Wohnungsbau: Baden-Württemberg beschließt Förderprogramm

Bis 2025 fehlen in Baden-Württemberg eine halbe Million Wohnungen, schätzt das Wirtschaftsministerium. Die Landesregierung hat ein neues Förderprogramm beschlossen: 2020 und 2021 sollen für Mietwohnungen und selbst genutztes Eigentum jeweils 250 Millionen Euro ausgegeben werden.

Im vergangenen Jahr hat das Land hat den Wohnungsbau nach eigenen Angaben mit rund 217 Millionen Euro gefördert. Für dieses und das kommende Jahr hat CDU-Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am 11. Februar ein Förderprogramm vorgestellt, das ein Volumen von rund 250 Millionen Euro pro Jahr haben soll. Das Programm soll ab April 2020 laufen.

Auch Mitarbeiterwohnungen werden gefördert

Auch Investoren sollen laut SWR-Informationen beim Neubau bezahlbarer Wohnungen vom Land unterstützt werden. Außerdem sollen Unternehmen gefördert werden, die bezahlbare Wohnungen für Mitarbeiter bauen.

Für Neubauten soll dabei eine höhere Energieeffizienz gelten. Beim sozialen Wohnraum denke man auch an den Klimaschutz, zitierte der Sender Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in seiner Nachrichtensendung.

Nachfrage nach Sozialwohnungen gestiegen

Im vergangenen Jahr sei vor allem die Zahl der Anträge für neue Sozial-Mietwohnungen gestiegen, heißt es im Wirtschaftsministerium. Sie beliefen sich demnach 2019 auf 2.537 Wohneinheiten, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Insgesamt wurden Gelder für mehr als 8.000 Wohneinheiten beantragt. Gefördert wurden bisher neben dem Neubau auch der Kauf bestehenden Wohnraums und die Modernisierung.


Das könnte Sie auch interessieren:

Rheinland-Pfalz passt soziale Wohnraumförderung an

Berlin fördert "grüne Dächer" mit 2,7 Millionen Euro

dpa
Schlagworte zum Thema:  Wohnungsbau, Fördermittel