Vorsteuerabzug

Der Vorsteuerabzug ist ein entscheidender Bestandteil des Mehrwertsteuersystems. Durch ihn wird gewährleistet, dass die Umsatzsteuer für den Unternehmer grundsätzlich erfolgsneutral bleibt. Die zentrale Vorschrift für den Vorsteuerabzug ist § 15 UStG.

Zu den Vorsteuerbeträgen, die der Unternehmer abziehen kann, zählt insbesondere die gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer für Leistungen, die von einem anderen Unternehmer für sein Unternehmen ausgeführt worden sind. Für den Vorsteuerabzug muss der Unternehmer regelmäßig über eine Rechnung verfügen, in der die Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen ist und die auch alle übrigen Pflichtangaben (§ 14 Abs. 4 UStG) enthält. Ebenfalls als Vorsteuer abziehbar ist die Einfuhrumsatzsteuer, die Umsatzsteuer auf innergemeinschaftliche Erwerbe und die Umsatzsteuer, die der Unternehmer im Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG) schuldet. In diesen Fällen wird keine Rechnung vorausgesetzt.

Bestimmte Vorsteuerbeträge sind nicht abziehbar, z. B. solche die mit Aufwendungen zusammenhängen, für die ein einkommensteuerliches Abzugsverbot (z. B. Geschenke für weniger als 35 Euro) gilt.


Top-Thema 09.02.2022 Pflichtangaben in einer Rechnung

News 17.05.2022 FG Münster

Ausschluss des Vorsteuerabzugs

Der Vorsteuerabzug ist ausgeschlossen, wenn der Unternehmer die bezogenen Leistungen zur Ausführung steuerfreier Umsätze verwendet. Hierbei gibt es jedoch einige Rückausnahmen. Werden die bezogenen Leistungen teilweise für steuerfreie, teilweise für steuerpflichtige Leistungen verwendet, muss der Vorsteuerbetrag aufgeteilt werden.

Seit 2013 sind beim Vorsteuerabzug neue Grundsätze zu beachten: Demnach ist der Vorsteuerabzug nur noch zulässig, soweit der Unternehmer die bezogenen Leistungen für seine unternehmerischen Tätigkeiten zur Erbringung entgeltlicher Leistungen zu verwenden beabsichtigt. Ist bereits bei Leistungsbezug klar, dass die bezogene Leistung ausschließlich für die Erbringung nicht entgeltlicher Leistungen (nichtunternehmerische Tätigkeiten) verwendet werden soll, entfällt der Vorsteuerabzug.

News 12.05.2022 FG Kommentierung

Das Vorsteuerabzugsverbot nach § 15 Abs. 1a UStG ist aufgrund einer typisierenden Betrachtung anzuwenden, wenn Segelyachten ohne Gewinnerzielungsabsicht verchartert werden.mehr

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News 26.04.2022 FG Kommentierung

Wird einem fristgerecht eingereichten Vorsteuervergütungsantrag nur die Schlussrechnung beigefügt, können die dazugehörigen Anzahlungsrechnungen noch nachgereicht werden. So entschied das FG Köln.mehr

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News 14.04.2022 BMF

Die Finanzverwaltung bezieht Stellung zum Vorsteuerabzug eines Gesellschafters im Zusammenhang mit Investitionsumsätzen.mehr

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News 21.03.2022 BFH Kommentierung

Der Vorsteuerabzug aus Eingangsrechnungen für Leistungen im Zuge der Erstellung einer kostenlos nutzbaren Touristenattraktion (hier: Hängeseilbrücke) kann dann in Betracht kommen, wenn die Eingangsleistungen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einer entgeltlichen Leistung (hier: Parkraumbewirtschaftung) stehen.mehr

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News 15.03.2022 Praxis-Tipp

In welchem Umfang kann eine GmbH & Co. KG, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, einen Vorsteuerabzug für Leistungen des Insolvenzverwalters beanspruchen?mehr

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News 23.02.2022 Niedersächsisches FG

