Ein Mieter kann keine Rückzahlung überhöhter Miete an sich selbst verlangen, soweit das Jobcenter für die Miete aufgekommen ist. Rückzahlungsansprüche gehen auf den Sozialleistungsträger über.
Die Klimaanpassung des Gebäudebestands wird zur Daueraufgabe. Ein Überblick über die Möglichkeiten von Wohnungsbauunternehmen für die Optimierung ihrer Immobilien.
Auf einen Blick anzeigen, wie viel Energie eine Immobilie verbraucht – dafür ist der Energieausweis gedacht. Verlässliche Informationen bietet aber nur der Bedarfsausweis. Warum Eigentümer und Bestandshalter ihn jetzt beantragen sollten und wie sie davon profitieren.
Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) ist unter neuer Führung: Iris Schöberl wurde einstimmig zur neuen Präsidentin des Spitzenverbands gewählt. Sie löst Dr. Andreas Mattner ab.
Auch wenn nur im Gebäude einer Untergemeinschaft Mängel am Gemeinschaftseigentum auftreten, kann allein die Gesamtgemeinschaft diesbezügliche Ansprüche der Eigentümer zur Durchsetzung an sich ziehen. Die Untergemeinschaft hat hierüber keine Beschlusskompetenz.
Jeder große Immobilieneigentümer hat die Umsetzung von ESG- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor der Brust – und Manage to Green ist aktuell das heißeste Thema für den Bestand. Wie es gelingen kann, erklärt der Fachjournalist Frank Urbansky im L'Immo-Podcast mit Jörg Seifert.
Eine Stiftung kann, was Wohnungsunternehmen wichtig, aber oft nicht möglich ist: zum Beispiel demokratische Werte vermitteln. Was das mit Hip-Hop zu tun hat? 3 Fragen an Dr. Hans Michael Brey und Dr. Anne Schmedding von der Stiftung Berliner Leben der Gewobag.
Die Krise am Büromarkt dürfte den Flex-Office-Markt im Jahr 2024 erstmals schrumpfen lassen, prognostiziert Cushman & Wakefield. Nachgefragt sind aber zunehmend kleinere Flächen mit höherer Qualität – dafür wird auch mehr Miete gezahlt.
Korrespondenzen über Apps werden von rund jedem zehnten Mieter genutzt, aber nur jeder zweite Vermieter bietet die digitale Kommunikation an, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Die Erfahrungen sind überwiegend positiv – was sonst trendet.
In einem Beschluss über die Erhebung einer Sonderumlage müssen die auf die einzelnen Wohnungseigentümer entfallenden Anteile grundsätzlich betragsmäßig bestimmt sein. Es reicht aber aus, wenn die Anteile eindeutig bestimmbar sind und von den Eigentümern ohne Weiteres errechnet werden können.
Man könnte ihn vieles nennen. Generalist mit Tiefgang, Allinteressierter, Dauerlerner. Netzwerkverbinder nannte ihn einst Peter Harry Carstensen. Wird alles stimmen. Aber heute sei er gepriesen für sein großes Verdienst: Er hat die Immobilienwirtschaft zusammengebracht.
Politische Vorgaben von der EU bis hin zu den Bundesländern stellen Immobilieneigentümer vor Fragen. Wie sollen Gebäude der Zukunft nachhaltig beheizt werden? Und ist das Smarte auch bezahlbar? Zum Glück gibt es kleine Entscheidungshilfen.
Die Gewobag und die Stiftung Berliner Leben sind eine Symbiose eingegangen. Einige Quartiersentwicklungsprojekte übernimmt die Stiftung für den Konzern. Ein guter Weg? Darüber spricht Dirk Labusch im L'Immo-Podcast mit Dr. Hans Michael Brey und Dr. Anne Schmedding.
Bis zum Jahr 2030 soll der Ausbau von Photovoltaik in Deutschland verdreifacht werden. Solarstrom von Dächern großer Gewerbeimmobilien könnte eine entscheidende Rolle spielen – doch es gibt rechtliche Hürden. Was Eigentümer wissen müssen.
Sie sind die Macher beim Klimaschutz – aber in Sachen Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) fühlen sich selbst die Experten der Nassauischen Heimstätte | Wohnstadt manchmal wie im wilden Westen. 3 Fragen an Dr. Thomas Hain und Felix Lüter.
Mit Balkonkraftwerken können Mieter und Wohnungseigentümer eigenen Solarstrom erzeugen. Seit Mitte Mai 2024 sind die Konditionen für den Betrieb einfacher geworden. Geomap hat untersucht, wer in Deutschland den größten Nutzen hat.
Die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und die Schaffung sozialverträglichen Wohnraums ist eine sehr dringende Aufgabe. Wie sich das kombinieren lässt, zeigt ein serielles Sanierungsprojekt in München-Moosach, bei dem die Gebäude um drei Geschosse aufgestockt wurden.
