Personengesellschaften können als auf vertraglicher Grundlage beruhende zweckorientierte Vereinigungen von mindestens zwei natürlichen und/oder juristischen Personen definiert werden. 


Formen von Personengesellschaften sind:

- die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR),
- die Partnerschaftsgesellschaft (PartG),
- Personenhandelsgesellschaften:
o die Offene Handelsgesellschaft (OHG),
o die Kommanditgesellschaft (KG),
o die GmbH & Co. KG (Mischform aus Personen- und Kapitalgesellschaft)

Die GbR stellt dabei die Grundausprägung der Personengesellschaft dar und ist eine Vereinigung von mindestens zwei Gesellschaftern zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks (z.B. Freiberufler, aber auch Bau- oder Wohngemeinschaften). Für Angehörige freier Berufe (z. B. Wirtschaftsprüfer, Ärzte, Hebammen,…) besteht außerdem die Möglichkeit, sich in einer sogenannten Partnerschaftsgesellschaft zusammenzuschließen.


Steuerliche Vereinfachungen und Entlastungen
News 10.07.2018 Bundesrat

Gewerbesteuerfreibetrag bei Rechtsformwechsel
News 25.06.2018 BFH Kommentierung

Verschiedene Personengesellschaften

Die OHG, die KG und die GmbH & Co. KG zählen zu den Personenhandelsgesellschaften.
Auch wenn eine Personengesellschaft selber keine juristische Person ist, ist sie Träger von Rechten und Pflichten. So kann sie z.B. Verbindlichkeiten eingehen oder Rechte erwerben. Gesellschafter einer Personengesellschaft haften unbeschränkt, d.h. mit dem Gesellschafts- und/oder Ihrem Privatvermögen. Eine Ausnahme stellt hier die Kommanditgesellschaft und die Mischform der GmbH & Co. KG dar: Bei der KG haftet der Kommanditist nur mit der im Handelsregister eingetragenen Haftungssumme. Bei der GmbH & Co. KG ist der unbeschränkt haftende Gesellschafter keine natürliche Person, sondern eine Kapitalgesellschaft (GmbH).

Das Gegenstück zur Gesellschaftsform der Personengesellschaften sind die Kapitalgesellschaften (AG und GmbH) als eigenständige juristische Personen.
Die Entscheidung einer Rechtsform bei Gründung oder Weiterentwicklung eines Unternehmens ist entscheidend für finanzielle, steuerliche und rechtliche Bereiche.

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Schließen sich mehrere Ärzte zusammen, um in einer Berufsausübungsgemeinschaft lediglich einen bestimmten Ausschnitt des ärztlichen Leitungsspektrums zu erbringen, begründen sie damit eine sog. Teilgemeinschaftspraxis. Die OFD Frankfurt am Main hat nun die steuerliche Behandlung solcher Kooperationen beleuchtet.mehr

Standardisierte Einnahmenüberschussrechnung - Anlage EÜR 2016
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News   04.10.2016   BMF

Das BMF gibt die Vordrucke der Anlage EÜR sowie die Vordrucke für die Sonder- und Ergänzungsrechnungen für Personengesellschaften und die dazugehörigen Anleitungen für das Kalenderjahr 2016 oder das Wirtschaftsjahr 2016/2017 bekannt.mehr

Einbringung eines Wirtschaftsguts in eine Personengesellschaft
Mann tippt mit Finger auf Schulter von anderem Mann und lächelt
News   27.07.2016   BMF

Bringt der Gesellschafter einer Personengesellschaft ein Wirtschaftsgut gegen Gutschrift eines Betrags ausschließlich auf dem sog. Kapitalkonto II in die Gesellschaft ein, ist auch dieser Vorgang als ein entgeltlicher Vorgang (und nicht als Einlage) anzusehen, der zur Gewährung von Gesellschaftsrechten führt, wenn nach den gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen auf diesem Konto auch Verluste gebucht werden.mehr

Personengesellschaften: Rechnungslegung
Hand mit goldenem Ei
Top-Thema 18.07.2016 Arten von Personengesellschaften und Jahresabschlusspflicht

Personengesellschaften sind nach HGB bzw. AO verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen. Die Anforderungen sind unterschiedlich, je nachdem, um welche Art es sich handelt, welche wirtschaftliche Aktivitäten ausgeübt werden. Auch die Größe der Gesellschaft hat Bedeutung für die Art und den Umfang der Rechnungslegung. Die letzten größeren Änderungen in der handelsrechtlichen Rechnungslegung haben sich durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und das Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetz (BilRUG) ergeben.mehr

Zurechnung der Mehrgewinne nach unberechtigten Entnahmen
Geldkoffer schwarz
News   13.07.2016   FG Kommentierung

