Themenseite

Bilanz

Bilanz Heft

Die Bilanz ist zentraler Bestandteil des Jahresabschlusses und zeigt die Vermögens, Finanz und Kapitalstruktur eines Unternehmens zu einem Stichtag. Sie gliedert sich in Aktiva und Passiva und basiert vor allem auf den Vorschriften des HGB sowie ergänzenden steuerlichen und internationalen Regelungen. Für Unternehmen ist sie nicht nur Pflicht, sondern ein wichtiges Informationsinstrument für Steuerung, Kreditentscheidungen und die steuerliche Gewinnermittlung. Auf den Haufe Portalen Finance, Steuern und Recht finden Fach und Führungskräfte fundierte Informationen, Arbeitshilfen und Praxisbeispiele zur Erstellung und Analyse von Bilanzen.

Weitere Informationen und Hintergründe zur Bilanz finden Sie auf der entsprechenden Wissensseite.

Bilanz auf dem Portal Finance

Auf dem Newsportal Haufe Finance steht die praktische Erstellung, Analyse und betriebswirtschaftliche Einordnung der Bilanz im Mittelpunkt. Das Portal richtet sich an Verantwortliche im Rechnungswesen, in der Finanzbuchhaltung und im Controlling.

Bilanzaufbau und Bewertungsvorschriften
Haufe Finance erläutert die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB und stellt die einzelnen Bilanzpositionen systematisch dar. Fachbeiträge behandeln die Bewertung von Anlage- und Umlaufvermögen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten sowie Eigenkapitalpositionen. Anhand von Praxisbeispielen wird dargestellt, wie Abschreibungen, Rückstellungen oder Wertberichtigungen korrekt bilanziert werden. Ergänzend finden sich Arbeitshilfen zur Kontenabstimmung und zur Vorbereitung der Bilanz im Rahmen des Jahresabschlusses.

Bilanzanalyse und Kennzahlen
Darüber hinaus bietet das Portal vertiefende Inhalte zur Analyse der Bilanz. Es wird erläutert, wie Liquiditäts-, Eigenkapital- und Verschuldungskennzahlen gebildet und interpretiert werden. Fachbeiträge zeigen, wie die Vermögens- und Kapitalstruktur bewertet und in betriebswirtschaftliche Entscheidungen einbezogen werden kann. Rechenbeispiele unterstützen bei der praktischen Anwendung der Analyseinstrumente.

Bilanz auf dem Portal Steuern

Auf dem Newsportal Haufe Steuern wird die Bilanz im Zusammenhang mit der steuerlichen Gewinnermittlung und der Abgrenzung zwischen Handels- und Steuerbilanz behandelt.

Steuerbilanz und Maßgeblichkeitsgrundsatz
Haufe Steuern erläutert die steuerrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung und geht auf den Maßgeblichkeitsgrundsatz ein. Beiträge behandeln die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie die Notwendigkeit steuerlicher Anpassungen. Praxisbeispiele zeigen, wie steuerliche Sonderabschreibungen oder abweichende Bewertungsvorschriften in der Steuerbilanz berücksichtigt werden.

Bilanzberichtigung und Betriebsprüfung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bilanzberichtigungen und -änderungen. Das Portal stellt dar, unter welchen Voraussetzungen Fehler in der Bilanz korrigiert werden können und welche steuerlichen Folgen sich daraus ergeben. Zudem werden typische Prüfungsfeststellungen im Rahmen einer Betriebsprüfung erläutert und rechtlich eingeordnet.

Bilanz auf dem Portal Recht

Auf dem Newsportal Haufe Recht wird die Bilanz aus handels- und gesellschaftsrechtlicher Perspektive eingeordnet.

Handelsrechtliche Bilanzierungspflichten
Haufe Recht stellt die gesetzlichen Grundlagen der Bilanzierung dar und kommentiert die maßgeblichen Vorschriften des HGB. Beiträge befassen sich mit Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen, Ansatz- und Ausweisvorschriften sowie mit Erleichterungen für kleine und mittelgroße Unternehmen. Darüber hinaus werden Fragen zur Pflicht zur Aufstellung und Unterzeichnung der Bilanz behandelt.

