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Bundeskabinett erhöht Förderung für Wohnungsbau

GdW: Ergebnisse des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen müssen jetzt umgesetzt werden
Bild: MEV-Verlag, Germany

Das Bundeskabinett hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2017 beschlossen. Danach wird die Förderung des sozialen Wohnungsbaus zwischen 2017 und 2019 noch einmal um 500 Millionen Euro pro Jahr erhöht. Weitere 500 Millionen Euro fließen jährlich in ein Wohnungsbauprogramm zugunsten sozialer Brennpunkte. Zudem werden für den Bereich „Soziale Stadt“ 300 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich bereitgestellt. Der Spitzenverband GdW begrüßte die Maßnahmen.

"Angesichts des steigenden Drucks auf die Wohnungsmärkte in Deutschlands Großstädten begrüßen wir die deutliche Aufstockung der Mittel für den bezahlbaren Wohnungsbau ausdrücklich", so Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

Nun sei es wichtig, dass diese Mittel von den Ländern zweckgebunden eingesetzt werden. Der GdW-Chef wies außerdem darauf hin, dass die Finanzierung der Wohnungsbauförderung auch nach dem Auslaufen der Kompensationsmittel Ende 2019 weiter auf hohem Niveau gesichert werden müsse.

GdW: Ergebnisse des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen umsetzen

Besonders positiv wertet Gedaschko die kräftige Aufstockung der Mittel für das Städtebauprogramm Soziale Stadt. Die Integration der zu uns kommenden Flüchtlinge müsse zur nationalen Aufgabe werden. Die Erhöhung der Mittel um 300 Millionen Euro kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.

Der GdW-Präsident wies darauf hin, dass die Wohnungswirtschaft in Deutschland nur ausreichend bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen kann, wenn jetzt auch die Ergebnisse des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen umgesetzt werden.

Dazu gehört es beispielsweise, die Baunutzungsverordnung zu überarbeiten, um Hemmnisse für die Aufstockung von Wohngebäuden zu beseitigen und die kommunalen Bauämter personell deutlich besser auszugestalten, um die Genehmigungsverfahren drastisch zu beschleunigen. Zudem müssen die Kommunen ausreichend bezahlbare Grundstücke bereitstellen.

Ebenso wichtig sei es, die Einführung der steuerlichen Sonderabschreibung (Sonder-Afa) um eine gleichwertige Investitionszulage für die Wohnungsunternehmen zu ergänzen, die die steuerliche Förderung nicht nutzen können.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungsbau, Förderung

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