Fachbeiträge & Kommentare zu Bildschirmarbeitsplatz

Beitrag aus Finance Office Professional
IT-Controlling braucht Anwe... / 3.1 Herausforderungen mit ERP oder Excel meistern?

Den Verantwortlichen ist klar: Eine wirtschaftliche IT-Steuerung nach Kosten-Nutzen-Kriterien ist nur möglich, wenn die Kosten und Leistungen der IT vollständig transparent werden. Das heißt, sämtliche Produktionsschritte bzw. Stückkosten für ein IT-Produkt (wie z. B. "PC-Arbeitsplatz Buchhaltung") müssen klar definiert sein, um die tatsächlichen Herstellkosten zu ermitteln....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
IT-Controlling braucht Anwe... / 2 "Ressourcenfresser" IT-Controlling

Aufwand für "manuelle" Planung, Verrechnung und Reporting mit Excel bedenklich gestiegen Viele IT- bzw. Controlling-Bereiche haben sich daher in den letzten Jahren auf den Weg gemacht, die Möglichkeiten des Controllings auszubauen. Die Ambitionen einer wirtschaftlichen IT-Steuerung haben jedoch den Aufwand bei der Planung, Kalkulation, Verrechnung und beim Reporting auf ein m...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Anlagevermögen / 1 Abgrenzung zwischen Anlage- und Umlaufvermögen

Anlagegüter werden im Betrieb länger gebraucht. Das wesentlichste Merkmal eines Anlageguts ist aber, dass es ein für sich selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut ist. Ein Drucker z. B. ist nur in Verbindung mit einem PC nutzbar und somit nicht selbstständig nutzbar und demzufolge auch nicht als eigenes Wirtschaftsgut abzuschreiben. Vielmehr ist ein normaler Drucker zusammen m...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Homeoffice / 2 Abgrenzung zu Tele-, Bildschirm- und Heimarbeit

Die Begrifflichkeiten überschneiden sich teilweise, unterscheiden sich aber auch. Eine Definition für Bildschirmarbeitsplätze findet sich in § 2 Abs. 5 ArbStättV. Es handelt sich hiernach um Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. Der Begriff der Bildschirmarbeit bezieht sich auf die konkr...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Personalrat/Personalvertretung / 9.7.11 Mitbestimmung in organisatorischen Angelegenheiten nach § 75 Abs. 3 BPersVG

§ 75 Abs. 3 BPersVG regelt Tatbestände der Mitbestimmung mit sozialen Inhalten. Diese haben entweder personellen Charakter oder betreffen Fragen der Ordnung innerhalb der Dienststelle. Allesamt unterliegen der vollen Mitbestimmung des Personalrats. Dieser übt sein Mitbestimmungsrecht entweder durch Beteiligung im Wege des Beteiligungsverfahrens nach § 69 BPersVG bei beabsicht...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliche Gesundheitsför... / 3.2 Leistung im überwiegenden betrieblichen Interesse

Leistungen zur Gesundheitsförderung der Arbeitnehmer sind oftmals im überwiegend betrieblichen Interesse des Arbeitgebers. Solche Leistungen sind kein Arbeitslohn und unterliegen nicht dem Lohnsteuerabzug. Maßnahmen zur Vermeidung berufsspezifischer Erkrankungen können im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers liegen und sind deshalb nicht als Arbeit...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsrechtliche Aspekte d... / 5.3 Arbeitsstättenrechtliche Fragen von Telearbeitsplätzen

Telearbeitsplätze im häuslichen Bereich des Arbeitnehmers unterliegen zumindest teilweise arbeitsstättenrechtlichen Regelungen. Gemäß § 2 Abs. 7 Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sind Telearbeitsplätze vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten, für die der Arbeitgeber eine mit den Beschäftigten vereinbarte wöchentliche A...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / cb) Beurteilung abhängig von der Definition der WG

Rn. 277 Stand: EL 133 – ET: 01/2019 HK sind nur im Zusammenhang mit einem WG denkbar (s § 255 Abs 2 S 1 HGB, dort als Vermögensgegenstand bezeichnet). Die Frage im konkreten Fall geht dann dahin, wo sich die Schnittstelle vom einen zum anderen WG befindet oder anders ausgedrückt: Liegt ein unselbstständiger Teil vor oder bereits ein anderes WG? Eine Gesetzesdefinition für WG b...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / e) ABC der HK