Offenlegung und Haftungsfragen
Das Portal behandelt außerdem die Offenlegungspflichten im Bundesanzeiger sowie die Verantwortlichkeit von Geschäftsführung und Vorstand. Fachbeiträge ordnen Haftungsrisiken bei fehlerhafter oder verspäteter Bilanzaufstellung ein und erläutern mögliche zivil- und strafrechtliche Konsequenzen. Unternehmen erhalten damit eine rechtssichere Orientierung für die Erstellung und Veröffentlichung ihrer Bilanz.

Die Bilanz bildet eine zentrale Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen, steuerliche Beurteilungen und rechtliche Prüfungen. Eine fachlich fundierte und rechtskonforme Bilanzierung ist daher für Unternehmen von wesentlicher Bedeutung.




Fabrikhalle
Fabrikhalle

Work in Process: Richtige Bilanzierung von Produktionsbeständen

Neben Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, den Halbfertigteilen und den Fertigwaren gibt es eine weitere Gruppe: Bestände, die sich gerade in der Produktion befinden, genannt Work in Process (WIP). Diese finden sich in Produktionsunternehmen. Unser Top-Thema geht auf die Definition, Bewertung und Bilanzierung von WIPs und deren möglicher Einfluss auf die Liquidität im Unternehmen ein.




Roter Stift vor Zahlen
Roter Stift vor Zahlen
FG Münster

Bewertung von Forderungen

Maßgebend für eine Aktivierung ist, ob ein Vermögensvorteil wirtschaftlich ausnutzbar ist und damit einen realisierbaren Vermögenswert darstellt. Bei einer in vollem Umfang bestrittenen Forderung darf die gewinnwirksame Erfassung daher nicht erfolgen. Entscheidend ist der Ansatz in der Bilanz, nicht der unterjährige Ansatz in der Buchführung. Die Grundsätze gelten für bilanzierungspflichtige wie auch für freiwillig bilanzierende Steuerpflichtige.




Roter Stift vor Zahlen
Roter Stift vor Zahlen

Verbindlichkeitenspiegel - die richtigen Angaben im Anhang machen

Verbindlichkeiten, die am Bilanzstichtag dem Grund und der Höhe nach bestimmt und dem Unternehmer bekannt sind, müssen ohne Rücksicht auf die Fälligkeit handelsrechtlich und steuerrechtlich passiviert werden. Kapitalgesellschaften müssen weitere Angaben im Anhang machen.









2 Männer im Büro lesen Unterlagen
2 Männer im Büro lesen Unterlagen

Betriebsprüfung: So funktionieren Kapitalangleichungen

Insbesondere im Zusammenhang mit einer Betriebsprüfung werden Bilanzberichtigungen erforderlich sein. Zur Wiederherstellung des Bilanzzusammenhangs müssen im ersten Jahr nach dem Prüfungszeitraum Kapitalangleichungen vorgenommen werden. Erkennt das Finanzamt z. B. die Sonderabschreibung für einen Pkw nicht an, erhöht der Betrag der Sonderabschreibung den Buchwert des Pkw.



Voelkel Apfelbäume
Voelkel Apfelbäume

Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie definiert den positiven Einfluss auf das Gemeinwohl als Unternehmenszweck. In diesem Top-Thema erfahren Sie, was hinter diesem Modell für ethisch verantwortungsvolles Wirtschaften steckt und wie eine Gemeinwohl-Bilanzierung abläuft. Außerdem finden Sie ein Praxisbeispiel für ein „Gemeinwohl-Unternehmen“.


