News 13.11.2018 FG Kommentierung

Die Tätigkeitsvergütung des Gesellschafters einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt, ist regelmäßig als Sondervergütung zu qualifizieren, wenn sie gewinnunabhängig ausgestaltet ist und aufwandswirksam monatlich verbucht wird.mehr

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News 15.08.2018 BGH

Der BGH verfestigt in einer jüngeren Entscheidung das von der Rechtsprechung geschaffene Institut der Notgeschäftsführung in der GbR. Weder die Herleitung dieses Instituts noch der vom BGH attestierte Bedarf überzeugen jedoch. Deswegen sollte sich kein GbR-Gesellschafter darauf verlassen, Auslagen für eine Notgeschäftsführungsmaßnahme von seinen Sozien erstattet zu erhalten. Der sichere Weg bei eiligen Notmaßnahmen ist, die Mitgesellschafter gerichtlich zur Mitwirkung an der erforderlichen Maßnahme anzuhalten, oft auch im Wege des Eilrechtsschutzes.mehr

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News 24.07.2018 Praxis-Tipp

Bei einer Übertragung zum Jahreswechsel ("im Schnittpunkt der Jahre") – d.h. mit Ablauf des 31.12. bzw. mit Wirkung vom 1.1. – entsteht die Frage, ob der Veräußerungsvorgang dem alten oder neuen Jahr zuzurechnen ist.mehr

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News 09.07.2018 BFH Kommentierung

Negative Einkünfte aus einer gewerblichen Tätigkeit führen nicht zur Umqualifizierung der vermögensverwaltenden Einkünfte einer GbR.mehr

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News 24.05.2018 Gesellschafterhaftung

Persönliche Haftung ist der Super-GAU, den Gesellschafter nach Möglichkeit vermeiden wollen. Doch nicht immer ist das Haftungsrisiko der jeweiligen Gesellschaftsform in bestimmten Situationen offenkundig oder eindeutig. Hier ein Überblick über Umfang und Sonderfälle der Gesellschafterhaftung bei verschiedenen Rechtsformen und dazu, welche Abwehrrechte bestehen können.mehr

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News 30.10.2017 BFH Kommentierung

Die im Rahmen der Gewinnfeststellung getroffene Billigkeitsmaßnahme, von der Aktivierung des Feldinventars abzusehen, wirkt auch für die Ermittlung des Gewerbeertrags als Grundlage für die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags.mehr

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News 18.10.2017 Grundbucheintragung

Verstirbt ein Gesellschafter einer im Grundbuch eingetragenen GbR, ist dessen Rechtsnachfolger zur Grundbuchberichtigung berechtigt. Um diese Berechtigung nachweisen zu können, ist dem Grundbuchamt der Gesellschaftsvertrag der GbR vorzulegen.mehr

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News 17.05.2017 Gesellschaftsrecht

Eine GbR, unter deren Gesellschaftern sich zumindest eine juristische Person befindet, wird per se als Unternehmer betrachtet und kann sich nicht auf die Verbrauchereigenschaft ihrer weiteren Gesellschafter berufen.mehr

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News 02.12.2016 BFH Kommentierung

Eine Nachzahlung der Kassenärztlichen Vereinigung, die mehrere Jahre betrifft, ist zwar eine Vergütung für mehrjährige Tätigkeiten (§ 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG), sie ist jedoch dann nicht tarifbegünstigt nach § 34 Abs. 1 EStG, wenn die Auszahlung in zwei Veranlagungszeiträumen erfolgt.mehr

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News 25.11.2016 BFH Kommentierung

Die Veräußerung oder Aufgabe eines Liebhabereibetriebs ist eine Betriebsveräußerung oder -aufgabe nach § 16 Abs. 1, Abs. 3 EStG. Der Veräußerungs- oder Aufgabegewinn hieraus ist steuerpflichtig, soweit er auf die einkommensteuerlich relevante Phase des Betriebs entfällt; er entspricht der Höhe nach den auf den Zeitpunkt des Übergangs zur Liebhaberei gesondert festgestellten stillen Reserven. mehr

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News 21.11.2016 BFH Kommentierung

Wer persönlich haftender Gesellschafter i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG ist, bestimmt sich nach gesellschaftsrechtlichen Grundsätzen.mehr

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News 28.10.2016 BFH Kommentierung

Vorlage an den Großen Senat, ob einer grundstücksverwaltenden, nur kraft Rechtsform gewerblich tätigen Gesellschaft die erweiterte Kürzung auch dann nicht zusteht, wenn sie an einer grundstücksverwaltenden, nicht gewerblich geprägten Personengesellschaft beteiligt ist.mehr

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News 19.10.2016 Gesellschaftsrecht

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kann Gesellschafterin einer GmbH sein. Nach Auffassung des OLG Hamm müssen in die Gesellschafterliste der GmbH neben der GbR selbst auch deren Gesellschafter eingetragen werden. Änderungen im Gesellschafterbestand der GbR müssen dann als Reflex immer auch in der Gesellschafterliste der GmbH nachvollzogen werden.mehr