Rn. 349 Stand: EL 133 – ET: 01/2019 Vgl auch ABC der Gebäude-HK s Rn 527. Abbruch des Gebäudes s Rn 591ff Abgrenzung zu den AK s Rn 260 Ablösung einer Stellplatzverpflichtung stellt HK dar (BFH v 06.05.2003, IX R 51/00, BStBl II 2003, 710). Anschaffungsnahe Herstellungskosten s Rn 579ff Auslastungsgrad der Produktionsanlage s Rn 299 Austauschmotor s Rn 278 Bauherrenerlass s Rn 262 Bauherren...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Steuerrechtliche Betrachtun... / 2.1 Variante A: Maßnahmen sind im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers

Dies bedeutet, dass die Maßnahmen zwar auf die Gesundheit der Beschäftigten abzielen, der Arbeitgeber aber den überwiegenden Vorteil daraus ziehen kann. Dieser liegt insbesondere vor, wenn die Maßnahmen einer spezifisch berufsbedingten Beeinträchtigung der Gesundheit vorbeugen, krankheitsbedingte Arbeitsausfälle verhindern. Der Bundesfinanzhof hat in seinem Urteil vom 30.5.2001...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewinne einkaufen - Kostens... / 2.5 Life Cycle Costing

Beim Kauf von Investitionsgütern müssen Sie die gesamten Kosten des Lebenszyklus – Life Cycle Cost – berücksichtigen, also von vornherein die Folgekosten einbeziehen (vgl. Abb. 3). Praxis-Beispiel Ein gutes Beispiel sind Tintenstrahldrucker. Sie sind in der Anschaffung sehr billig. Haben Sie aber ein hohes Druckvolumen, werden Sie von den Kosten für die Tintenpatronen aufgefr...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Alter(n)sgerechte Gefährdun... / 2.3 Handlungshilfe für die Praxis

Auf Initiative des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) und in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) sowie dem Demografie-Experten e. V. (DEx) haben Experten im Arbeits- und Gesundheitsschutz in einem Konsensverfahren eine Übersicht über alter(n)sspezifische Gefährdungen und Bel...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Rückstellung, Aufbewahrungs... / 4.2.3 Die Finanzverwaltung erläutert ihre Auffassung mit Beispielen

Die OFD Niedersachsen hat sich zur Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen mit Verfügung vom 5.10.2015 geäußert und anhand von Beispielen die Ermittlung des nominellen Verpflichtungsbetrags erläutert. Praxis-Beispiel Aufbewahrung in digitaler Form Einzelunternehmer Hans Groß bewahrt seine Geschäftsunterlagen in digitaler Form am Arbeitsplatz des Mitarbeiters ...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Rückstellung, Aufbewahrungs... / 4.1.1 Einzubeziehende Bestandteile

Welche Bestandteile in die Berechnung der Vollkosten einzubeziehen sind, ist unabhängig davon zu beurteilen, ob diese bei der Bewertung eines Wirtschaftsguts anzusetzen wären. Danach sind insbesondere folgende Kostenkomponenten in die Bestimmung der jährlich laufenden Aufbewahrungskosten einzubeziehen: Raumkosten für Räumlichkeiten zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (z. ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Tillmanns, Heise, u. a., Be... / 5.5 Fabrikations- und Arbeitsmethoden

Rz. 30 Fabrikationsmethode ist die technische Vorgehensweise bei der Gestaltung der Produktion. Der Begriff der "Fabrikationsmethode" ist identisch mit dem des Fertigungsverfahrens in § 111 Satz 3 Nr. 5 BetrVG. Er bezieht sich auf das technische Verfahren bei der Verfolgung des arbeitstechnischen Zwecks. Der Begriff der Arbeitsmethode beschreibt das Vorgehen bei der Gütererz...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.6 Bildschirmarbeitsplätze

