Wirtschaft, 6,3 Milliarden Euro allein die Juni-Hitzewelle 2026 – das haben wir in Teil 1 gezeigt. Teil 2 und 3 haben erklärt, warum diese Kosten je nach Standort und Betrieb so unterschiedlich ausfallen. Doch selbst die beste Analyse verändert im Unternehmen erst einmal nichts, wenn sie nicht die richtigen Personen erreicht. Damit aus Erkenntnis Handlung wird, braucht es eine belastbare Datengrundlage, laufendes Monitoring, klare Verantwortlichkeiten.


müde Geschäftsfrau
müde Geschäftsfrau
Wie gelingt Klimaanpassung in Unternehmen?

Hitze trifft alle. Warum die Rechnung trotzdem unterschiedlich ausfällt

Der Sommer 2026 kostete die deutsche Wirtschaft allein im Juni mindestens 6,3 Milliarden Euro. Doch diese Hitzewelle trifft jeden Betrieb anders. In Teil 2 haben wir gezeigt, warum es wichtig ist, entlang der Wertschöpfungskette zu untersuchen, wie exponiert das eigene Unternehmen gegen Hitze ist. Doch Hitze ausgesetzt zu sein heißt noch nicht, dass Schäden entstehen. Teil 3 unserer Reihe zum Hitzesommer 2026 zeigt, warum die größten Kostentreiber im Unternehmen häufig die unsichtbarsten sind.



Menstruation_Tampons
Menstruation_Tampons
Fall mit Signalwirkung

Die EmpCo schlägt zu: Zwei Millionen faire und nachhaltige Tampons dürfen bald nicht mehr verkauft werden

Die EU-Richtlinie EmpCo soll Greenwashing stoppen und trifft nun einhorn products hart: Zwei Millionen nachhaltig und fair produzierte Tampons drohen unverkäuflich zu werden, weil Begriffe auf der Verpackung wie „fair“ und „feministisch“ künftig belegt werden müssen. Das Unternehmen erklärt, wie es dazu kam und was ihnen „auf die Füße gefallen ist“.


Duerreschaden_Hitze_Ausgetrockneter_See
Duerreschaden_Hitze_Ausgetrockneter_See
Wie gelingt Klimaanpassung in Unternehmen?

Nord, Ost, Süd, West: Wo schwitzen zum betriebswirtschaftlichen Risiko wird

Acht Tage über 35 Grad im Saarland, nur einer in Schleswig-Holstein: Dieselbe Hitzewelle, völlig unterschiedliche Betroffenheit. Für Nachhaltigkeitsverantwortliche liegt darin eine zentrale Erkenntnis des Klimarisikomanagements: Nicht das Wetter allein bestimmt das Risiko, sondern die Frage, welche Standorte, Mitarbeitenden, Lieferanten und Infrastrukturen exponiert sind. Teil 2 unserer Reihe zum Hitzesommer 2026 zeigt, warum die geografische Lage oft wichtiger ist als der bundesweite Durchschnitt.



Hitze_Industriearbeiter_Hitzebelastung
Hitze_Industriearbeiter_Hitzebelastung
Wie gelingt Klimaanpassung in Unternehmen?

Hitze hat einen Preis – 6,3 Milliarden Gründe jetzt zu handeln

Zwei Wochen Hitze, eine Rechnung über 6,3 Milliarden Euro: So teuer war der Juni 2026 für die deutsche Wirtschaft – und das ist nur die Untergrenze. Für Nachhaltigkeitsverantwortliche heißt das: Hitze ist nicht mehr nur ein Wetterereignis, sondern eine erwartbare, wiederkehrende Kostenposition. Das ist Teil 1 unserer wöchentlichen sechsteiligen Reihe zum Hitzesommer 2026.





