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Ergonomie

Ergonomie

Unter Ergonomie versteht man in erster Linie das Anpassen der Arbeitsbedingungen an die Fähigkeiten und Eigenschaften des arbeitenden Menschen. Man versteht aber auch darunter die Anpassung des Menschen an die Arbeit.

Aufgabe der Ergonomie ist es, die Wechselbeziehung Mensch, Arbeit und Technik zu harmonisieren. Dadurch soll eine größtmögliche Arbeitszufriedenheit, ein möglichst kleines Unfall- und Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter und größtmöglicher wirtschaftlicher Nutzen für das Unternehmen erreicht werden.

Ergonomie und Arbeit

Zentrale Gestaltungsbereiche der Ergonomie sind Arbeitsplatz und Arbeitsmittel, Arbeitsumfeld, Arbeitsorganisation, Arbeitsinhalt und der Mensch. Ergonomische Basiskriterien sein Ausführbarkeit, Erträglichkeit, Zumutbarkeit, Zufriedenheit.






Mobile digitale Arbeitsgeräte

Sicherheit bei Datenbrillen: Auf diese Dinge sollten Betriebe achten

Datenbrillen bringen neue Herausforderungen für den Arbeitsschutz. Aktuell gibt es keine spezifischen Arbeitsschutzvorschriften, die neue ASR A6 „Bildschirmarbeit“ enthält jedoch wichtige Richtlinien. Aspekte wie Passform, Gewicht, Tragedauer und Sichtfeld sind entscheidend. Schutzmaßnahmen umfassen unter anderem passende Lichtverhältnisse, Hygieneanforderungen und den Schutz vor Stürzen.


Mobile digitale Arbeitsgeräte

Smartwatch & Co: Gesundheitshelfer mit kleinen Gesundheitsrisiken

Ob Smartwatch, Apple Watch oder Fitnesstracker – Wearables werden zunehmend zur persönlichen Gesundheitsüberwachung eingesetzt. Rund um die Uhr können ihre Träger mit ihnen Gesundheit und Fitness messen. Einige kleinere Gefährdungen gibt es bei ihnen allerdings auch zu beachten. Insgesamt aber überwiegen die Vorteile deutlich und deshalb werden sie auch zunehmend im betrieblichen Gesundheitsschutz eingesetzt.


Mobile digitale Arbeitsgeräte

So geht gesundes Arbeiten mit dem Tablet

Tablets oder iPads sind nicht mehr nur ein „Gadget“, mit dem man Videos sehen und ein paar Informationen abrufen kann. Längst haben sie auch Einzug ins Büro gehalten. Doch die Belastungen für Körper und Augen durch die Arbeit mit dem Tablet sind so groß, dass die Arbeitsstättenverordnung sie nur für kurzzeitige Einsätze empfiehlt. Was also sollte man beim Umgang mit Tablets beachten – von der Technik bis hin zum eigenen Verhalten?



Mobile digitale Arbeitsgeräte

Wie die Art ihrer Nutzung die physischen Belastungen bestimmt

Browsen, Texten, Chatten oder Videos schauen: Auch am Arbeitsplatz und insbesondere beim Außendienst nutzen Beschäftigte immer häufiger digitale mobile Endgeräte wie Smartphones, Laptops und Tablets. Bei der Nutzung dieser „Smart Mobile Devices“ nehmen die User oft andere Körperhaltungen ein als bei der Arbeit an konventionellen Geräten. Wie genau aber werden Oberkörper, Hals, Kopf, Hände und Unterarme bei ihrer Nutzung bewegt und positioniert? Wie werden das Muskel- und Skelettsystem und die Augen dadurch belastet? 


Mobile digitale Arbeitsgeräte

Arbeitsbedingungen: Was hat sich durch die Digitalisierung wirklich verändert?

Digitale Geräte sind aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Doch wie verändern sich die physischen, psychischen und organisatorischen Arbeitsbedingungen durch die Digitalisierung? Bestehen tatsächlich Unterschiede zwischen den Bedingungen für Beschäftigte, die viel oder fast ausschließlich mit digitalen Geräten arbeiten, und denen, die in erster Linie noch konventionelle Arbeitsmittel verwenden? Wenn ja, wie stark sind diese Unterschiede ausgeprägt? Zwei Studien sind dem auf den Grund gegangen.


Logistik

Ergonomie und Einsatz von Exoskeletten mit Quick Checks prüfen

Kommissionierung, Verpackung, Lagerung, Verladen, Retouren: Die Arbeit in den Warenlagern der Logistikunternehmen ist mit hohen körperlichen und teilweise auch psychischen Arbeitsbelastungen verbunden. Gefährdungsbeurteilungen werden nicht selten nur unzureichend durchgeführt, in der arbeitsintensiven Branche oft auch aus Zeitgründen. Das Fraunhofer IML hat für die Bereiche Ergonomie und Anwendung von Exoskeletten sogenannte „Quick Checks“ entwickelt, mit denen Unternehmen die Arbeitsbelastungen schnell und dennoch effektiv beurteilen können.




Risiken in der Gebäudereinigung

Ursachen von körperlichen Beschwerden durch Staubsaugen

Die Arbeit mit schweren Arbeitsgeräten wie Staubsaugern verursacht bei vielen Beschäftigten in der Gebäude- bzw. Unterhaltsreinigung physische Beschwerden. Doch in welchen Körperregionen genau finden die meisten Bewegungsabläufe statt, die zu potenziellen Fehlbelastungen führen können? Ein aktuelles Forschungsprojekt ermittelt anhand der Bewegungsprofile von nicht-professionellen Probanden, in welchen Teilen des Körpers die meiste Bewegungsdynamik und damit die höchste Arbeitsschwere beim Staubsaugen erfolgt.


Betriebliche Gesundheitsförderung

Qualitätskriterien für Anbieter von Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

Durch die Corona-Pandemie hat das Betriebliche Gesundheitsmanagement zeitweise an Priorität verloren, wodurch deutlich weniger Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung stattgefunden haben. Der Bedarf an Angeboten und das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung und der Belegschaft sind hingegen gestiegen. Doch was ist bei der Wahl der Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Betrieb zu beachten?















Gefährdungsbeurteilung körperlicher Belastungen mit der Leitmerkmalmethode

Trotz technischer Entwicklungen und Digitalisierung arbeitet noch immer ein Großteil der Erwerbstätigen körperlich. Starke physische Belastungen können zu Beschwerden oder Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems führen. Mit der Leitmerkmalmethode lassen sich Belastungen in ihrem Auswirkungsgrad einfach ermitteln.