Der Abgeltungsteuer unterliegen private Kapitalerträge. Die Besteuerung erfolgt mit einem fixen Steuersatz von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge wird bereits bei den ausschüttenden Gesellschaften bzw. bei den Depot führenden Banken abgeführt. Kapitalerträge müssen daher häufig nicht mehr in der Einkommensteuererklärung auftauchen.


News 05.11.2018 BFH Kommentierung

News 04.10.2018 Bundesregierung

Abgeltungsteuer beeinflusst Kapitalerträge

Dem Steuerabzug aufgrund der Abgeltungsteuer unterliegen die vollen Kapitalerträge bzw. der Veräußerungsgewinn. Wenn der veräußernden Bank die Anschaffungsdaten nicht bekannt sind, wird der Steuerabzug nach einer Ersatzbemessungsgrundlage vorgenommen. In diesem Fall werden 30 Prozent des Verkaufspreises angesetzt. Der Anleger kann für seine gesamten Kapitalerträge einen Antrag auf Veranlagung mit der tariflichen Einkommensteuer stellen. Das Finanzamt prüft dann, was für den Steuerpflichtigen günstiger ist.

Sparer-Pauschbetrag

Der Abzug der tatsächlichen Werbungskosten ist seit Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 ausgeschlossen. Es wird lediglich der Abzug eines Sparer-Pauschbetrags i. H. v. 801 Euro/1.602 Euro zugelassen.

Auf Einkünfte, die einer anderen Einkunftsart als § 20 EStG unterliegen, ist die Abgeltungsteuer nicht anzuwenden. Aber auch wenn Einkünfte nach § 20 EStG vorliegen, gilt die Abgeltungsteuer nicht immer, z. B. bei Darlehen an nahestehende Personen oder bei Lebensversicherungserträgen, wenn diese nur hälftig versteuert werden müssen.

News 20.09.2018 BFH Kommentierung

Eine Veräußerung i.S. des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG ist weder von der Höhe der Gegenleistung noch von der Höhe der anfallenden Veräußerungskosten abhängig (entgegen BMF, Schreiben v. 18.1.2016, BStBl I 2016, 85, Rz 59).  mehr

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News 13.09.2018 Praxis-Tipp

Der endgültige Ausfall einer Kapitalforderung in der privaten Vermögenssphäre führt zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG. Für die Frage der Endgültigkeit reicht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens i. d. R. nicht aus. Gilt dies (während des laufenden Insolvenzverfahrens) auch bei Anzeige der Masseunzulänglichkeit?mehr

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News 07.08.2018 Bayerisches LfSt

Das Bayerische LfSt macht auf den neuen Vordruck 2017 "Erklärung zur gesonderten Feststellung der Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer nach Art. 13a Abs. 3 Kirchensteuergesetz" aufmerksam.mehr

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News 18.04.2018 BMF

Bei der Besteuerung von Kapitalerträgen mit der Abgeltungsteuer gibt es in der Praxis komplexe Sachverhalte. Das BMF bezieht in umfangreichen Anwendungsschreiben Stellung.mehr

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News 20.12.2017 BMF

Das BMF äußert sich zur Beschränkung der Abstandnahme vom Kapitalertragsteuerabzug bei Vorlage eines Feststellungsbescheides nach § 60a AO.mehr

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News 19.12.2017 Steuertipp

Kann ein Arbeitnehmer im Jahre 2017 noch für das Jahr 2012 veranlagt werden? Die Antwort auf diese Frage kann unter anderem davon abhängen, ob es sich um einen Fall der Amts- oder der Antragsveranlagung handelt. Mehr dazu erfahren Sie hier.  mehr

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News 04.12.2017 BFH Kommentierung

Voraussetzung für die Verrechnung zwischen den dem Abgeltungsteuersatz unterliegenden positiven Einkünften aus Kapitalvermögen und den dem allgemeinen Tarif unterliegenden Altverlusten ist ein Antrag auf Günstigerprüfung gemäß § 32d Abs. 6 EStG.mehr