Frau mit roten Handy am tippen
Frau mit roten Handy am tippen
Digitaler Produktpass

Batteriepass ab 2027: Neue Testumgebung für Unternehmen ist online

Seit dem 24. Juni 2026 ist die Testumgebung für den Digitalen Batteriepass online. Mit elf Testszenarien und einer Datenvalidierung können Hersteller, Importeure und Softwareanbieter jetzt prüfen, ob ihre Systeme für den ab Februar 2027 verpflichtenden EU-Batteriepass parat sind. Unterstützt haben das Projekt mehr als 100 Partner aus der Batteriebranche. Der Batteriepass gilt als Pilot für den künftigen Digitalen Produktpass für fast alle Waren in der EU.




Tablet tippen
Tablet tippen
Digitaler Produktpass

Noch fehlt häufig die Datengrundlage für den Digitalen Produktpass

Ab Juli 2026 geht das EU-Register für digitale Produktpässe an den Start. Die ersten verpflichtenden Produkte folgen 2027 – allen voran Batterien, später Textilien, Elektronik und Möbel. Nachhaltigkeitsverantwortliche, die jetzt keine Datenstrategie aufbauen, stehen bald auf wechselndem Grund. Was Unternehmen konkret vorbereiten müssen und wo Anspruch und Wirklichkeit noch auseinanderliegen.


Umweltbericht_zwei Menschen in Warnwesten
Umweltbericht_zwei Menschen in Warnwesten
LkSG: Umfassende Auswertung von 313 Berichten

„Beschwerdeverfahren sind das wichtigste Instrument für Risiken bei indirekten Lieferanten“

Das UN Global Compact Netzwerk Deutschland hat erstmals alle öffentlichen 313 BAFA-Berichte aus der ersten LkSG-Berichtsphase (2023/2024) ausgewertet – rund 42.000 Datenpunkte von 254 Unternehmen. Das Ergebnis ist differenziert: Managementsysteme wurden zwar flächendeckend aufgebaut. Doch ob sie tatsächlich greifen, zeigt erst der Blick auf Verstöße, Beschwerdeverfahren und die Tiefe der Lieferkette.







Artenvielfalt_Raupe auf Kinderhand
Artenvielfalt_Raupe auf Kinderhand
Leitfaden Textilbranche

Neue Studie: So kann Biodiversität in Textilstandards gestärkt werden

Laut Studien ist die Textilbranche weltweit der viertgrößte Verursacher von Druck auf die Biodiversität. Angesichts verschärfter Berichtspflichten rückt der Erhalt der natürlichen Ökosysteme ins Zentrum des Risikomanagements. Der neue „Easy Guide: Biodiversitätskriterien in Standards der Textil- und Bekleidungsindustrie“, herausgegeben vom Global Nature Fund und der Bodensee-Stiftung, liefert eine Orientierungshilfe.






Arzt sieht an Monitor medizinische Daten an, Netzwerk fuer Medizi
Arzt sieht an Monitor medizinische Daten an, Netzwerk fuer Medizi
Nachhaltige Digitalisierung

Blauer Engel für grüne Software: Bedeutung, Praxis und erste Auszeichnungen

Software bestimmt in zunehmendem Maße, wie viel Energie IT-Systeme verbrauchen und welche Hardware-Lebensdauer möglich ist. Das überarbeitete Siegel „Blauer Engel für ressourcen- und energieeffiziente Software“ setzt hier neue Maßstäbe. Für Nachhaltigkeitsprofis entsteht ein strategisch relevantes Steuerungsinstrument zwischen Green-IT, Beschaffung und ESG-Reporting.








Net-Zero Wald
Net-Zero Wald
Lieferkette

Insetting – Klimaschutz in der eigenen Lieferkette effektiv umsetzen

Insetting als Bestandteil der Klimaschutzstrategie ist noch relativ neu und unterscheidet sich deutlich vom herkömmlichen CO₂-Offsetting: Die Emissionsreduktion findet direkt in der eigenen Wertschöpfungskette statt. Das Praxisbeispiel der Pano Verschluss GmbH zeigt, wie durch die Zusammenarbeit mit dem Weißblechlieferanten ArcelorMittal ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz innerhalb der Lieferkette erzielt werden kann.