Themenseite

Bildschirmarbeitsplatz

Bildschirmarbeitsplatz

Bildschirmarbeitsplatz ist der Bereich einschließlich der unmittelbaren Arbeitsumgebung, der mit einem Bildschirmgerät sowie ggf. mit Zusatzgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgerüstet ist.

Grundlegend ist die Bildschirmarbeitsverordnung von 1996. Für die aktuelle Praxis sind die Anforderungen darin jedoch überholt, denn weder Flachbildschirme, noch Notebooks, Smartphones oder das iPad waren damals erfunden. Der Stand der Technik ändert sich hier um Lichtjahre schneller als die dazugehörigen Regeln. Gemäß Arbeitsschutzgesetz muss der Unternehmer den Stand der Technik und der wissenschaftlichen Erkenntnis berücksichtigen und  sich der rasanten Entwicklung anpassen.

Einstellungen und andere Faktoren

Für ein dauerhaft angenehmes Arbeitsgefühl sind Bildschirme mit matten Oberflächen zu bevorzugen. Ideal ist außerdem, wenn das Tageslicht nicht direkt vor oder hinter dem Bildschirmarbeitsplatz Einfall findet. Besser ist es, wenn das Tageslicht seitwärts scheint, um Blendungen und Kontrasteinbrüche zu vermeiden.


Bildschirmarbeitsplatz

Wie sollte der Bildschirmarbeitsplatz beleuchtet sein?

Am Bildschirmarbeitsplatz ist eine angemessene Beleuchtung erforderlich. Arbeitgeber müssen dabei einerseits gesetzliche Vorgaben beachten und andererseits eine Arbeitsumgebung ermöglichen, die an die individuellen Sehgewohnheiten angepasst werden kann. Dabei sind nicht nur physiologische, sondern auch psychologische Aspekte zu berücksichtigen, um Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten.










Arbeitsschutz im Homeoffice

Hat der Arbeitgeber beim Homeoffice ein Zutrittsrecht zu den privaten Wohnräumen?

Das Homeoffice ist dadurch geprägt, dass es sich in räumlicher Hinsicht den Einflussmöglichkeiten des Arbeitgebers weitgehend entzieht. Dennoch bedingen die arbeitgeberseitigen Fürsorgeverpflichtungen und auch die öffentlich-rechtlichen Arbeitsschutzvorschriften, dass der Arbeitgeber auch im Homeoffice zahlreiche Schutzverpflichtungen hat. Fraglich bleibt, ob der Arbeitgeber die Wohnräume des Beschäftigten zum Zwecke des Arbeitsschutzes überhaupt betreten darf. 




Mobile digitale Arbeitsgeräte

Sicherheit bei Datenbrillen: Auf diese Dinge sollten Betriebe achten

Datenbrillen bringen neue Herausforderungen für den Arbeitsschutz. Aktuell gibt es keine spezifischen Arbeitsschutzvorschriften, die neue ASR A6 „Bildschirmarbeit“ enthält jedoch wichtige Richtlinien. Aspekte wie Passform, Gewicht, Tragedauer und Sichtfeld sind entscheidend. Schutzmaßnahmen umfassen unter anderem passende Lichtverhältnisse, Hygieneanforderungen und den Schutz vor Stürzen.



Mobile digitale Arbeitsgeräte

Smartwatch & Co: Gesundheitshelfer mit kleinen Gesundheitsrisiken

Ob Smartwatch, Apple Watch oder Fitnesstracker – Wearables werden zunehmend zur persönlichen Gesundheitsüberwachung eingesetzt. Rund um die Uhr können ihre Träger mit ihnen Gesundheit und Fitness messen. Einige kleinere Gefährdungen gibt es bei ihnen allerdings auch zu beachten. Insgesamt aber überwiegen die Vorteile deutlich und deshalb werden sie auch zunehmend im betrieblichen Gesundheitsschutz eingesetzt.


Mobile digitale Arbeitsgeräte

So geht gesundes Arbeiten mit dem Tablet

Tablets oder iPads sind nicht mehr nur ein „Gadget“, mit dem man Videos sehen und ein paar Informationen abrufen kann. Längst haben sie auch Einzug ins Büro gehalten. Doch die Belastungen für Körper und Augen durch die Arbeit mit dem Tablet sind so groß, dass die Arbeitsstättenverordnung sie nur für kurzzeitige Einsätze empfiehlt. Was also sollte man beim Umgang mit Tablets beachten – von der Technik bis hin zum eigenen Verhalten?