Das Niedersächsische FG musste entscheiden, ob im Rahmen der Umsatzsteuerfestsetzung Vorsteuerbeträge aus dem Erwerb von Sportbekleidung mit Werbeaufdrucken (sog. Trikotsponsoring) abzugsfähig sind.mehr

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News 17.02.2022 FG Münster

Das FG Münster hat zur Berichtigung der als Vorsteuer abgezogenen Einfuhrumsatzsteuer bei Insolvenzanfechtung entschieden.mehr

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News 16.02.2022 EuGH Kommentierung

Der EuGH hat die jahrelange deutsche Praxis verworfen, dass der Vorsteuerabzug auch dann bereits im Zeitpunkt des Bezugs der Leistung möglich ist, auch wenn der Leistende als Istversteuerer sein Entgelt noch nicht erhalten hat und damit seine Ausgangssteuer noch nicht entstanden ist.mehr

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News 09.02.2022 FG Kommentierung

Sind mehrere Unternehmen einer Firmengruppe unter derselben Anschrift ansässig und ist in Eingangsrechnungen nicht das Unternehmen, das die jeweilige Leistung tatsächlich bezogen hat, sondern jeweils ein anderes der Firmengruppe als Leistungsempfänger bezeichnet, können diese Rechnungen nicht mit Rückwirkung berichtigt werden.mehr

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News 13.01.2022 BMF-Kommentierung

Mit Schreiben vom 1.12.2021 hat das BMF die Rechtsprechung des BFH zur Leistungsbeschreibung in einer Rechnung im Wesentlichen übernommen und den Anwendungserlass zum Umsatzsteuergesetz entsprechend geändert.mehr

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News 05.01.2022 Schleswig-Holsteinisches FG

Das Schleswig-Holsteinisches FG hat einen Fall entschieden, in dem das Finanzamt eine ausschließlich unternehmerische Verwendung vom Kurbetrieb bezogener Marketingleistungen maßgeblich aufgrund des Inhalts einer Satzung über die Erhebung einer Fremdenverkehrsabgabe in Abrede gestellt hatte.mehr

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News 17.12.2021 Jahreswechsel 2021/2022

Zum Jahreswechsel 2021/2022 gibt es wieder zahlreiche Änderungen im Umsatzsteuerrecht. Insbesondere müssen die auslaufenden und ggf. verlängerten Nichtbeanstandungsfristen der Finanzverwaltung beachtet werden. Wir geben einen kompakten Überblick über wichtige Neuerungen aus Rechtsprechung und Verwaltung im Jahr 2021 sowie neue gesetzliche Regelungen für 2022.mehr

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News 07.12.2021 BMF

Die Finanzverwaltung hat zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Leistungen im Zusammenhang mit der Eindämmung und Bekämpfung der Covid-19-Pandemie eine Billigkeitsregelung getroffen.mehr

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News 29.10.2021 BMF

Die Finanzverwaltung hat sich zum Vorsteuerabzug bei einer nicht unternehmerisch tätigen Bruchteilsgemeinschaft geäußert und den UStAE geändert.mehr

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News 28.10.2021 FG Kommentierung

Die Option zur Umsatzsteuer kann bei Vermietung selbst dann ausgeübt werden, wenn beabsichtigt wird, das Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt teilweise zur Ausführung steuerfreier Umsätze zu verwenden. Dies gilt nach einer Entscheidung des FG Münster zumindest in solchen Fällen, in denen das Grundstück tatsächlich noch zur Ausübung steuerpflichtiger Umsätze verwendet wird.mehr

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News 19.10.2021 BMF Kommentierung

Bei der ordnungsgemäßen Ausstellung von Rechnungen nach § 14 UStG sind Pflichtangaben zu beachten. Das BMF bezieht Stellung zur Angabe des Leistungszeitpunkts bzw. -zeitraums.mehr

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News 19.10.2021 BMF Kommentierung

Zu den ordnungsgemäßen Rechnungsangaben stellt die Finanzverwaltung klar, dass auch die Verwendung eines Aliasnamens und einer Zustellanschrift nach dem ProstSchG eine zutreffende Angabe darstellen kann.mehr

