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Digitalisierung



Digitalisierung der Verwaltung

Umfrage in Behörden: Digitalisierung geht eher langsamer als schneller voran

75 Prozent der Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst halten eine vollständig digitalisierte Verwaltung bis 2030 für unrealistisch. Das zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag des Softwareunternehmens d.velop, bei der über 500 Mitarbeitende in Städten, Kommunen, Bundesbehörden und Hochschulen befragt wurden. Es mangele vor allem an durchgängigen Systemen, einheitlichen Standards und vernünftiger Software-Ausstattung.


Berlin

Chatbot 115-Einführung in Berlin: Bürgerservice rund um die Uhr

Das „bekannteste“ Bürgertelefon Deutschlands, der 115-Service des Landes Berlin, wird seit November 2025 durch einen Chatbot ergänzt: Chatbot 115. Berlin ist damit das erste Bundesland, das diesen digitalen Bürgerassistenten für Informationen zu Verwaltungsleistungen flächendeckend anbietet. Sein beliebtes Vorläufermodell „Bobbi“ wurde Ende 2024 wegen technischer und funktioneller Defizite eingestellt.














Automatisierung und KI im Controlling

Innovatives Reporting: Wann Power Pivot an seine Grenzen stößt – und Python die bessere Lösung ist

Power Pivot ist ideal für kleine bis mittlere Datenmengen, stößt jedoch bei sehr großen Datenmengen, komplexer Datenintegration und Automatisierung an Grenzen. Python bietet hier Lösungen: Es skaliert besser, ermöglicht prädiktive Analysen, verarbeitet unstrukturierte Daten und erleichtert IT-Kollaboration. Kristoffer Ditz beschreibt hier 5 Eigenschaften, in denen Python Power Pivot überlegen ist.


Digitalisierung

Datenaustausch zwischen Behörden: Bundestag macht Weg frei für „NOOTS“

Die „Datenautobahn“ NOOTS (National-Once-Only-Technical-System) soll nun endgültig Realität werden. Mitte Oktober 2025 stimmten Bundestag und Bundesrat einem dementsprechenden Staatsvertrag zu, der den Weg für dieses System ebnet. Mit NOOTS können Verwaltungen Daten leichter elektronisch austauschen und Bürger müssen ihre persönlichen Daten lediglich einmal den Behörden mitteilen. Bis Ende 2025 soll durch den IT-Planungsrat ein Prototyp des Systems vorgestellt werden.







Steuerverwaltung wird sukzessive digitaler

Steuerclouds als Austauschplattformen für größere Datenmengen

Nicht nur Unternehmer, sondern auch Finanzbeamte erleben seit einiger Zeit einen Digitalisierungsschub. So wurden von den Finanverwaltungen Plattformen in der Cloud entwickelt. Über diese können künftig Steuerberater und Unternehmer große Datenmengen, die z. B. für die Betriebsprüfung benötigt werden, an die Finanzverwaltung übermitteln. Wo das möglich ist und wie das funktioniert, erläutert Herr Willner nachfolgend.




eGovernment Monitor 2025

E-Government in den Kommunen schon populärer als „analoge“ Verwaltung

Der „eGovernment Monitor“ der Initiative D21 zeigt seit 2010 jedes Jahr auf, ob die digitale Transformation der Verwaltung bei den Bürgern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ankommt und die Nutzung digitaler Verwaltungsdienste an Akzeptanz und Popularität gewinnt. In der neuen Umfrage für 2025 besonders auffallend: Während die bundesweite Gesamtlage von den Befragten in Deutschland noch sehr kritisch gesehen wird, ist die Zufriedenheit mit den Online-Angeboten vor Ort in den Kreisen und Kommunen teilweise recht hoch. Dort wird das E-Government der „analogen“ Verwaltung mittlerweile sogar vorgezogen.





