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Die Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet den Bruttolohn, der maximal als Basis für die Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen herangezogen wird.

Sozialversicherungsbeiträge sind aus dem Arbeitsentgelt/Arbeitseinkommen des Versicherten zu entrichten. Hierbei gibt es in den einzelnen Sozialversicherungszweigen bestimmte Grenzen, sogenannte Beitragsbemessungsgrenzen (BBG). Übersteigt das Einkommen diese BBG, ist es nur bis zu dieser Höhe zu berücksichtigen.

Die Beitragsbemessungsgrenzen der einzelnen Zweige der Sozialversicherung werden jährlich entsprechend der aktuellen Steigerungsrate der Bruttoentgelte in Deutschland angepasst. Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt in der gesetzlichen Renten- und der Arbeitslosenversicherung für das Jahr 2018 jährlich 78.000 Euro West beziehungsweise 69.600 Euro Ost. In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt sie 2018 jährlich 96.000 Euro West beziehungsweise 85.800 Euro Ost. Die BBG der Kranken- und Pflegeversicherung beträgt für das Jahr 2018 bundeseinheitlich 53.100 Euro.

Zeitanteilige Berechnung der Beitragsbemessungsgrenze

Wird eine Beschäftigung nicht einen vollen Monat ausgeübt, so ist eine anteilige Beitragsbemessungsgrenze kalendertäglich zu ermitteln. Dazu wird die tägliche BBG ungerundet mit den beitragspflichtigen Kalendertagen des Zeitraums vervielfacht. Das Ergebnis wird auf zwei Dezimalstellen mathematisch gerundet.

Mehrfachbeschäftigung

Die BBG ist auch bei Mehrfachbeschäftigen zu beachten. Übersteigt die Summe der Entgelte die Beitragsbemessungsgrenze, ist eine bestimmte Formel anzuwenden:

(Jeweilige BBG × Entgelt aus einer Beschäftigung) / Gesamtentgelt aus allen Beschäftigungen

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