Mobile digitale Arbeitsgeräte

Wie die Art ihrer Nutzung die physischen Belastungen bestimmt

Browsen, Texten, Chatten oder Videos schauen: Auch am Arbeitsplatz und insbesondere beim Außendienst nutzen Beschäftigte immer häufiger digitale mobile Endgeräte wie Smartphones, Laptops und Tablets. Bei der Nutzung dieser „Smart Mobile Devices“ nehmen die User oft andere Körperhaltungen ein als bei der Arbeit an konventionellen Geräten. Wie genau aber werden Oberkörper, Hals, Kopf, Hände und Unterarme bei ihrer Nutzung bewegt und positioniert? Wie werden das Muskel- und Skelettsystem und die Augen dadurch belastet? 


Mobile digitale Arbeitsgeräte

Arbeitsbedingungen: Was hat sich durch die Digitalisierung wirklich verändert?

Digitale Geräte sind aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Doch wie verändern sich die physischen, psychischen und organisatorischen Arbeitsbedingungen durch die Digitalisierung? Bestehen tatsächlich Unterschiede zwischen den Bedingungen für Beschäftigte, die viel oder fast ausschließlich mit digitalen Geräten arbeiten, und denen, die in erster Linie noch konventionelle Arbeitsmittel verwenden? Wenn ja, wie stark sind diese Unterschiede ausgeprägt? Zwei Studien sind dem auf den Grund gegangen.



Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Empfehlungen für gute hybride Bildschirmarbeit veröffentlicht

Hybride Arbeit beschreibt die Mischung aus Präsenzarbeit und mobiler Arbeit. Sie kann die Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern, insbesondere für Beschäftigte mit Beeinträchtigungen oder nach längerer Arbeitsunfähigkeit. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat dazu Empfehlungen für eine sichere und gesunde hybride Bildschirmarbeit veröffentlicht.



Aktuelle Rechtsprechung für die betriebliche Praxis

EuGH konkretisiert Kostenerstattung für Bildschirmbrillen

Der EuGH hat in einem aktuellen Urteil die arbeitgeberseitigen Verpflichtungen zur Kostenerstattung für Sehhilfen am Arbeitsplatz konkretisiert. Danach schließen „spezielle Sehhilfen“ im Sinne von Art. 9 Abs. 3 der RL 90/270/EWG Korrekturbrillen ein, die spezifisch darauf gerichtet sind, Sehbeschwerden im Zusammenhang mit einer Arbeit, bei der ein Bildschirmgerät involviert ist, zu korrigieren und diesen vorzubeugen. Im Übrigen würden sich diese „speziellen Sehhilfen“ nicht auf Sehhilfen beschränken, die ausschließlich im Beruf verwendet werden.






Online-Konferenz-Marathon

Zoom Fatigue: Was tun gegen die Videokonferenz-Müdigkeit?

Videokonferenzen oder „Zoom-Meetings“ erschienen als optimale Lösung, um in Pandemiezeiten den persönlichen und gleichzeitig gesundheitlich unbedenklichen Austausch zwischen Mitarbeiter:innen weiter zu ermöglichen. Doch immer mehr zeigen sich auch die Nachteile dieser digitalen Lösung: Mit dem Begriff „Zoom Fatigue“ wird die Ermüdung und Erschöpfung von Videokonferenz-Teilnehmer:innen bezeichnet, die sich teilweise auch auf ihre Gesundheit auswirkt. Was können die Betroffenen dagegen tun und was die Führungskräfte in den Unternehmen?


Betriebliches Gesundheitsmanagement

Fit im Büro - Bewegungsförderung im Arbeitsalltag

Fit im Büro? Oder sitzend k. o.? Der Arbeitsalltag von Mitarbeitern im Büro ist durch Bewegungsarmut gekennzeichnet. Täglich werden oft mehr als 7 Stunden im Sitzen verbracht. Lange Sitzzeiten gelten inzwischen jedoch als ernstzunehmendes Risiko für die Gesundheit. Daher werden auch Lösungen zur Bewegungsförderung im BGM immer präsenter. Ob Firmenfitness, Betriebssport oder eine bewegte Pause – Bewegung im Büroalltag findet immer mehr Beachtung.














Arbeitsmedizinische Untersuchungen

Bildschirmarbeitsplätze: Alles Wissenswerte zur arbeitsmedizinischen Vorsorge

Arbeiten im Büro ist heute in der Regel gleichbedeutend mit dauerhaftem Sitzen am Bildschirm-arbeitsplatz. Dauersitzen und vielstündiges Sehen in Bildschirmentfernung sind Beanspruchungen, für die der Mensch nicht optimiert ist. Deshalb können daraus Belastungen entstehen, die Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit am Bildschirmarbeitsplatz negativ beeinflussen können.