Verband fordert Einsatz gegen Lehrermangel in Thüringen
Der Thüringer Lehrerverband forderte Linke, CDU, SPD, Grüne und FDP auf, gemeinsam gegen Lehrermangel vorzugehen. Es brauche eine «Koalition der Vernunft», heißt es in einem «Herbst-Appell». «Es kann doch nicht sein, dass wir jetzt monatelang Stillstand haben bei diesen dringenden Problemen», sagte Verbandschef Rolf Busch.
Einstellungsbedingungen für Lehrer sollen verbessert werden
Nach Ansicht des Verbands ist ein fraktionsübergreifender Antrag im Parlament für bessere Einstellungsbedingungen für Lehrer denkbar. Diesen könne auch eine geschäftsführende Regierung umsetzen, wenn sie die Unterstützung der «anderen demokratischen Parteien» bekomme.
In Thüringen zieht sich die Regierungsbildung hin. Auch drei Wochen nach der Landtagswahl ist noch völlig offen, wie künftig im Parlament Mehrheiten für Gesetzesvorhaben gefunden werden sollen. Dem bisherigen Regierungsbündnis von Linke, SPD und Grünen fehlen im Landtag vier Stimmen, auch eine Vierer-Konstellation aus CDU, SPD, Grüne und FDP hätte keine Mehrheit.
Sobald der neue Landtag zu seiner ersten Sitzung voraussichtlich am 26. November zusammenkommt, sind Ministerpräsident Bodo Ramelow und die bisherigen Minister von Rot-Rot-Grün nur noch geschäftsführend im Amt. In der Übergangsphase bis zur Bildung der neuen Regierung ist es eigentlich unüblich, neue Gesetze auf den Weg zu bringen.
Mulitprofessionelle Teams sollen flächendeckend eingesetzt werden
Der Thüringer Lehrerverband verweist in der Bildungspolitik aber auf dringend zu klärende Probleme. Demnach müssten multiprofessionelle Teams flächendeckend in den Schulen eingesetzt werden, fordert der Verband. Sie sollten zum Beispiel aus Sonderpädagogen, Schulpsychologen, Schulsozialarbeitern und Schulgesundheitsfachkräften bestehen - und könnten Schulen etwa bei Fragen der Inklusion und Integration unterstützen.
Der Thüringer Lehrerverband fordert in dem Entwurf weitere Verbesserungen beim Einstellungsverfahren für Lehrer sowie Ausbildungs- und Einstellungszahlen, die sich am tatsächlichen Bedarf orientierten. «Es genügt nicht, nur die durch Altersabgänge entstehenden Löcher zu stopfen», heißt es in dem Papier.
Die KMK-Berechnungen orientierten sich damals vor allem an Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen und an Absolventenzahlen der Lehramtsstudiengänge an Thüringer Hochschulen. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte zum Start ins neue Schuljahr eingeräumt, dass es nicht an jeder Schule gelingen werde, den Unterricht zu 100 Prozent abzusichern.
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