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News 26.09.2017 FG Kommentierung

Einkünfte aus Kapitalvermögen, die unter die Günstigerprüfung fallen, sind im Rahmen des Schwellenwerts, der zur Durchführung einer Außenprüfung berechtigt, zu berücksichtigen.mehr

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News 31.08.2017 BMF Kommentierung

Das BMF hat umfangreich zu sog. Cum/Cum-Transaktionen Stellung genommen. Es werden zahlreiche Gestaltungen aufgeführt, mit denen insbesondere Steuerausländer steuerliche Vorteile erlangen. Im Regelfall werden diese als Gestaltungsmissbrauch gewertet.mehr

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News 26.07.2017 FG Kommentierung

Bei einer Beteiligung an einer GmbH von mindestens 1 %, aber weniger als 25 %, ist die geforderte berufliche Tätigkeit für die GmbH nicht anzunehmen, wenn der Gesellschafter der GmbH diese Tätigkeit als Partner einer Steuerberater-Partnerschaftsgesellschaft erbringt.mehr

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Wird ein Antrag auf Günstigerprüfung gestellt, können negative Kapitaleinkünfte, die abgeltend besteuert werden mit positiven tariflich besteuerten Einkünften aus Kapitalvermögen verrechnet werden. Bei tariflich besteuerten Kapitaleinkünften ist jedoch ein Abzug des Sparer-Pauschbetrages ausgeschlossen.mehr

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Infolge der Investmentsteuerreform hat das BMF nun sein aus 2016 stammendes Anwendungsschreiben zu Einzelfragen bei der Abgeltungsteuer ergänzt. Neu sind unter anderem Aussagen zum Interbankenprivileg, zur Steuererhebung bei Sachwertleistungen und zur Steuererstattung aufgrund von Kapitalrückzahlungen.mehr

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Der Abgeltungsteuersatz von 25 % ist bei einer Darlehensgewährung an eine Kapitalgesellschaft nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil der Gläubiger mittelbar zu (mindestens) 10 % beteiligt ist (entgegen BMF v. 18.1.2016, BStBl I 2016, 85).mehr

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Eine Verpflichtung zum Kirchensteuerabzug besteht auch für Betriebskonten natürlicher Personen oder für Kapitalanlagen im (Sonder-)Betriebsvermögen. Die Finanzverwaltung hatte jedoch eine Nichtbeanstandungsregelung bis Ende 2017 erlassen. Diese wird jetzt um 2 Jahre verlängert. Darauf weist der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) hin.mehr

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News 09.02.2017 Praxis-Tipp

Gezahlte Kirchensteuer ist als Sonderausgabe abzugsfähig. Dies gilt nicht, soweit die Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer oder als Zuschlag auf die nach dem gesonderten Tarif des § 32d Abs. 1 EStG ermittelte Einkommensteuer gezahlt wurde. mehr

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Ausschluss- oder Kündigungsrechte hinsichtlich einer Beteiligung für den Fall der Beendigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen für sich allein nicht die Annahme von Arbeitslohn.mehr

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Ob die Kirchensteuer auf gewerbliche Kapitalerträge als Sonderausgabe abgezogen darf, wenn die Kapitalerträge tariflich besteuert werden, musste das FG Düsseldorf entscheiden.mehr

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Rückt das Ende der Abgeltungsteuer näher? Jedenfalls hat sich der Bundesrat am 4.11.2016 auf Antrag des Landes Brandenburg mit einer Entschließung zur Abschaffung der Abgeltungsteuer befasst. Anstelle der abgeltenden Besteuerung sollen Kapitalerträge künftig mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert werden.mehr

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Brandenburg will die Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte deutlich erhöhen und startet dazu eine Initiative im Bundesrat. mehr