Bildschirmarbeitsplätze sind gem. § 2 Abs. 5 ArbStättV Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. In Absatz 5 wird die Begriffsbestimmung für "Bildschirmarbeitsplätze" aus der BildschArbV übernommen. Bildschirmarbeitsplätze sind in Arbeitsräumen zu betreiben – im Wesentlichen in Büro- und Ve...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 8.7 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen

Als Konsequenz der Auflösung der fast zwei Jahrzehnte alten BildschirmArbV wurden der ArbStättV im Rahmen der Novelle vom 30.11.2016 weitere Anforderungen hinzugefügt: 6 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen 6.1 Allgemeine Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze 6.2 Allgemeine Anforderungen an Bildschirme und Bildschirmgeräte 6.3 Anforderungen an Bildschirmgerät...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.4 Telearbeitsplätze

Eine wesentliche Neuerung im Anwendungsbereich (§ 1) der ArbStättV bilden als Ergebnis einer in den vergangenen 20 Jahren stark veränderten Arbeitswelt die Telearbeitsplätze, die unter dem neuen § 2 Abs. 7 ArbStättV inhaltlich definiert, zuletzt noch unter dem Dach der nunmehr aufgehobenen BildschArbV behandelt wurden. § 1 Abs. 3 und 4 ArbStättV treffen diesbezügliche Regelu...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6 Begriffsbestimmungen

Zum Verständnis des neuen Rechts ebenfalls unverzichtbar sind die, numerisch auf das Doppelte (von 6 auf 12) angewachsenen Begriffsbestimmungen in § 2 ArbStättV. Diese stellen sich, vom Rechtstext abweichend, in alphabetischer Reihung wie folgt dar:mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.7 Bildschirmgeräte

Bildschirmgeräte sind gem. § 2 Abs. 6 ArbStättV Funktionseinheiten, zu denen insbesondere Bildschirme zur Darstellung von visuellen Informationen, Einrichtungen zur Datenein- und -ausgabe, sonstige Steuerungs- und Kommunikationseinheiten (Rechner) sowie eine Software zur Steuerung und Umsetzung der Arbeitsaufgabe gehören. Bildschirmgeräte setzen sich in der Regel aus mehreren...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.1 Begriff des Arbeitsplatzes

Die Definition für "Arbeitsplatz" wird in § 2 Abs. 4 ArbStättV so angepasst, dass die bisherige auslegungsbedürftige Einschränkung "… regelmäßig über einen längeren Zeitraum oder im Verlauf der täglichen Arbeitszeit nicht nur kurzfristig …" aufgehoben wird. In § 8 "Übergangsvorschriften" wird eine Bestandsschutzregelung für die Betriebe aufgenommen, die Arbeitsstätten entspr...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.12 Telearbeitsplätze

Bei Telearbeitsplätzen im Sinne von § 2 Abs. 7 ArbStättV handelt es sich um fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze, die im Privatbereich betrieben werden (meist zeitlich befristet) und an denen Beschäftigte einen mit dem Arbeitgeber abgestimmten Teil ihrer Arbeitszeit tätig sind. Diese Arbeitsplätze sind mit der Betriebsstätte des Arbeitgebers über Informations- und Komm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
End-to-End M&A-Prozessdesig... / 2.2 Digitalisierung im Transaktionsmanagement

Gerade das Transaktionsmanagement unterliegt einem umfassenden digitalen Wandel. Insbesondere im Rahmen der Due Diligence steht man vor der Herausforderung eine enorme Menge strukturierter (z. B. von ERP- oder Buchhaltungssystemen) und unstrukturierter Datensätze in kurzer Zeit analysieren zu müssen. Die Automatisierung von Due-Diligence-Aufgaben über Big-Data- und NLP-Analy...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 3.2 Gefährdungsbeurteilung

Mit der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung per 19.7.2010 haben Pflichten in die Arbeitsstättenverordnung Einzug gehalten, die im Arbeitsschutzgesetz und in vielen Arbeitsschutzverordnungen schon seit Langem zum rechtlichen Mindeststandard gehören. Die wichtigste ist die Gefährdungsbeurteilung, die im ArbSchG (§ 5) noch unter dem Begriff "Beurteilung der Arbeitsbedingu...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Schaffung von Transparenz v... / 3.3 Direkte Befragung