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News 21.09.2016 Ausgleichsanspruch

Scheidet ein Gesellschafter einer GbR aus, die unter den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt wird, richtet sich sein Ausgleichanspruch nach § 738 Abs. 1 S. 2 BGB allein gegen die Gesellschaft. Weitere Ausgleichsansprüche unter den Gesellschaftern bestehen nicht. Solche Ansprüche kommen regelmäßig nur im Falle der tatsächlichen Auseinandersetzung nach Auflösung der Gesellschaft in Betracht.  mehr

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News 26.08.2016 BFH Kommentierung

Die ESt-Schulden, die aus der Verwaltung eines zur Masse gehörenden Gesellschaftsanteils entstehen, der nach Insolvenzeröffnung fortgeführt oder durch den Insolvenzverwalter neu begründet und nicht freigegeben wurde, stellen Masseverbindlichkeiten dar.mehr

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News 28.06.2016 FG Kommentierung

Auch wenn ein Investitionsabzugsbetrag vom Gewinn der Gesamthandsbilanz abgezogen worden ist, kann eine Investition im Sonderbetriebsvermögen erfolgen.mehr

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News 06.06.2016 BFH Kommentierung

Die eigene Berufshaftpflichtversicherung einer Rechtsanwalts-GbR führt nicht zu Arbeitslohn bei den angestellten Rechtsanwälten.mehr

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News 04.04.2016 BFH Kommentierung

Bei Vergütung nach dem eigenen Umsatz und Ausschluss von den stillen Reserven liegt eine Mitunternehmerstellung nur bei besonders ausgeprägter Mitunternehmerinitiative vor.mehr

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News 16.03.2016 Rechtsformen

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist grundbuchfähig. Nimmt eine solche Gesellschaft eine GmbH als neue Gesellschafterin auf, um in die Rechtsform einer GmbH & Co. KG zu wechseln, so hat dieser identitätswahrende Formwechsel nur eine Berichtigung des Grundbuchs zur Folge. Die Aufnahme der GmbH als Gesellschafterin muss grundbuchrechtlich nicht separat nachvollzogen werden.mehr

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Special 29.01.2015 Haufe Shop

Fehlerloser Jahresabschluss für Personengesellschaften: von den Grundregeln der Bilanzierung bis zu Anhang und Offenlegung führt Sie das Buch Schritt für Schritt durch den gesamten Ablauf des Jahresabschlusses. Dabei geht der Autor auf die zahlreichen Sonderfälle von Personengesellschaften ein und hilft Ihnen so, Fehler zu vermeiden.mehr

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News 15.10.2014 Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Bei einer zweigliedrigen Gesellschaft kann ein Gesellschafter den anderen durch einseitige Erklärung ausschließen, wenn der Gesellschaftsvertrag die Fortsetzung der Gesellschaft vorsieht und dem Kündigenden die weitere Zusammenarbeit mit seinem Mitgesellschafter unzumutbar ist. Haben beide Seiten Pflichtverletzungen begangen, ist die „überwiegende Verursachung des Zerwürfnisses“ maßgeblich.mehr

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News 26.08.2014 Partnerschaftsgesellschaft

Wenn sich Steuerberater in der neu geschaffenen Rechtsform einer Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB) organisieren, sollten sie ihre Mandanten über die gesellschaftsrechtlichen Änderungen nicht einfach nur informieren, sondern unbedingt deren ausdrückliche Zustimmung zur Geltung der neuen Haftungsregelungen in allen bestehenden Mandaten einholen.mehr

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News 21.03.2014 BMF

Bei einer GbR liegt keine gewerbliche Prägung vor, wenn lediglich die GmbH persönlich haftende Gesellschafterin ist und die Haftung der übrigen Gesellschafter durch individualvertragliche Vereinbarungen ausgeschlossen ist.mehr

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Serie 10.03.2014 ebay

Versteigern eBay-Mitglieder nachhaltig Produkte auf eBay mit der Absicht Einnahmen zu erzielen, unterliegen die Verkaufserlöse der Umsatzsteuer. Bei Ehegatten empfiehlt sich hier aus steuerlicher Sicht die Beantragung von zwei separaten eBay-Mitgliedskonten. Ziel dieser Doppelkonten ist die Doppel-Kleinunternehmerregelung.mehr

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News 07.03.2014 Steuertipp der Woche

Eine Zahlungsverjährung bei der Steuerschuld hat keine Auswirkungen auf den Bestand der Haftungsschuld. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Sachsen-Anhalt (6 K 1458/09, Urteil v. 26.9.2013).mehr

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Serie 25.02.2014 Kanzleimanagement Experten-Blog des Bucerius-CLP

Heute geht es um die Frage, wie man seine Kanzlei - unabhängig von der äußeren Gesellschaftsform - intern strukturiert, damit es klappt. Um es gleich zu Beginn zu sagen: Die „ideale Form“ gibt es nicht. Kanzleien organisieren sich, was ihre innere Leitung oder Führung angeht, sehr unterschiedlich.mehr

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News 20.02.2014 BGH Kommentierung