Sieht die Gemeinschaftsordnung vor, dass ein Wohnungseigentümer zur Veräußerung des Eigentums "der Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer" bedarf, ist eine Klage auf Zustimmung stets gegen die Gemeinschaft zu richten. Das gilt auch, wenn die Vereinbarung vor der WEG-Reform getroffen wurde.
Der Fokus von Investoren liegt bei Life-Science-Immobilien auf den Innenstädten. Und die Wachstumsbranche sucht dringend großfläche Objekte in zentralen Lagen, heißt es in Studien. Warum nicht leerstehende Warenhäuser umnutzen?
Die Erfahrungen der Immobilienbranche mit Digitalisierung sind weiterhin sehr heterogen, und die allgemeinen Regeln des nicht analogen Marktzugangs werden oft vernachlässigt. Nun kommt der digitale Turbo auf den Tisch: die Künstliche Intelligenz (KI).
Die Nassauische Heimstätte Wohnstadt kann man wohl als Leuchtturm der Branche in Sachen Klimaschutz bezeichnen. Seit zirka zehn Jahren beschäftigt sich das Unternehmen intensiv mit dem Thema – im L'Immo-Podcast sprechen die Verantwortlichen über ihre Lösungen.
Der schleswig-holsteinische Landtag hat das Wohnraumschutzgesetz beschlossen. Kommunen können schneller gegen Eigentümer durchgreifen, die Mietwohnungen verwahrlosen lassen. Die Wohnungswirtschaft sieht im Gesetz ein wirksames Mittel gegen "windige Geschäftemacher".
Barrierefreies Bauen allein reicht nicht – auch Wohnungen für ältere Menschen müssen bezahlbar sein. Der Wohnungswirtschaft fehlen aber eigene wirtschaftliche Anreize und ausreichend Strategien. Eine Studie identifiziert Handlungsfelder und gibt Tipps.
Die Umnutzung leerstehender Gewerbeflächen könnte den Wohnungsmarkt entlasten. Doch Investoren stoßen bei der Konzeption an ihre Grenzen. Das liegt am Baurecht und an Unwirtschaftlichkeit. Mit innovativen Ansätzen lassen sich beide Probleme umgehen.
Das Solarpaket I hat im Schnellverfahren Bundestag und Bundesrat passiert – und ist seit dem 16.5.2024 rechtswirksam. Die Konditionen bei Balkonkraftwerken und Mieterstrom wurden vereinfacht. Ein Überblick für Eigentümer und Mieter.
Das Magazin "Immobilienwirtschaft" der Haufe Group wurde mit dem Award "Fachmedium des Jahres 2024" ausgezeichnet. Besonders gelobt wurden das Layout und das vorbildliche Storytelling.
Boris Palmer lehnt sich als Oberbürgermeister von Tübingen oft aus dem Fenster. Verrisse sind ihm wurscht, sagt er. Seine Meinung zu Fehlern in der Wohnungspolitik hat er bei Lanz geäußert, aber auch im L'Immo-Podcast. 3 Fragen an den streitbaren Politiker.
Um bezahlbaren Wohnraum für Berlin zu schaffen, setzt die Gesobau AG – neben Neubau, Nachverdichtung oder Aufstockung – auch auf die Umwidmung bestehender Gebäude. Der Umbau der ehemaligen Unternehmenszentrale im Märkischen Viertel ist ein gelungenes Beispiel hierfür.
Die ordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses erfordert keine Angabe der Kündigungsfrist oder des Termins, zu dem die Kündigung wirksam werden soll. Nennt der Vermieter einen zu frühen Kündigungstermin, kann die Kündigung gleichwohl zum nächstmöglichen Termin wirksam sein.
Der berechnete Bedarf an Wohnraum bis 2028 liegt bei zirka 420.000 Wohnungen pro Jahr – die Nachfrage wird in keiner deutschen Stadt gedeckt, wie eine neue Studie zeigt. Die Fertigstellung von mehr als 220.000 Wohnungen verzögert sich.
Kaum ein Thema treibt die Immobilienbranche so um wie Nachhaltigkeit. Für die Transformation werden gewaltige Investitionen erforderlich. Kapital wird zuerst derjenige erhalten, der transparent zeigen kann, welche Effekte ausgelöst werden. Dafür taugt die CSRD.
Bereits vor Jahren wollte Tübingen Eigentümer leerstehender Grundstücke zum Bauen motivieren. OB Boris Palmer setzt auf Innenentwicklung – innen vor außen. Über Erfolg und Misserfolg spricht der Oberbürgermeister heute mit Dirk Labusch im L‘Immo-Podcast.
Projektentwickler müssen sich fragen, wie die Städter der Zukunft wohnen wollen – nur so können sie das Richtige bauen. Die Quartierstudie 2024 von DC Developments und Civey zeigt, was am Immobilienmarkt bei Käufern und Mietern nachgefragt ist.
Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) regelt seit Januar 2023 die Verteilung der CO2-Kosten zwischen Vermieter und Mieter. Kunden von ista profitieren hier vom Service der Heizkostenabrechnung, weil dieser die Umlage der CO2-Kosten bei der Abrechnung gratis ermittelt.
Serielle und modulare Bauweisen sind längst Thema – serielle Sanierungen jedoch noch weitgehend unbekannt. GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser und Eco2nomy-Geschäftsführer Dr. Martin Handschuh sprechen darüber, wie diese Alternative gefördert werden kann.
Nur jede fünfte Mietwohnung hat einen hohen energetischen Standard – obwohl das vier von fünf Mietern erwarten. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Zahlungsbereitschaft für eine klimafreundliche Ausstattung ist da.
Hausverwaltungen stehen unter Druck, weil Fachkräfte fehlen. Gleichzeitig wird das Thema Digitalisierung häufig stiefmütterlich behandelt. Kurzfristig ist dies alles – insbesondere für WEG-Verwaltungen mit hohem Personalaufwand – schwer zu beheben. Es hilft nichts: Neue Geschäftsmodelle müssen her.
Die Hauptversammlung der Aareal Bank hat einen sogenannten Squeeze-out beschlossen. Die neuen Eigentümer können die restlichen Minderheitsaktionäre des Wiesbadener Immobilienfinanzierers bar abfinden, wie das Institut mitteilte.
Ressourcenknappheit im Corporate Real Estate und Facility Management werden ohne Künstliche Intelligenz zunehmend problematisch. Im L’Immo-Podcast mit Matthias Mosig dreht sich alles um das Thema Digitalisierung in diesem Bereich.
Ein Makler, der sowohl für den Verkäufer als auch den Käufer einer Immobilie tätig ist ("Doppelmakler"), kann nur unter strengen Voraussetzungen von beiden Seiten eine Provision fordern. Wichtige Fragen zur Doppeltätigkeit hat der BGH nun geklärt.
Bund, Länder und Kommunen sind gesetzlich dazu verpflichtet, alle Verwaltungsleistungen analog und online anzubieten – auch Bauanträge müssen digital möglich sein. Rheinland-Pfalz hat jetzt den landesweiten Rollout gestartet.
Die deutsche Bauindustrie produziert 220 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr. Über Jahrzehnte wurde dies kaum diskutiert. Unter dem Eindruck der Klimakrise rückt das Thema Nachhaltigkeit mehr und mehr in den Fokus – junge Unternehmen sowie technische Innovationen zeigen Wege in die Zukunft.
Mit dem Solarpaket I vereinfacht die Ampelkoalition die Nutzung von Solarstrom. Auch für die Wohnungswirtschaft ergeben sich neue Möglichkeiten – von Verbesserungen beim altbekannten Mieterstrommodell bis hin zu einer ganz neuen Belieferungslösung.
Seit Zinswende, Inflation und Gebäudeenergiegesetz ist es für Makler schwieriger geworden, die Immobilie an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Branche setzt auch auf Künstliche Intelligenz – und verspricht sich davon eine größere Reichweite.
Künstliche Intelligenz ist nicht nur etwas für die großen Immobilienverwaltungen. Auch kleinere Unternehmen können sie sinnvoll einsetzen. Wie – darüber spricht Dirk Labusch im L‘Immo-Podcast mit Susanne Vieker von Haufe Lexware Real Estate.
Eine GdWE kann für die Verteilung der Erhaltungskosten am Gemeinschaftseigentum eine von der bisherigen Kostenverteilung abweichende Kostentragung zulasten einzelner Wohnungseigentümer beschließen. Das hat der BGH in zwei Fällen entschieden.
Taxonomiekonforme Gebäude haben höhere Verkehrswerte und bessere Finanzierungskonditionen – das sieht etwa jeder vierte Immobilienprofi so, wie eine Umfrage von EY Real Estate zeigt. Trotzdem sind die ESG-Quoten ernüchternd gering.
Wer Ansprüche hat, lässt sich den Immobilienkauf etwas kosten: Für eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus in Parknähe wird in den 14 größten deutschen Städten ein Aufpreis von bis zu 16 Pozent gezahlt, wie eine Analyse von Immowelt zeigt.
Können einzelne Stellplätze in Doppelparkern oder auf Parkpaletten Sondereigentum sein? Der BGH hat Stellung zur Rechtslage vor und nach der WEG-Reform bezogen.
Schneller, kostengünstiger, nachhaltiger: Serielles Bauen kann den Wohnungsbau vorantreiben. Doch die Bürokratie bremst. Die Rahmenvereinbarung 2.0 des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW soll das Ausschreibungsverfahren vereinfachen.