Digitalisierung und KI im Personalmanagement

Vertrauensaufbau durch GenAI-Governance

Die Autoren gehen der Frage nach, wie eine KI-Governance ausgestaltet werden kann, um die verantwortungsbewusste KI-Nutzung gegenüber der Belegschaft zu zeigen. Die Ergebnisse resultieren aus einer Literaturauswertung und einer durch das Kompetenzzentrum Humaine begleiteten Unternehmensfallstudie bei einer VW-Tochter. Der Beitrag gibt Orientierung für die Entwicklung einer unternehmenseigenen KI-Governance und beantwortet, auf welche Kriterien sich eine KI-Governance beziehen kann und wie man Weichenstellungen in der Technik-, Organisations- und Personalentwicklung so aufeinander beziehen kann, dass das Vertrauen der Belegschaft gestärkt wird. Eine partizipative Implementierungsbegleitung hat hierbei wesentlichen Einfluss. 

Vertrauensaufbau durch GenAI-Governance

Recruiting

Neue Erkenntnisse zu digitaler Rekrutierung

Die Forschungsfrage lautet: Wie können Organisationen ihre Website, Arbeitgeberbewertungs­plattformen und Machine Learning im Rekrutierungsprozess nutzen? Mittels Online-Fragebogen wurden Daten von 1.050 Nutzerinnen und Nutzern von  Arbeitgeberbewertungsplattformen erhoben. Die Autoren nennen folgende praktische Implikationen: Die von potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern oft genutzte Website kann zielgruppenspezifische Informationen zu branchenrelevanten Karriere­erfolgsdimensionen liefern. Organisationen sollten auf kritische Kommentare antworten und bei der Nutzung von Machine Learning nur einzelne Schritte in der Rekrutierung automatisieren.

Neue Erkenntnisse zu digitaler Rekrutierung

Digitalisierung und KI im Personalmanagement

Mensch und KI - gemeinsam stark?

Wann ist eine Kollaboration von Mitarbeitenden und KI angesichts der relevanten aufgabenbezogenen Fähigkeiten hilfreich, fragen die Autorinnen Marion Büttgen und Irini Tsaga. Ihr Ergebnis lautet: Unternehmen sollten KI gezielt einsetzen, sodass Mitarbeitende in ihren Fähigkeiten gestärkt werden. Das HRM sollte kontinuierlich bewerten, wie neue KI-Technologien und -Tools relevante Hard und Soft Skills auf operativer und Managementebene sinnvoll ergänzen können.

Mensch und KI - gemeinsam stark?



Onlinezugangsgesetz

Das „Einer-für-Alle“-Prinzip: Mit EfA das Rad nicht immer wieder neu erfinden

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz (OZG) ist das bislang größte Modernisierungsprojekt der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland. Um diese Herausforderung besser bewältigen zu können, wurde mit dem „Einer für Alle“ (EfA)-Prinzip eine arbeitsteilige Arbeitsstruktur für die interföderale Zusammenarbeit etabliert. Das EfA-Modell ermöglicht, dass die Behörden in Ländern und Kommunen nicht alle Verwaltungsleistungen eigenständig digitalisieren müssen, sondern bereits erfolgreich erprobte Online-Leistungen anderer Behörden einfach übernehmen können.





Digitalisierung

Testbundesländer für Verwaltungsdigitalisierung: Erst regional erproben, dann bundesweit „ausrollen“

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung wird Hessen und Rheinland-Pfalz zu „Testregionen“ für die weitere Verwaltungsdigitalisierung machen. Dort erfolgreich getestete Onlinedienste sollen in der Folge bundesweit im Rahmen eines „Rollout“-Prozesses umgesetzt werden. Kritiker sehen die Rolle der Kommunen gefährdet, deren Projekte der Bundesdigitalminister als „Insellösungen“ herabwürdige.







Fachkonferenz Reporting & Konsolidierung 2025

Modernisierung der globalen Finanzsysteme und des Reportings bei McDonald’s

McDonald’s begegnete ineffizienten Prozessen und mangelnder Standardisierung im Reporting mit der Einführung moderner Systeme und Data Analytics. Ziel war es, Transparenz, Datenqualität und Geschwindigkeit in der Finanzberichterstattung deutlich zu verbessern. Besonders stach der nutzerzentrierte Reporting-Ansatz hervor, den Philipp Claussen vorstellte.