Docklands
Docklands
IDW Stellungnahme

BMJ-Formulierungshilfe zum Übergang auf höhere Schwellenwerte für die Unternehmensgrößenklassen

Die Umsetzung der angekündigten Schwellenwerterhöhung nimmt weiter Fahrt auf. Am 21.12.2023 ist im EU-Amtsblatt (Reihe L) die Delegierte Richtlinie (EU) 2023/2775 der Kommission vom 17.10.2023 zur Änderung der Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates durch Anpassung der Größenkriterien für Kleinstunternehmen und für kleine, mittlere und große Unternehmen oder Gruppen veröffentlicht worden.







Tastatur mit Einkaufswagen-Taste
Tastatur mit Einkaufswagen-Taste
BFH Kommentierung

Rückstellung bei einem Kundenkartenprogramm

Verpflichtet sich ein Handelsunternehmen gegenüber den an seinem Kundenkartenprogramm teilnehmenden Kunden, diesen im Rahmen eines Warenkaufs Bonuspunkte bzw. Gutscheine zu gewähren, die der Karteninhaber bei einem weiteren Warenkauf als Zahlungsmittel einsetzen kann, ist für die am Bilanzstichtag noch nicht eingelösten Bonuspunkte bzw. Gutscheine eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, wenn wahrscheinlich ist, dass die Verbindlichkeit entsteht und das Unternehmen in Anspruch genommen werden wird.









Kollegen in Diskussion, Besprechung
Kollegen in Diskussion, Besprechung
Praxis-Tipp

Ergänzungsbilanzen und Sondervergütungen bei Personengesellschaften

Aufgrund des Transparenzprinzips und der fehlenden Steuersubjektqualität der Personengesellschaft ist die Frage der Besteuerung von Einkünften, die von einer Personengesellschaft erwirtschaftet werden, besonders interessant. Vor der Ermittlung der Einkünfte und deren konkreter Verteilung müssen verschiedene Begrifflichkeiten, wie der Begriff der Ergänzungsbilanz und der Sondervergütung, geklärt werden.





Richter im Gerichtssaal
Richter im Gerichtssaal
BFH Kommentierung

Passivierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt

Eine Rangrücktrittserklärung, die die Erfüllung der Verpflichtung nicht nur aus zukünftigen Gewinnen und Einnahmen, sondern auch aus "sonstigem freien Vermögen" vorsieht, löst selbst dann kein Passivierungsverbot aus, wenn der Schuldner aufgrund einer fehlenden Geschäftstätigkeit nicht in der Lage ist, freies Vermögen zu schaffen, und eine tatsächliche Belastung voraussichtlich nicht eintreten wird.



Richter im Gerichtssaal
Richter im Gerichtssaal
BFH Kommentierung

Änderung eines in einer steuerrechtlichen Überleitungsrechnung ausgeübten Wahlrechts

Die geänderte Willensbetätigung zu einer wahlrechtsbezogenen Rechtsfolge (hier: Minderung von Anschaffungskosten gemäß § 7g Abs. 2 Satz 2 EStG a.F.) ist nur nach Maßgabe der Regelungen zur Bilanzänderung (§ 4 Abs. 2 Satz 2 EStG) steuerlich zugelassen, wenn sie (wie ebenfalls die ursprüngliche Wahl) in einer dem Finanzamt eingereichten Überleitungsrechnung (§ 60 Abs. 2 Satz 1 EStDV) vor der Veranlagung erfolgt.


Stapel von Euromünzen auf Finanztabellen
Stapel von Euromünzen auf Finanztabellen
BFH Kommentierung

Zulässigkeit und Umfang einer Bilanzänderung

"Gewinn" i.S. des § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG ist der Bilanzgewinn i.S. des § 4 Abs. 1 EStG und nicht der steuerliche Gewinn; § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG erlaubt daher eine Bilanzänderung lediglich in Höhe der sich aus der Steuerbilanz infolge der Bilanzänderung des § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG ergebenden Gewinnänderung und nicht in Höhe der sich aus einer Bilanzänderung ergebenden steuerlichen Gewinnänderung, die auf einer Hinzurechnung außerhalb der Steuerbilanz (hier: § 10 Satz 1 InvZulG a.F.) beruht.