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Einstellung

Einstellung

Die Einstellung von Arbeitnehmern bezeichnet die Schritte von der Stellenausschreibung, der Anbahnung des Arbeitsverhältnisses bis zum endgültigen Vertragsschluss und der Aufnahme der Beschäftigung.

Die Einstellung eines Mitarbeiters ist der Abschluss eines vorausgegangenen breit gefächerten Prozesses mit einem hohen Grad an Verantwortung für den Betrieb wie auch dem Bewerber gegenüber. Aus Zeit- und Kostengründen werden oftmals schnelle Einstellungsentscheidungen getroffen, die bei einer näheren Betrachtung zu einem gegensätzlichen Effekt führen können.








Bundesverfassungsgericht

Verfassungsbeschwerde gegen Besetzung der Präsidentenstelle am OVG NRW hat teilweise Erfolg

Bei der Besetzung von Stellen im öffentlichen Dienst gilt der Grundsatz der Bestenauslese. Daher muss das Auswahlverfahren so organisiert sein, dass es sich dafür eignet, den fachlich besten Bewerber zu ermitteln und nicht sachlich begründete Vorfestlegungen zu vermeiden. Das hat das Bundesverfassungsgericht im Fall der Besetzung der Präsidentenstelle am Oberverwaltungsgericht NRW klargestellt.














Urteil

Keine Übernahme in Polizeivollzugsdienst bei fehlender charakterlicher Eignung

Das Land Nordrhein-Westfalen hat es zu Recht abgelehnt, einen Kommissaranwärter, der während seiner Ausbildung heimlich ein Gespräch mit einem Landesbediensteten aufgezeichnet und im Rahmen eines Dienstunfallverfahrens widersprüchliche Angaben gemacht hat, in ein Beamtenverhältnis auf Probe im Polizeivollzugsdienst zu übernehmen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen.










LAG-Urteil

Öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt muss sich an Grundsatz der Bestenauslese halten

Stellenbewerber können sich gegenüber einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt auf Art. 33 Abs. 2 GG berufen, der jedem Deutschen nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt gewährt. Die Rundfunkfreiheit des Senders steht der Anwendbarkeit dieser Norm nicht entgegen, erweitert aber den Entscheidungsspielraum bei der Personalauswahl.


Bundesarbeitsgericht

Öffentliche Arbeitgeber müssen Agentur für Arbeit frühzeitig freie Stellen melden

Der Verstoß des Arbeitgebers gegen Vorschriften, die Verfahrens- und/oder Förderpflichten zugunsten schwerbehinderter Menschen enthalten, begründet regelmäßig die Vermutung, dass der/die erfolglose schwerbehinderte Bewerber/in im Auswahl- oder Stellenbesetzungsverfahren wegen der Schwerbehinderung benachteiligt wurde, so dass Entschädigungsansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) entstehen können. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG).


Recruiting

Was Arbeitgeber wirklich attraktiv macht

Sie suchen etwas Neues? Wollen sich vielleicht sogar länger binden? Sind es da die Bilder meist sehr attraktiver Menschen, die Sie anziehen? Das Geld? Oder muss die Chemie stimmen? Vermutlich denken Sie bei diesen Fragen nicht zwingend ans Recruiting, sondern an die Partnersuche. So falsch ist das gar nicht, denn die Mechanismen sind ähnlich und geben Arbeitgebern wichtige Hinweise, worauf es ankommt, um im Fachkräftemangel zu bestehen.













Bundesverwaltungsgericht

Keine Umzugskosten für Mitarbeiter am künftigen BND-Standort Berlin

Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), die schon vor dessen Umzug nach Berlin für den neuen Standort eingestellt wurden und lediglich übergangsweise noch am alten Standort beschäftigt waren, haben nach Aufnahme ihrer Tätigkeit in Berlin grundsätzlich keinen Anspruch auf besondere Vergünstigungen bei der Gewährung von Umzugskostenvergütung und Trennungsgeld. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.