Hat eine gewerblich tätige KG Bestechungsgelder zur Erlangung von Aufträgen gezahlt und wird dieser Sachverhalt nachträglich festgestellt, sind die Mehrgewinne wegen des Abzugsverbots für Bestechungsgelder (§ 4 Abs. 5 Nr. 10 EStG) sämtlichen Gesellschaftern nach Maßgabe des Gewinnverteilungsschlüssels zuzurechnen. Das soll auch für den Teil der Bestechungsgelder gültig bleiben, der an einen der Gesellschafter zurück geflossen ist, soweit die anderen bestehende Erstattungsansprüche nicht geltend machen.mehr

GmbH als Mitunternehmerin ist schädlich für Freiberuflichkeit
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News   12.05.2016   FG-Kommentierung – Gewerbesteuer

Ist einer der Mitunternehmer eine GmbH, erzielt die gesamte Personengesellschaft keine Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit.mehr

Besteuerung der Gesellschafter einer US-LLP
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News   02.05.2016   BFH Kommentierung

Die Besteuerungszuweisung nach Art. 14 Abs. 1 DBA-USA ist auch bei einer Freiberufler-Personengesellschaft personenbezogen zu verstehen. Der Gesellschafter muss "seine" Tätigkeit im anderen Vertragsstaat persönlich ausüben und es muss ihm für die Ausübung "seiner" Tätigkeit gewöhnlich eine feste Einrichtung zur Verfügung stehen. Eine wechselseitige (Tätigkeits-)Zurechnung zwischen den Gesellschaftern kommt nicht in Betracht.mehr

Formeller Bilanzenzusammenhang bei Realteilung
Wie Sie Stress bewältigen
News   25.04.2016   BFH Kommentierung

Bei Realteilung mit Buchwertfortführung kann ein gewinnwirksamer Bilanzierungsfehler der realgeteilten Personengesellschaft nach den Grundsätzen des formellen Bilanzenzusammenhangs bei den Realteilern berichtigt werden.mehr

Forderungen zwischen Gesellschaft und ausgeschiedenem Gesellschafter nicht abtretbar
Streitende Männer Schatten
News   16.03.2016   Abfindungsrechnung

Ansprüche zwischen einer Personengesellschaft und ausgeschiedenen Gesellschaftern sind grundsätzlich nicht isoliert durchsetzbar, sondern nur im Rahmen der Abfindungsrechnung (Durchsetzungssperre). Deshalb können sie auch nicht abgetreten werden.mehr

Kapitalkontenentwicklung: Für jeden Mitunternehmer einzurichten
Tischrechner auf Rechnung
Serie   16.03.2016   E-Bilanz: Besonderheiten bei Personengesellschaften der Taxonomie

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2014 beginnen (also ab 2015), ist für jeden in den Stammdaten der Gesamthand angelegten Mitunternehmer eine Kapitalkontenentwicklung einzureichen. Sobald für einen Mitunternehmer ein positiver Beteiligungsschlüssel eingegeben wurde und die Informationen aus der Buchführung abgeleitet werden können, ist ein NIL-Wert nicht zulässig. Die Finanzverwaltung nutzt die Informationen aus der Kapitalkontenentwicklung zur Plausibilisierung verschiedener Angaben aus der Steuer- oder Feststellungserklärung, insbesondere im Hinblick auf Missbrauchsverhinderungsvorschriften.mehr

Sonder- und Ergänzungsbilanzen: Eigene Datensätze übermitteln
Lan-Kabel auf Bilanz
Serie   09.03.2016   E-Bilanz: Besonderheiten bei Personengesellschaften der Taxonomie

Ab dem Jahresabschluss 2015 darf die Sonder- und Ergänzungsbilanz nicht mehr formlos übermittelt werden. Es ist ein eigener Datensatz erforderlich.mehr

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Serie   02.03.2016   E-Bilanz: Besonderheiten bei Personengesellschaften der Taxonomie

Bilanzierende Personengesellschaften müssen ein Stammdatenmodul ausfüllen.  mehr

Personengesellschaft kann für spezielle Angaben eigene Datensätze übermitteln
Binärzahlen die wie ein Tunnel angeordnet sind
Serie   24.02.2016   E-Bilanz: Besonderheiten bei Personengesellschaften der Taxonomie

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Gewinnneutrale Realteilung bei Fortsetzung der Gesellschaft
Menschengruppe
News   19.02.2016   BFH Kommentierung

Eine Realteilung liegt auch dann vor, wenn ein Mitunternehmer unter Übernahme eines Teilbetriebs ausscheidet und die Mitunternehmerschaft von den verbliebenen Mitunternehmern fortgesetzt wird.mehr

Erleichterung der gewinnneutralen Realteilung
Informeller Wissensaustausch stößt an seine Grenzen
News   17.02.2016   BFH Pressemitteilung

