Feedbackkultur

PERSONALquarterly 4/2026
PERSONALquarterly 4/2026
Fehlermanagementkultur

Lernen aus Fehlern in Organisationen: Die Bedeutung von Demut und Selbstwirksamkeit

Lernen aus Fehlern ist eine organisationale Fähigkeit, um auch in dynamischen Umgebungen als Organisation Erfolg zu haben. Welche Rolle spielen Selbstwirksamkeit und Demut für das Lernen aus Fehlern in Organisationen? Seckler, Rosing und Fischer (2021) untersuchten Mitarbeitende in einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. In der Ausgangsstudie werden Ergebnisse aus qualitativen wie auch quantitativen Untersuchungen präsentiert.

Lernen aus Fehlern in Organisationen: Die Bedeutung von Demut und Selbstwirksamkeit

Dr. Stefan Pecoroni, GEA AG
Dr. Stefan Pecoroni, GEA AG
Fehlermanagementkultur

"Wer entscheidet, macht Fehler" – Erwartungsmanagement und Grenzen der Fehlertoleranz

Dr. Stefan Pecoroni verantwortet bei GEA die Bereiche Sustainability, Process Technology & Innovation in der Business Line Separation. In dieser Rolle verbindet er Technologieentwicklung, Ressourceneffizienz und industrielle Umsetzung mit Fokus auf die Lebensmittel- und Prozessindustrie. Sein Schwerpunkt: Innovationen so auszurichten, dass sie regulatorisch belastbar, wirtschaftlich investierbar und operativ robust sind. 

Prof. Dr. Michael Frese
Prof. Dr. Michael Frese
Fehlermanagementkultur

Aus Fehlern wird man klug

Aus Fehlern wird man klug – wenn man ge­lernt hat, sie als Lernaufgabe zu verstehen, sagt Michael Frese. Er hat den Begriff der Fehlermanagementkultur maßgeblich geprägt. Im Interview erläutert er, warum Lernen aus Fehlern kein Selbstläufer ist, weshalb ein toleranter Umgang mit Fehlern für den Einzelnen förderlich ist, auf Organisations- und Gesellschaftsebene aber keineswegs immer von Vorteil ist und was dies für Führungskräfte bedeutet.

Aus Fehlern wird man klug























Videokonferenz im Homeoffice
Videokonferenz im Homeoffice
Atmosphäre schaffen im digitalen Arbeitsumfeld

Virtuelle Meetings – eine wertschätzende Atmosphäre schaffen

Wir alle brauchen als soziale Wesen eine wertschätzende Atmosphäre. Egal ob in einem analogen, hybriden oder virtuellen Setting. Aufgrund unserer menschlichen Grundbedürfnisse sind wir auf Anerkennung, Bindung und Lob angewiesen. Sie sind ein Spiegelbild unserer täglichen Anforderungen. In einer Organisationskultur, in der Wertschätzung und Feedback bzw. Feedforward gelebt werden, ist häufig die Mitarbeiterzufriedenheit und Anwesenheitsquote höher. Eine wertschätzende Kultur fördert die emotionale Bindung und Identifikation zum Unternehmen. Doch wie schafft man eine wertschätzende Atmosphäre im Unternehmen?








Handschweißer als Fachkräfte bei HAI
Handschweißer als Fachkräfte bei HAI
Fallstudie

Mit Feedback gegen Fluktuation

Hinhören lohnt sich. Diese Erfahrung machte das österreichische Metallverarbeitungsunternehmen Hammerer Aluminium Industries (HAI). Der Mittelständler kämpfte mit Mitarbeiter­fluktuation, insbesondere unter den Facharbeiterinnen und Facharbeitern, den sogenannten Blue Collar Workern. Gemeinsam mit einem Münchner HR-Tech-Startup ging er auf Ursachen­forschung und installierte eine Feedback- und Analyseplattform. Seither weiß HAI, was seine Beschäftigten bewegt.

Mit Feedback gegen Fluktuation