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Buchhaltung

Bild: Haufe Online Redaktion

Unter Buchhaltung versteht man die planmäßige, lückenlose, zeitlich und sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle. Als Buchhaltung wird jedoch auch die Abwicklung von Arbeiten verstanden, die mit der Finanzbuchhaltung zusammenhängen.  Grundlage der Buchhaltung sind die Belege. Es gilt der Grundsatz: Keine Buchung ohne Beleg.  

Je nachdem, welchen Zweck eine Buchhaltung verfolgt und welche Datengrundlage verwendet wird, haben sich verschiedene Buchhaltungsarten herausgebildet. So gibt es beispielsweise eine Finanz- und Betriebsbuchhaltung, eine Haupt- und eine Nebenbuchhaltung, eine Zentral- und eine Filialbuchhaltung. Die Finanzbuchhaltung ist neben der Betriebsbuchhaltung der wichtigste Bestandteil des betrieblichen Rechnungswesens. Sie hat das Ziel, zu dokumentieren und zu informieren.




Bestandteile der Finanzbuchhaltung

In der Finanzbuchhaltung werden alle Geschäftsvorgänge durch Buchungen in Konten festgehalten. Die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung, kurz GoB sind dabei zu beachten. Bei der doppelten Buchhaltung werden außerdem auf Bestandskonten alle Veränderungen im Betriebsvermögen dokumentiert. Die ordnungsgemäße Buchhaltung zeigt dem Unternehmer die wirtschaftliche Lage seines Unternehmens.
Am Jahresende werden aus den Daten der Buchhaltung die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erstellt, die Teil des Jahresabschlusses sind.