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News 01.09.2016 Praxis-Tipp

Der Steueranspruch wird bei den Einkünften aus Kapitalvermögen grundsätzlich durch Erhebung der Abgeltungsteuer abgegolten. Dies betrifft neben Dividenden auch verdeckte Gewinnausschüttungen, die gleichfalls der Abgeltungsteuer unterliegen. Diese werden regelmäßig im Rahmen von Betriebsprüfungen aufgedeckt. Es wird dann auch regelmäßig festgestellt, dass die Kapitalerträge ohne Kapitalertragsteuereinbehalt durch die GmbH beim Anteilseigner zugeflossen sind.mehr

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Jede Stelle, die rechtlich verpflichtet ist, Kapitalertragsteuer für natürliche Personen abzuführen, ist auch zum Kirchensteuerabzug verpflichtet. Kirchensteuerabzugsverpflichtete müssen einmal jährlich im Zeitraum vom 1.9. bis 31.10. beim Bundeszentralamt für Steuern anfragen, ob ihr Kunde oder Anteilseigner einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört.mehr

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News 17.06.2016 BMF

Durch die Entscheidungen des BFH vom 12.1.2016 (IX R 48/14, IX R 49/14 und IX R 50/14) wird das BMF-Schreiben "Einzelfragen zur Abgeltungsteuer" vom 18.1.2016 ergänzt.mehr

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Auf dem Deutschen Steuerberaterkongress in Berlin hat Bundesfinanzminister Schäuble u. a. zur Erbschaftsteuer, zur Abschaffung der Abgeltungsteuer und zur Transparenz von Steuerdaten Stellung genommen.mehr

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Vom Kapitalertragsteuerabzug nach § 44a Abs. 6 EStG bei gebündelter Vermögensanlage für rechtlich unselbstständige Stiftungen der Kommunen wird Abstand genommen. Das BMF-Schreiben ergänzt das BMF-Schreiben "Einzelfragen zur Abgeltungsteuer" vom 18.1.2016.mehr

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News 10.02.2016 FG Kommentierung

Materiell-rechtliche Einwendungen gegen den von einem Kreditinstitut vorgenommenen Steuerabzug können nicht gegen die Kapitalertragsteuer-Anmeldung der Bank geltend gemacht werden. Einwände sind im Rahmen der Veranlagung anzubringen.mehr

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News 03.02.2016 BMF

Für die Anwendung einer Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne sind die Grundsätze des Schreibens auf alle offenen Fälle anzuwenden. Im Übrigen ist das Schreiben auf Kapitalerträge, die nach dem 31.12.2008 zufließen, sowie erstmals für den Veranlagungszeitraum 2009 anzuwenden.mehr

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News 19.01.2016 DStV

Der DStV hatte in der Vergangenheit bereits einige Erfolge im Kirchensteuerabzugsverfahren verbuchen können. Diese finden sich nun in einem Entwurf eines gleich lautenden Erlasses der obersten Finanzbehörden der Länder wieder. Dazu hat der DStV nun Stellung genommen:mehr

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Das mit Einführung der Abgeltungsteuer erstmals geregelte elektronisch gestützte Verfahren, welches insbesondere inländischen Brokern als Erleichterung bei der Abstandnahme vom Kapitalertragsteuerabzug bei Transaktionen für inländische Investmentvermögen dienen sollte, wird für die Praxis auch in der Zukunft relevant sein.mehr

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Eine länger zurückliegende Steueränderung erlangt ab 2016 große praktische Bedeutung: Freistellungsaufträge, in denen noch keine Steuer-Identifikationsnummer angegeben worden ist, verlieren ihre Wirksamkeit.mehr

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Seit Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 ist die Abgabe der Anlage KAP für viele Bürgerinnen und Bürger nicht mehr erforderlich. Welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen auf die Abgabe der Anlage KAP zu verzichten, möchte Ihnen das Dokument "Anlage KAP und Günstigerprüfung" verdeutlichen.mehr

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Die Anwendung des Abgeltungsteuersatzes ist bei Darlehen unter Eheleuten ausgeschlossen, wenn der Darlehensgeber auf seinen von ihm finanziell abhängigen Ehegatten einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.mehr

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