Jens Loschwitz sieht die Kreislaufwirtschaft als zentralen Schlüssel für die nachhaltige Transformation und die Voraussetzung für den wettbewerbsfähigen Umbau der Wertschöpfungsketten. In diesem Artikel beschreibt er, wieso dazu eine Reform des deutschen Rechtsrahmens notwendig ist.mehr
Timothy Glaz ist ein absoluter Experte im Bereich Kreislaufwirtschaft. Er ist seit 2014 als Leiter Corporate Affairs für die Nachhaltigkeitsinitiativen des Mainzer Unternehmens Werner & Mertz und seiner bekannten Ökopionier-Marke Frosch zuständig. Im Interview gibt er interessante Einblicke, wie ganzheitliche Kreislaufwirtschaft gelebt werden kann.mehr
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Das Marktumfeld für die Wiederverwertung von Akkus verbessert sich laut einer Studie der RWTH Aachen und der Unternehmensberatung PwC. Die Untersuchung prognostiziert, das Batterie-Recycling werde „schon vor 2035 ein rentables und nachhaltiges Geschäft“. Die EU-Batterieverordnung macht Vorgaben zu Mindestanteilen rückgewonnener Rohstoffe.mehr
Am 1.8.2023 tritt die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) in Kraft. Sie regelt erstmals bundeseinheitlich den Umgang mit mineralischen Abfällen wie Bodenaushub oder Bauschutt. Gefördert werden sollen unter anderem die Ziele der Kreislaufwirtschaft.mehr
Fachkräftemangel, Baukostensteigerungen, Förderwirrwarr … Die Liste der Herausforderungen, mit denen sich die Wohnungswirtschaft konfrontiert sieht, ist lang. Auch die Gestaltung der Wärmewende gehört dazu. Wie Wohnungsunternehmen mit guten Ideen diese Aufgabe angehen, zeigen die drei Siegerprojekte des DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft 2023.mehr
Interzero, ein Anbieter von Kreislaufdienstleistungen, und die digitale Abfallmanagement- und Recycling-Plattform Resourcify gehen eine umfassende Partnerschaft ein. Interzero-Kunden sollen dadurch von digitalen Waste Management Services profitieren. Das Abfallmanagement soll somit effizienter werden.mehr
Die durchschnittliche Recyclingquote liegt mittlerweile bei 69 Prozent – 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen können allerdings täuschen: Fast alle untersuchten Unternehmen sehen auch die Müllverbrennung als Teil des Recyclings an, wie eine neue Studie herausfand.mehr
Hoher Wohnungsbedarf, ambitionierte Klimaschutzziele, volatile Finanzierungs- und Förderbedingungen, Material- und Personalmangel, … Die Bedingungen für Neubau und Bestandserneuerung sind schwierig. Wie müssen sich vor diesem Hintergrund Wohnungsbauprojekte verändern, um zukunftsfähig zu sein? Die Antwort: Prozesse und Verfahren müssen digital, seriell und modular werden. Einige Beispiele und Überlegungen.mehr
Der Digitale Produktpass (DPP) soll Informationen zu Produkten zugänglich machen – über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Damit schafft er Transparenz und ermöglicht unter anderem eine höhere Recyclingfähigkeit. Shari Alt vom August-Wilhelm Scheer Institut zeigt, wieso sich Unternehmen mit dem DPP auseinandersetzen sollten, auch wenn er noch nicht verpflichtend ist.mehr
Alles Wissenswerte zum Thema Entsorgung! Leicht verständlicher Praxisleitfaden zu Aufbau, Gestaltung und Leitung von Entsorgungsprozessen. So werden Recyclingstrategien aufgebaut, effiziente und automatisierte Prozesse sichergestellt und hochwertige Abfallqualitäten gebildet.mehr
Die Nachhaltigkeit wird im Bestand und im Wohnungsbau Einzug halten. Auf ressourcensparende Baustoffe wie Holz oder Technologien, die einen kleineren CO2-Fußabdruck haben als andere, kann man heute schon setzen. Neues – wie Carbon als Stahlersatz – wird derzeit fleißig erforscht.mehr
Das Prinzip der Kreislaufwirtschaft oder auch Circular Economy zielt darauf ab, natürliche Ressourcen effizient einzusetzen, indem sie nach dem Ende eines Produktlebenszyklus wiederverwertet werden. Das entlastet die Umwelt und bietet Potenziale für Kosteneinsparungen. In Deutschland regelt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) die rechtlichen Rahmenbedingungen.mehr
Um den Gebäudesektor bis 2045 klimaneutral zu machen, gilt es vor allem, die verwendeten Baustoffe auf ihre Klimafreundlichkeit zu prüfen. Die Wohnungswirtschaft sollte schon jetzt auf recyclingfähige Materialien und Systeme setzen.mehr
In Wohngebäuden steckt jede Menge Potenzial, um Energie und CO2 zu sparen – Materialeffizienz könnte ein Schlüssel zu einer weitgehenden Klimaneutralität sein, sagt Dr. Stefan Pauliuk, Juniorprofessor an der Universität Freiburg, im Interview.mehr
Was für Brennstoffe und Strom gilt, wird eines Tages auch für Baustoffe und Gebäude gelten: null Treibhausgase, insbesondere null CO2. Net-Zero. Nachhaltige Baustrategien sind das Erfolgsrezept dazu. Aber was im Neubau heute schon in großen Teilen möglich ist, wird im Bestand zum Problem.mehr
In der Hamburger Hafencity entsteht ein begrüntes Wohnhochhaus, das auf gesunde und weitgehend gleichwertig recyclebare Materialien setzt: Es ist eines der ersten Projekte in Deutschland, die nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip gebaut werden. Die Investition soll sich langfristig auszahlen.mehr
Es ist nicht nur der Klimawandel und die Folgen, auf die reagiert werden muss. Auch beim Einsatz von Rohstoffen beim Bauen sollte es einen Paradigmenwechsel geben. Ein wichtiger Akteur ist hierbei die Wohnungswirtschaft.mehr
Für große Unternehmen ist es durchaus üblich, Notebooks mehrfach zu verwenden. Über Leasingverträge bekommen sie regelmäßig neue Geräte. Die gebrauchten werden aufgearbeitet und an anderer Stelle eingesetzt. Diese Wiederverwendung soll nun auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Privathaushalte möglich werden.mehr
Die Betreiber eines "Dualen Systems" können für noch zu erbringende Verwertungs- und Versorgungsverpflichtungen steuermindernde Rückstellungen bilden.mehr
Leer geschrieben und nicht nachzufüllen: In jedem Büro finden sich Marker und Stifte, die nicht wieder befüllt werden können. Und so landen sie kurzerhand im Müll. Um eine fachgerechte Entsorgung kümmert sich jetzt der Schreibwarenhersteller Edding.mehr
Von wegen grau und trist: modernes Recyclingpapier gibt Farben brillant wieder. Und die Umweltbelastung ist überzeugend gering im Vergleich mit Primärfaserpapier. Bis zu 60 Prozent Energie und 70 Prozent Wasser sowie Abfall und Emissionen spart Recyclingpapier ein.mehr
Viel Hausmüll gibt es in Deutschland. Doch Deponien gibt es bei uns keine mehr. Fast die Hälfte des Mülls wird recycelt. So viel wie bei uns wird in Europa nirgends wiederverwertet.mehr