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News 13.10.2021 BMF-Kommentierung – Rechnungsstellung

Das Bundesfinanzministerium hat den Anwendungserlass zum Umsatzsteuergesetz ein weiteres Mal geändert. Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung der Rechtsprechung des BFH zur Angabe des Leistungszeitpunkts bzw. Leistungszeitraums in einer Rechnung.mehr

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News 27.09.2021 FG Kommentierung

Das FG Nürnberg hat zum Vorsteuerabzug für eine im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage erfolgten Dachreparatur entschieden.mehr

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News 09.09.2021 BMF-Kommentierung

Mit Schreiben vom 19.8.2021 hat das BMF zur Anwendung eines BFH Urteils über die Abrechnung einer nicht ausgeführten sonstigen Leistung mittels Gutschrift Stellung genommen.mehr

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Special 03.08.2021 Haufe Shop: Haufe Umsatzsteuer Pro

Haufe Umsatzsteuer Pro vereint fundiertes Fachwissen mit aktuellen Themen. Die digitale Entscheidungshilfe Umsatzsteuer Navigator und das umfassende Weiterbildungsangebot bringen Sie schnell zur Entscheidung.mehr

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News 30.07.2021 FG Kommentierung

Die Zuordnung zum Unternehmensvermögen kann auch durch Option im notariellen Kaufvertrag erfolgen. So entschied das FG Münster.mehr

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News 23.07.2021 Praxis-Tipp

Die Vermietung und die Verpachtung von Grundstücken ist nach § 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG steuerfrei. Steuerfrei sind nach Auffassung der Finanzverwaltung auch Nebenleistungen wie etwa die Lieferung von Wärme durch den Vermieter. Diese Frage ist aber nicht endgültig geklärt.mehr

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News 01.07.2021 FG Kommentierung

Die jeweils kurzfristige Vermietung einer kommunalen Mehrzweckhalle mit öffentlichem Parkplatz durch eine Gemeinde ist umsatzsteuerfrei. Wird auf die Steuerbefreiung teilweise verzichtet, ist ein Vorsteuerabzug teilweise möglich. So hat das FG Baden-Württemberg entschieden.mehr

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News 17.06.2021 FG Münster

Das FG Münster hat entschieden, dass durch den Vermieter an den Mieter erbrachte Energielieferungen nicht als Nebenleistungen zur steuerfreien Wohnungsvermietung anzusehen sind. Es handelt sich um steuerpflichtige Hauptleistungen.mehr

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News 08.06.2021 Aus der Praxis - für die Praxis – Umsatzsteuer

Unter der Rubrik „Aus der Praxis ‒ für die Praxis“ greifen wir Kundenanfragen aus dem Bereich Jahresabschluss, Buchhaltung und Steuern auf, die ein Fachautor für uns beantwortet. Heute eine Frage zur korrekten Buchung beim Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen gem. § 23 UStG .mehr

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News 10.05.2021 BFH Kommentierung

Die für einen Leistungsbezug entrichtete Umsatzsteuer ist insoweit nicht als Vorsteuer abziehbar, als die hierfür getätigten Ausgaben zu den Kostenelementen von steuerfreien Ausgangsumsätzen gehören, weil sie in deren Preis eingehen.mehr

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News 13.04.2021 Praxis-Tipp - Umsatzsteuer

Die Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmen entscheidet darüber, wie hoch die Vorsteuer ist, die der Unternehmer geltend machen kann. Die nachfolgenden Praxis-Beispiele verdeutlichen, welche Möglichkeiten der Unternehmer hat. Es besteht sogar die Möglichkeit, einen privaten Pkw dem umsatzsteuerlichen Unternehmen zuzuordnen.mehr

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News 12.04.2021 FG Hamburg

Wann kann Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer abgezogen werden? Das FG Hamburg entschied im Falle der Abgabe einer Zollanmeldung durch einen indirekten Vertreter.mehr

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News 01.03.2021 BFH Kommentierung