Hat der Steuerberater beim Mandanten durch Übersendung einer Abschrift eines auftragswidrig nicht eingelegten Einspruchs den Eindruck erweckt, dass der von ihm anzufechtende Steuerbescheid nicht bestandskräftig sei, kann er sich nicht auf die Einrede der Verjährung berufen.mehr

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News 04.02.2014 Zulassungspflichtige Handwerksberufe

Insbesondere Steuerbüros müssen sich häufig mit den Besonderheiten der Versicherungspflicht von Handwerkern befassen. Die üblichen Spielregeln gelten für die versicherungsrechtliche Beurteilung von Handwerkern nämlich nicht.mehr

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News 29.01.2014 FG Kommentierung

Der Eintritt der Zahlungsverjährung für die Steuerschuld nach Ergehen eines Haftungsbescheids bewirkt - trotz der grundsätzlich bestehenden Akzessorietät der Haftungsschuld - nicht das Erlöschen der Haftungsschuld. Nach Ergehen des Haftungsbescheids tritt der geltend gemachte Haftungsanspruch selbstständig neben den Steueranspruch.mehr

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News 18.12.2013 Neuorganisation der Betriebskrankenkassen

Die Betriebskrankenkassen lösen ihren Bundesverband zum 31.12.2013 auf, ab 1.1.2014 startet der BKK Dachverband. Die fachlichen Aufgaben verteilen sich auf den neuen BKK Dachverband sowie eine gebündelte Fachberatung bei den 5 noch bestehenden BKK Landesverbänden.mehr

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News 30.09.2013 BFH Kommentierung

Grunderwerbsteuerpflichtiger Wechsel im Gesellschafterbestand bei Wiedereintritt eines zunächst aus der Personengesellschaft ausgeschiedenen Gesellschafters. mehr

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News 30.08.2013 BFH Kommentierung

Im Rahmen der Realteilung einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft ist ein Übergang von der Einnahme-Überschussrechnung zum Bestandsvergleich nach § 4 Abs. 1 EStG nicht erforderlich.mehr

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News 21.05.2013 Kanzleimanagement

Nein, sagt der BGH: Das Hinzusetzen eines Kanzleistempels zu einer Unterschrift des Gesellschafters weist denjenigen, der die Unterschrift geleistet hat, als unterschriftsberechtigt für die Gesellschaft aus. Eine so in den Verkehr gegebene Erklärung erfüllt das Schriftformerfordernis des § 550 BGB.mehr

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News 22.04.2013 BFH Kommentierung

Ist der Gesellschafter einer GbR, der von der GbR ein Wirtschaftsgut erwirbt, um es einer unter seiner Beteiligung neu gegründeten GbR unentgeltlich zu überlassen, zum Vorsteuerabzug berechtigt?mehr

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News 20.02.2013 BGH

Die persönliche Haftung der Gesellschafter einer GbR kann in einem Darlehensvertrag wirksam quotal auf den Anteil an der Darlehensschuld beschränkt werden, der dem Anteil des Gesellschafters am geplanten Gesellschaftskapital entspricht. Diese Beschränkung greift unabhängig davon, ob die statuarisch ursprünglich vorgesehenen Anteile vollständig von Gesellschaftern übernommen werden oder nicht.mehr

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News 11.02.2013 BFH Kommentierung

Aufwendungen eines Facharztes für die Fachausbildung seines Sohnes, der als Nachfolger in die GbR eintreten soll, sind keine Sonderbetriebsausgaben, wenn einem fremden Dritten eine solche Ausbildung nicht gewährt worden wäre.mehr

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News 19.12.2012 30 Jahre Laufzeit

Die im Gesellschaftsvertrag einer GbR geregelte Bindung von 31 Jahren stellte in diesem Fall  eine unzulässige Kündigungsbeschränkung dar und war daher unwirksam. Dies hatte zur Folge, dass der Gesellschafter jederzeit kündigen darf.mehr

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News 19.11.2012 BFH Kommentierung

Bei unterschiedlich nutzbaren und getrennt vermietbaren Einheiten ist für jede nicht vermietete Einheit gesondert zu prüfen, ob der Leerstand vom Steuerpflichtigen zu vertreten ist.mehr

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News 23.10.2012 Anwaltssozietät bürgerlichen Rechts

Was, eine Anwaltssozietät bürgerlichen Rechts? Tut uns leid, dafür sieht das Formular keine Felder vor. Als Halter können wir nur einen Vertreter der GbR eintragen. Diesen Standpunkt konnte der Zulassungsstellen-Beamte nach einer Entscheidung des OVG Koblenz nicht länger aufrechterhalten.mehr

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News 09.07.2012 BFH Kommentierung

Auch wenn der Gewinn aus der Veräußerung eines Anteils an einer grundbesitzenden Personengesellschaft im Feststellungsbescheid als Veräußerungsgewinn bezeichnet ist, darf ihn das Wohnsitz-FA in einen laufenden Gewinn im Rahmen eines gewerblichen Grundstückshandels umqualifizieren.  mehr

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