Ein eher als subjektiv einzuordnendes Erhebungsinstrument ist die direkte Befragung von Mitarbeitern mittels eines Fragebogens. Dieser kann sowohl in Schriftform als auch online oder über das firmeninterne Intranet erfolgen. Die Schriftform ist eher dann zu wählen, wenn Sie z. B. Mitarbeiter in einer Produktionshalle ohne PC-Zugang befragen möchten. Die elektronische Befragun...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Freie Mitarbeiter, Honorark... / 2.6.1 Bejahung der Arbeitnehmereigenschaft

Die Arbeitnehmereigenschaft wurde bejaht: Bühnen- und Szenenbildner Dozent, wenn der Schulträger einseitig den Unterrichtsgegenstand sowie Zeit und Ort der Tätigkeit vorgibt Familienhelferin, wegen § 31 SGB VIII nebenamtliche Lehrer Lehrer am Abendgymnasium Rundfunksprecher und Übersetzer, auch wenn ihnen zugestanden wird, einzelne Einsätze abzulehnen Student als Pförtner einer Kli...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuer von Beihilfen de... / 4.3.7 Bildschirmarbeitsplatzbrille

Eine nicht steuerbare Leistung im überwiegenden betrieblichen Interesse liegt vor, wenn der Arbeitgeber aufgrund gesetzlicher Verpflichtung die angemessenen Kosten für eine spezielle Sehhilfe übernimmt, um eine ausreichende Sehfähigkeit in den Entfernungsbereichen des Bildschirmarbeitsplatzes zu gewährleisten. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bildschirmarbeitsplatzbrille v...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuer von Beihilfen de... / 2 Betriebliche Gesundheitsförderung bis 500 EUR

Arbeitgeberleistungen mit dem Ziel der Erhaltung der Gesundheit der Arbeitnehmer, die den in §§ 20 und 20b SGB V beschriebenen Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung entsprechen, sind bis zu einem Betrag von 500 EUR je Arbeitnehmer und Kalenderjahr steuerfrei. Begünstigt sind danach z. B. Rückenschulungen für...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Arbeitsmittel-ABC / Brille

Aufwendungen für eine Brille werden als Arbeitsmittel anerkannt, wenn der Brille Schutzfunktionen gegen berufsspezifische Gefahren am Arbeitsort zukommen, z. B. die Schutzbrille des Schweißers, die Lichtschutzbrille des Flugpersonals; die Bildschirm-Arbeitsbrille unter der Voraussetzung, dass aufgrund des Gutachtens einer fachkundigen Person die spezielle Sehhilfe notwendig ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Sachbezüge-ABC / Gesundheitserhaltende Maßnahmen im Betrieb

Sie sind bei ganz überwiegend eigenbetrieblichem Interesse des Arbeitgebers kein steuerpflichtiger Sachbezug. Praxis-Beispiel Beispiele für gesundheitserhaltende Maßnahmen Vom Arbeitgeber getragene Kosten für die Massage von Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen sind ggf. kein Arbeitslohn. In einer Wirbelsäulentherapie wurde ebenfalls kein Sachbezug gesehen. Die Übernahme vo...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Mitbestimmung/Mitwirkung / 1.2.7 Unfallverhütung und Gesundheitsschutz (Nr. 7)

§ 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG gewährt dem Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften. Abschließende Regelungen in Gesetzen über Unfallverhütungsvorschriften gehen dem Mitbestimmungsrecht vor, § 87 Abs. 1 Ei...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Beleuchtung im Büro / 1 Grundanforderungen an ergonomische Bürobeleuchtung

Nach Anhang 3.4 Abs. 5 ArbStättV müssen Arbeitsstätten "mit Einrichtungen ausgestattet sein, die eine angemessene künstliche Beleuchtung ermöglichen, so dass die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet sind". Wichtig Technische Ausführung der Beleuchtung nicht vorgegeben Manchmal wird angenommen, dass Büroräume speziell für Bildschirmarbeitsplä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Beleuchtung im Büro / 1.1.3 Begrenzung von Blendwirkungen