Entfällt bei einem gemischt genutzten Gegenstand die Verwendung für steuerpflichtige Umsätze bei fortdauernden steuerfreien Umsätzen, kann dies zu einer Vorsteuerberichtigung führen. Der bloße Leerstand ohne Verwendungsabsicht bewirkt dagegen keine Änderung der Verhältnisse.mehr

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News 15.02.2021 BFH Kommentierung

Steht einer Funktionsholding das Recht auf Vorsteuerabzug für Dienstleistungen zu, die sie von Dritten bezieht und gegen die Gewährung einer Beteiligung am allgemeinen Gewinn in die Tochtergesellschaften einlegt?mehr

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News 08.02.2021 Vorsteuervergütungsverfahren

Im Inland ansässige Unternehmer, die im Kalenderjahr 2020 im Drittland Waren oder sonstige Leistungen erworben haben, können die Vorsteuerbeträge aus den Rechnungen der im Drittland ansässigen Unternehmer nicht im Rahmen ihrer Umsatzsteuervoranmeldung geltend machen. Sie können das Vorsteuervergütungsverfahren nutzen.mehr

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News 26.01.2021 FG Kommentierung

Wird der Leistungsempfänger zuerst irrtümlich als Steuerschuldner nach § 13b UStG (Reverse-Charge-Verfahren) behandelt, erhält der Leistungsempfänger nach erfolgter Rechnungsberichtigung mit Umsatzsteuerausweis rückwirkend den Vorsteuerabzug, obwohl in der ursprünglichen Rechnung kein Umsatzsteuerausweis erfolgte (entgegen der Verwaltungsauffassung).mehr

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News 20.01.2021 BMF

Die Finanzverwaltung äußert sich zum Vorsteuerabzug einer Kurortgemeinde aus den Kosten für die Errichtung und Unterhaltung von öffentlichen Kureinrichtungen.mehr

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News 03.12.2020 FG Kommentierung

Der Vorsteuerabzug setzt die Identität zwischen Leistendem und Rechnungsaussteller voraus. Der Vorsteuerabzug kann versagt werden, wenn der Erwerber wusste oder hätte wissen müssen, dass er mit seinem Erwerb in eine Mehrwertsteuerhinterziehung einbezogen war. Dies setzt zumindest Fahrlässigkeit voraus.mehr

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News 25.11.2020 FG Kommentierung

Der Vorsteuerabzug ist aus materiellen Gründen zu versagen, wenn "feststeht", dass der Steuerpflichtige wusste oder wissen konnte bzw. hätte wissen müssen, dass er sich mit dem Warenbezug an einem Umsatzsteuerkarussell "beteiligt" hat.mehr

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News 06.11.2020 Aktualisierung

Nachdem sich die Praxis gerade auf die überraschend zum 01.07.2020 abgesenkten Umsatzsteuersätze eingestellt hat, muss schon wieder der Blick nach vorne gerichtet werden: Zum 01.01.2021 werden die Steuersätze wieder auf 19 % bzw. 7 % angehoben. Dabei muss einiges beachtet werden.mehr

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News 02.11.2020 Praxis-Tipp (Aktualisierung)

Verbindlichkeiten des Insolvenzschuldners aus dem Steuerschuldverhältnis, die von einem vorläufigen Insolvenzverwalter oder vom Schuldner mit Zustimmung eines vorläufigen Insolvenzverwalters begründet worden sind, gelten nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens als Masseverbindlichkeiten. mehr

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News 24.09.2020 BFH-Kommentierung - Umsatzsteuer

Eine Versagung des Vorsteuerabzugs aufgrund eines Steuerbetrugs kommt nur in Betracht, wenn das Finanzamt diesen nachweist. Der Steuerpflichtige kann keinen Vertrauensschutz im Hinblick auf eine innergemeinschaftliche Lieferung in Anspruch nehmen, wenn er sorgfaltswidrig die Umsatzsteueridentifikationsnummer seines Kunden nicht prüft. Diese beiden Komplexe hatte der BFH zu entscheiden.mehr

