Die Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet den Bruttolohn, der maximal als Basis für die Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen herangezogen wird.

Sozialversicherungsbeiträge sind aus dem Arbeitsentgelt/Arbeitseinkommen des Versicherten zu entrichten. Hierbei gibt es in den einzelnen Sozialversicherungszweigen bestimmte Grenzen, sogenannte Beitragsbemessungsgrenzen (BBG). Übersteigt das Einkommen diese BBG, ist es nur bis zu dieser Höhe zu berücksichtigen.

Die Beitragsbemessungsgrenzen der einzelnen Zweige der Sozialversicherung werden jährlich entsprechend der aktuellen Steigerungsrate der Bruttoentgelte in Deutschland angepasst. Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt in der gesetzlichen Renten- und der Arbeitslosenversicherung für das Jahr 2018 jährlich 78.000 Euro West beziehungsweise 69.600 Euro Ost. In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt sie 2018 jährlich 96.000 Euro West beziehungsweise 85.800 Euro Ost. Die BBG der Kranken- und Pflegeversicherung beträgt für das Jahr 2018 bundeseinheitlich 53.100 Euro.


News 26.04.2018 Beiträge im Störfall

Zeitanteilige Berechnung der Beitragsbemessungsgrenze

Wird eine Beschäftigung nicht einen vollen Monat ausgeübt, so ist eine anteilige Beitragsbemessungsgrenze kalendertäglich zu ermitteln. Dazu wird die tägliche BBG ungerundet mit den beitragspflichtigen Kalendertagen des Zeitraums vervielfacht. Das Ergebnis wird auf zwei Dezimalstellen mathematisch gerundet.

Mehrfachbeschäftigung

Die BBG ist auch bei Mehrfachbeschäftigen zu beachten. Übersteigt die Summe der Entgelte die Beitragsbemessungsgrenze, ist eine bestimmte Formel anzuwenden:

(Jeweilige BBG × Entgelt aus einer Beschäftigung) / Gesamtentgelt aus allen Beschäftigungen

News 25.08.2016 Arbeitsunterbrechungen und Auswirkungen

Arbeitnehmer, die mit ihrem Arbeitsentgelt die maßgebliche Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung überschreiten, sind versicherungsfrei. Der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz bei unbezahltem Urlaub ist bei ihnen jedoch anders zu beurteilen als bei krankenversicherungspflichtigen Arbeitnehmern.mehr

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Serie 28.12.2015 Jahreswechsel 2015/2016

Die Werte der Sozialversicherung erhöhen sich ab 1.1.2016. Wie vorauszusehen steigen die wichtige Jahresarbeitsentgeltgrenze und die im Beitragsrecht relevanten Beitragsbemessungsgrenzen sowie die Bezugsgröße.mehr

News 12.06.2014 GKV-Monatsmeldung

Auf Grundlage des Entwurfes zum GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (kurz GKV-FQWG) erfolgen nun die Anpassungen im Meldeverfahren. Im Dialogverfahren wird einiges neu festgelegt und daneben werden noch die Personengruppen verringert.mehr

News 25.02.2014 Qualifizierter Meldedialog

Nach 2 Jahren Praxis gibt es eine ernüchternde Bilanz beim Qualifizierten Meldedialog: Zu viel Aufwand für Arbeitgeber und Krankenkassen und ein geringer Nutzen. Der geplante Wegfall des Sozialausgleiches soll daher genutzt werden, um auch das Dialogverfahren neu auszurichten.mehr

News 11.02.2014 Märzklausel bei Einmalzahlung

Einmalzahlungen werden für die Beitragsberechnung dem Monat zugeordnet, in dem sie ausgezahlt werden. Etwas anderes gilt für Einmalzahlungen, die in der Zeit von Januar bis März gezahlt werden. Hier greift u. U. die Märzklausel. Die Märzklausel führt zur Zuordnung ins Vorjahr.mehr

News 23.01.2014 Betriebliche Altersversorgung

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter nicht von sich aus auf den Anspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung hinweisen.mehr

News 30.12.2013 Das ändert sich im neuen Jahr

Zum 1.1.2014 und auch im Laufe des Jahres 2014 treten verschiedene Rechtsänderungen in Kraft. Neben den üblichen Änderungen bei Sozialversicherungswerten geht es u.a. um Verbraucherschutz, Prozesskostenhilfe, Energiesparen und den neuen Punktekatalog. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.mehr

News 19.12.2013 Steuern, Gebühren, Beiträge, Preise und Leistungen

Höherer Freibetrag bei der Steuer, mehr Rente und Hartz-IV, aber auch höhere Abgaben in der Sozialversicherung: 2014 kommen auf die Bundesbürger einige Änderungen zu, die sich direkt auf den Geldbeutel auswirken.mehr

News 05.12.2013 BMF

Das BMF hat die Programmablaufpläne für die maschinelle Berechnung der vom Arbeitslohn einzubehaltenden Lohnsteuer sowie für die Erstellung von Lohnsteuertabellen für 2014 zur manuellen Berechnung der Lohnsteuer bekannt gemacht.mehr

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