Die gewinnneutrale Realteilung einer Personengesellschaft kann auch beim Ausscheiden eines Gesellschafters vorliegen, wenn sie von den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt wird. Das hat der BFH unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden und damit die bisherige, restriktive Entscheidungspraxis gelockert.mehr

Gutschrift auf Kapitalkonto II bedeutet keine Gewährung von Gesellschaftsrechten
Erdoel-Raffinerie, Hamburger Hafen, Nachtaufnahme
News   12.02.2016   Personengesellschaften

In einem am 3.2.2016 veröffentlichten BFH-Urteil ging es um den Fall, dass die Abschreibung eines Bodenschatzes nicht gewährt wurde, weil der Bodenschatz nicht als entgeltlich angeschafft galt.mehr

Gutschrift für die Übertragung eines WG auf dem Kapitalkonto II
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Überträgt der Kommanditist der KG ein Wirtschaftsgut, dessen Gegenwert allein seinem Kapitalkonto II gutgeschrieben wird, liegt keine Einbringung gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten, sondern eine Einlage vor.mehr

Gutschrift auf Kapitalkonto II einer Personengesellschaft
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Bringt der Gesellschafter einer Personengesellschaft ein Wirtschaftsgut gegen Gutschrift eines Betrags ausschließlich auf dem sogenannten Kapitalkonto II in die Gesellschaft ein, ist dieser Vorgang nach einem Urteil des BFH als Einlage und nicht als entgeltliches Geschäft zu behandeln.mehr

Standardisierte Einnahmen-Überschussrechnung – Anlage EÜR 2015
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Das BMF gibt die Vordrucke der Anlage EÜR mit der Erweiterung des Vordrucks/Datensatzes für die Sonder- und Ergänzungsrechnungen für Personengesellschaften und die dazugehörigen Anleitungen für das Jahr 2015 bekannt.mehr

Bescheinigung der "Ansässigkeit" bei Mitunternehmerschaften
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Die Ausstellung einer Ansässigkeitsbescheinigung für Mitunternehmerschaften (Personengesellschaften) ist regelmäßig nicht möglich. Eine Personengesellschaft als solches ist nicht abkommensberechtigt und kann damit nicht „ansässig“ im Sinne eines DBA sein.mehr

Veräußerungsgewinne nach Umwandlung einer Organgesellschaft in eine Personengesellschaft
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Die im Anschluss an die Umwandlung einer Organgesellschaft in eine Personengesellschaft erzielten und mit Gewerbesteuer belasteten Veräußerungs- und Aufgabegewinne sind einkommensteuerrechtlich begünstigt.mehr

Vorsteuerabzug einer Führungsholding und Personengesellschaft als Organgesellschaft
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News   27.07.2015   EuGH Kommentierung

Der EuGH musste sich mit dem Umfang des Vorsteuerabzugs einer Holding beschäftigen und außerdem die Frage klären, ob eine Personengesellschaft Teil einer umsatzsteuerlichen Organschaft sein kann. Es handelte sich dabei um Vorabentscheidungsersuchen des BFH.mehr

BilRUG: Änderungen im Detail
Lan-Kabel auf Bilanz
Top-Thema 10.07.2015 Zielrichtung der EU-Bilanzrichtlinie und des deutschen Gesetzgebers

Der Bundestag hat am 19.6.2015 den Entwurf des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) beschlossen, der Bundesrat hat keinen Antrag auf Prüfung des BilRUG gestellt. Somit ist das BilRUG (in der Fassung BR-Drucksache 285/15) Ende Juli in Kraft getreten. Inhalt ist die Umsetzung der zugrunde liegenden EU-Bilanzrichtlinie 2013/34/EU in nationales Recht. Die Anwendung der Änderungen ist für das nach dem 31.12.2015 beginnende Geschäftsjahr gefordert, wobei für die § 267, § 267a Abs. 1, § 277 Abs. 1 und § 293 mit erhöhten monetären Schwellenwerten bereits rückwirkend für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 angewendet werden dürfen, allerdings nur gemeinsam.mehr

Fahrzeugüberlassung bei Personen- und Kapitalgesellschaften
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Jahresabschluss der Personengesellschaft leicht gemacht
Jahresabschluss der Personengesellschaft leicht gemacht
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Fehlerloser Jahresabschluss für Personengesellschaften: von den Grundregeln der Bilanzierung bis zu Anhang und Offenlegung führt Sie das Buch Schritt für Schritt durch den gesamten Ablauf des Jahresabschlusses. Dabei geht der Autor auf die zahlreichen Sonderfälle von Personengesellschaften ein und hilft Ihnen so, Fehler zu vermeiden.mehr

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