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Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wurde eine EU-Richtlinie umgesetzt. Die Richtlinie verpflichtete den Gesetzgeber dazu, im Bereich Beschäftigung und Beruf Schutz vor Diskriminierung wegen Rasse, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Identität und Geschlecht sicherzustellen.

 Ziel des AGG ist es, einen umfassenden Schutz vor Benachteiligungen wegen der genannten Merkmale sowohl im Zivilrecht als auch im Arbeitsrecht zu schaffen. Die Bedeutung des Begriffs Diskriminierung liegt darin, dass bei personellen Entscheidungen bestimmte Merkmale nicht als Auswahlkriterium herangezogen werden dürfen.




Einheitlichkeit dank AGG

 Der Begriff der Diskriminierung wird dabei gesetzlich nicht verwendet, sondern es wird von (verbotenen) Benachteiligungen gesprochen. Durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wird für die Personalarbeit ein neuer Maßstab für die diskriminierungsfreie Behandlung der Beschäftigten gesetzt. Gab es bis dahin nur verstreute Vorschriften oder Gesetze zum Diskriminierungsschutz, so stellt das AGG seither einheitliche Regelungen für Diskriminierungsverbote auf.