Von Direktblendung spricht man, wenn im Arbeits- bzw. Sehbereich helles Tageslicht oder Licht aus der Beleuchtung unmittelbar in die Augen fallen. Direktblendung muss am Büro- bzw. Bildschirmarbeitsplatz ebenso vermieden werden wie Reflexblendungen, die auftreten, wenn hohe Leuchtdichten (Leuchten, Fensterflächen) auf glänzenden Flächen (Möbel, Bildschirmoberflächen) zu Spie...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Beleuchtung im Büro / 1.1.5 Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Beide Parameter prägen die Lichtatmosphäre in einem Raum. Diese kann sehr wesentlich sein für das Wohlbefinden und die Stimmung eines Nutzers, wird aber individuell unterschiedlich wahrgenommen. Daher gibt es keine objektive ergonomische Empfehlung für eine bestimmte Lichtatmosphäre, sondern diese sollte möglichst der Arbeitsaufgabe und den Erwartungen der Nutzer an die Arbe...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Mitbestimmung/Mitwirkung / 2.4.11 Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen

Gemäß § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG hat der Personalrat mitzubestimmen bei Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen. Zweck der Mitbestimmung ist die Beteiligung des Personalrats an Regelungen zur Ausfüllung öffentlich-rechtlicher Rahmenvorschriften des Arbeitsschutzes. Verantwortlich für die Einhaltung der Gesetze bleibt die ...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Mitbestimmung/Mitwirkung / 2.4.17 Einführung und Anwendung technischer Kontrolleinrichtungen

Gemäß § 75 Abs. 3 Nr. 17 BPersVG unterliegt die Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Beschäftigten zu überwachen, der Mitbestimmung des Personalrats. Sinn und Zweck des Mitbestimmungsrechts ist es dazu beizutragen, dass das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten durch technisierte Verhaltens- und Leis...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Mitbestimmung/Mitwirkung / 1.2.6 Technische Überwachungseinrichtungen (Nr. 6)

Die Vorschrift dient dem Persönlichkeitsschutz der Arbeitnehmer gegen anonyme Kontrolleinrichtungen, die stark in den persönlichen Bereich der Arbeitnehmer eingreifen. Das Mitbestimmungsrecht hat drei Ziele: Präventiver Schutz vor unzulässigen Eingriffen in den Persönlichkeitsbereich, Mitbeurteilungsrecht bei der oft schwierigen Ermittlung der Grenzen zwischen zulässigen und un...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Telearbeit / 1.1.2 Arbeitsstättenverordnung

Telearbeitsplätze im Sinne der Arbeitsstättenverordnung sind vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten, für die der Arbeitgeber eine mit den Beschäftigten vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit und die Dauer der Einrichtung festgelegt hat. Bei der erstmaligen Einrichtung des Arbeitsplatzes ist die Gefährdungsbeurteilung gemäß...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / 3 Anwendungsbereich

Nach § 1 Abs. 4 ArbStättV gilt der Anhang Nummer 6 "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" nicht für Bedienerplätze von Maschinen oder Fahrerplätze von Fahrzeugen mit Bildschirmgeräten, tragbare Bildschirmgeräte für die ortsveränderliche Verwendung, die nicht regelmäßig an einem Arbeitsplatz verwendet werden, Rechenmaschinen, Registrierkassen oder andere Arbeits...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / 4 Pflichten des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber hat im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 ArbStättV die Sicherheits- und Gesundheitsbedingungen an den im Betrieb vorhandenen Bildschirmarbeitsplätzen zu ermitteln und zu beurteilen. Er hat durch geeignete Maßnahmen für eine Gestaltung der Bildschirmarbeitsplätze entsprechend den Anforderungen des Anhangs Ziffer 6 der ArbStättV und der sonstigen Rechts...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / Zusammenfassung

Begriff Bildschirmarbeit ist die Arbeit, die an Bildschirmgeräten ausgeübt wird. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Arbeitsrecht: Für viele Bildschirmtätigkeiten gelten die Regelungen des Anhangs Ziffer 6 "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Die bisher geltende Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) ist zum...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / 1 Einführung

