BMF beantwortet weitere Einzelfragen zur Abgeltungsteuer

Bei der Besteuerung von Kapitalerträgen mit der Abgeltungsteuer gibt es in der Praxis komplexe Sachverhalte. Das BMF bezieht in umfangreichen Anwendungsschreiben Stellung.

Anwendungsschreiben zur Abgeltungsteuer

Mit Schreiben v. 17.1.2019 änderte das BMF-Schreiben v. 18.1.2016, IV C 1 - S 2252/08/10004 :017 (Haufe Index 9077277) ging dabei u.a. auf folgende Themen ein: 

  • Kapitalertragsteuerabzug bei Erstattung von Darlehenszinsen auf darlehensfinanzierte Kreditbearbeitungsgebühren
  • Besonderheiten bei Devisentermingeschäften
  • Besondere Entgelte und Vorteile (§ 20 Absatz 3 EStG)
  • Behandlung von weitergegebenen Bestandsprovisionen
  • Verlustverrechnung
  • Einkünfte aus sonstigen Leistungen (§ 22 Nummer 3 EStG) / Private Veräußerungsgeschäfte (§ 23 EStG)

Zudem wird mit dem Schreiben v. 10.5.2019 das frühere Schreiben v. 18.1.2016 ergänzt. Aktuelle geht es um den Veräußerungsbegriff (Rz. 59) und Anwendungsfragen (Rz. 324). 

Früheres Ergänzungsschreiben

Bereits das BMF, Schreiben v. 12.4.2018, IV C 1 - S 2252/08/10004 :021, hat das Schreiben v. 18.1.2016 ergänzt, v.a. zu folgenden Themen:

  • Nutzungsersatz bei Rückabwicklung von Darlehensverträgen und auf rückerstattete Kreditbearbeitungsgebühren sowie gezahlte Prozess- und Verzugszinsen
  • Verfall einer Kaufoption
  • Verfall einer Verkaufsoption
  • Verkauf einer Zinsbegrenzungsvereinbarung (Stillhalterposition)
  • Barausgleich beim Anteilstausch u.v.m.

BMF, Schreiben v. 17.1.2019, IV C 1 - S 2252/08/10004 :023, aktuell: BMF, Schreiben v. 10.5.2019, IV C 1 - S 2252/08/10004 :026, veröffentlicht am 13.5.2019

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