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News 22.09.2020 BMF Kommentierung

Seit vielen Jahren erwartet, hat sich das BMF nun zur Frage der rückwirkenden Rechnungsberichtigung geäußert. Nachdem sowohl der EuGH als auch der BFH die rückwirkende Rechnungsberichtigung unter bestimmten Voraussetzungen für möglich angesehen hatten, setzt die Finanzverwaltung diese Rechtsprechung jetzt weitestgehend um und gibt für die Praxis noch weitergehende Hinweise zu den Rechnungsbestandteilen.mehr

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News 11.09.2020 FG Kommentierung

Verpachtet eine Gemeinde ein Schwimmbad an einen Verein und gewährt sie zugleich einen das Verpachtungsentgelt übersteigenden Betriebskostenzuschuss, liegt keine zum Vorsteuerabzug berechtigende entgeltliche Leistung vor.mehr

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News 25.08.2020 FG Kommentierung

Das FG Berlin-Brandenburg hat dem EuGH die Frage zur Auslegung des Begriffs "Lieferkette" im Zusammenhang mit der Versagung des Vorsteuerabzugs in Missbrauchsfällen bei Kenntnis bzw. Kennenmüssen von einer auf einer vorhergehenden Umsatzstufe begangenen Steuerhinterziehung vorgelegt.mehr

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News 24.08.2020 BFH-Kommentierung - Umsatzsteuer

Aus Aufwendungen zur Renovierung eines an den Arbeitgeber vermieteten Homeoffice kann ein Vorsteuerabzug im Einzelfall erfolgen. Die Voraussetzungen hierfür hat der BFH klargestellt.mehr

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News 13.08.2020 BMF Kommentierung

Wonach bestimmt sich der Zeitpunkt der Lieferung für Zwecke des Vorsteuerabzugs bei der Einfuhrumsatzsteuer nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG? Die Finanzverwaltung hat Stellung bezogen und Abschn. 15.8 UStAE geändert.mehr

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News 03.08.2020 BFH Kommentierung

Bei Aufwendungen zur Renovierung eines an den Arbeitgeber vermieteten Home-Office besteht der für den Vorsteuerabzug erforderliche direkte und unmittelbare Zusammenhang mit den Vermietungsumsätzen nur, soweit das Home-Office beruflich genutzt wird. Bei einer Bürotätigkeit kann sich die berufliche Nutzung auch auf einen Sanitärraum erstrecken, nicht jedoch auf ein mit Dusche und Badewanne ausgestattetes Badezimmer.mehr

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News 02.07.2020 Aktualisierung

Die Regierungskoalition hat im Rahmen ihres Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets den Umsatzsteuersatz vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 % abgesenkt. Diese Maßnahme wirft vielen Bereichen Fragen auf und macht umfassende und rechtzeitige Beratung notwendig. Die Finanzverwaltung hat zeitnah zur Verkündung des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes (BGBl 2020 I S. 1512) ein Anwendungsschreiben zur befristeten Steuersatzsenkung veröffentlicht.mehr

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News 24.06.2020 FG Kommentierung

Betreibt eine GmbH einen Flugzeug-Vercharterungsbetrieb im Interesse der Gesellschafter, führt der dadurch erlittene Verlust zum Ansatz einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA).mehr

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News 22.06.2020 BFH-Kommentierung - Rechnungsberichtigung

Die Voraussetzungen und Rückwirkung einer zu berichtigenden Rechnung hat der BFH in einem aktuellen Urteil klargestellt und schließt sich damit an die Rechtsprechung des EuGH an.mehr

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News 08.06.2020 BFH Kommentierung

Um die Unternehmenseigenschaft einer Holdinggesellschaft zu begründen, müssen ihre steuerbaren Ausgangsleistungen an ihre Tochtergesellschaften grundsätzlich keine besondere "Eingriffsqualität" aufweisen. Es reicht außerdem aus, wenn solche Leistungen in Zukunft beabsichtigt sind.mehr

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