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Reporting

Bild: Haufe Online Redaktion

Das Reporting oder Berichtswesen darf getrost als Dauerbaustelle des Controllings bezeichnet werden. Aktuelle Befragungen belegen, dass Controller den weitaus größten Teil ihrer Arbeitszeit mit der Gestaltung und Erarbeitung des Berichtswesens verbringen. 

Durch die Entwicklung moderner IT-Systeme wurde dieser Tatbestand eher noch verstärkt, als dass diese zur Entlastung beigetragen hätten. Aber: Mit diesen technischen Errungenschaften ist es gelungen, die Qualität des Reporting zu steigern und die Möglichkeiten der Entscheidungsunterstützung auszubauen.




Standardisierung und Auslagerung

So lassen sich im Reporting zwei komplementäre Entwicklungen betrachten: Durch zunehmende Standardisierung und Auslagerung auf andere interne oder externe Dienste soll das Basis-Reporting im Controlling vereinfacht bzw. gar herausgelöst werden, um Kapazitäten für die zweite Entwicklung zu schaffen. Das situationsbezogene Ad-hoc-Reporting und Simulationsrechnungen sollen erweitert werden, um die Entscheidungsunterstützung zu verbessern.
Neben der Auswahl der wichtigen Kennzahlen ist auch die Empfängerorientierung der Management Reports von Bedeutung. Die besten KPIs sind nutzlos, wenn sie nicht gelesen oder nicht verstanden werden. Deswegen stoßen Gestaltungsempfehlungen wie die SUCCESS-Regeln von Rolf Hichert auf so ein überwältigendes Interesse.