Durch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), dort insbesondere Anhang Ziffer 6, soll die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit an Bildschirmgeräten gewährleistet werden. Wichtig Bildschirmarbeitsverordnung außer Kraft Die Bildschirmarbeitsverordnung ist zum 3.12.2016 außer Kraft getreten. Seitdem sind die Regelungen über Bildschirmarbeitsplätze in die A...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / 5 Mitbestimmung

Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG das Recht, bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz mitzubestimmen. Vor der Einrichtung oder Änderung von Bildschirmarbeitsplätzen hat der Betriebsrat ein Recht auf Unterrichtung und Beratung durch den Arbeitgeber, das in § 90 BetrVG geregelt ist. Nach § 87 A...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / 2 Begriffsbestimmungen

Bildschirmarbeitsplätze sind gemäß § 2 Abs. 5 ArbStättV Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. Bildschirmgeräte sind Funktionseinheiten, zu denen insbesondere Bildschirme zur Darstellung von visuellen Informationen, Einrichtungen zur Datenein- und -ausgabe, sonstige Steuerungs- und Kommu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmarbeit / 1 Kein Arbeitslohn bei Kostenübernahme für Bildschirmbrille

Trägt der Arbeitgeber aufgrund gesetzlicher Verpflichtung die angemessenen Kosten für eine spezielle Sehhilfe (Bildschirmbrille bzw. Arbeitsplatzbrille), ist die Übernahme der Kosten hierfür kein Arbeitslohn. Voraussetzung hierfür ist, dass aufgrund einer Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person i. S. des § 6 Abs. 1 Bildschirmarbeitsverordnun...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Tillmanns, Heise, u. a., Be... / 3.4 Bekanntgabe

Rz. 13 Der Arbeitgeber hat Betriebsvereinbarungen an geeigneter Stelle auszulegen. Zweck der Vorschrift ist es, jedem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu geben, von den für ihn geltenden Vereinbarungen Kenntnis zu erlangen. In welcher Weise dies geschieht ist unerheblich, solange nur dieser Zweck gewahrt ist. Der Aushang am Schwarzen Brett ist die typische Form, jedoch reicht au...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / d) Überwiegendes eigenbetriebliches Interesse des Leistenden

Rn. 287 Stand: EL 128 – ET: 06/2018 Der Zusammenhang mit der Einkunftsart nichtselbstständige Arbeit wird von der Rspr des BFH verneint, wenn die Leistung des ArbG in seinem ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse erfolgt (vgl BFH v 17.09.1992, VI R 75/79, BStBl II 1983, 39: Vorsorgeuntersuchung; BFH v 22.03.1985, VI R 170/82, BStBl II 1985, 529: Betriebsveranstaltung...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Barrierefreie Gestaltungslö... / Zusammenfassung

Überblick Barrierefreiheit für ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis bedeutet den ungehinderten Zugang zu dem damit verbundenen öffentlichen oder privaten Gebäude und den jeweils in den einzelnen Etagen angesiedelten Kliniken, Arztpraxen, psycho- und physiotherapeutischen Praxen sowie die uneingeschränkte Nutzung der dazugehörigen medizinischen Einrichtungen für Menschen mit ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitsschutz in Schulen / 3.1.2 Büro- und Bildschirmarbeit

(Noch) eine Seltenheit – Büroarbeitsplätze für Lehrer Was im Ausland übliche Praxis ist, ist an deutschen Schulen noch in den Anfängen: feste Arbeitsplätze für Lehrkräfte. Hierzulande hat eine Klasse einen festen Unterrichtsraum, während die Lehrer von Raum zu Raum wechseln. Während in den Grundschulen die meisten Lehrer eine eigene Klasse und damit dort wenigstens ein versch...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitsschutz in Schulen / 2.1 Verwaltungsangestellte

Sekretariatskräfte in Schulen erledigen Büroarbeit. Dafür ist unbestritten ein Büro- und Bildschirmarbeitsplatz erforderlich, der den Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung voll entspricht. Schulspezifisch ist zu berücksichtigen, welche Arbeiten über die reine Bürotätigkeit hinaus noch durch Verwaltungskräfte zu erledigen sind: Telefonzentrale und Besucherempfang Diese Aufgaben ...mehr