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Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit umfasst alle Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten vor arbeitsbedingten Gefahren und zur Verhütung von Arbeitsunfällen sowie Berufskrankheiten. Rechtsgrundlagen sind insbesondere das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sowie einschlägige Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften. Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit systematisch zu gewährleisten. Für Unternehmen ist Arbeitssicherheit nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein organisatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Dokumentationspflichten und die Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit sind zentrale Elemente eines wirksamen Arbeitsschutzmanagements. Verstöße können zu Bußgeldern, Haftungsrisiken oder strafrechtlichen Konsequenzen führen. Auf den Haufe-Portalen Arbeitsschutz, Personal, Recht und Öffentlicher Dienst finden Fach- und Führungskräfte fundierte Fachbeiträge, gesetzliche Einordnungen, Arbeitshilfen sowie praxisnahe Hinweise zur rechtssicheren Organisation der Arbeitssicherheit im Betrieb.

Weitere Hintergründe zur Arbeitssicherheit finden Sie auf der entsprechenden Wissensseite.

Arbeitssicherheit auf dem Portal Arbeitsschutz

Auf dem Newsportal Haufe Arbeitsschutz steht die praktische Umsetzung gesetzlicher Anforderungen im Mittelpunkt.

Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen
Haufe Arbeitsschutz erläutert die Anforderungen des § 5 ArbSchG zur Gefährdungsbeurteilung und zeigt, wie Gefährdungen systematisch ermittelt, bewertet und dokumentiert werden. Fachbeiträge stellen typische Gefährdungsarten – etwa physische, chemische oder psychische Belastungen – dar und ordnen geeignete Schutzmaßnahmen ein. Ergänzend werden Hinweise zur Aktualisierung und Dokumentation von Gefährdungsbeurteilungen gegeben.

Organisation des Arbeitsschutzes im Betrieb
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der betrieblichen Organisation der Arbeitssicherheit. Beiträge befassen sich mit der Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten nach dem ASiG, der Rolle von Sicherheitsbeauftragten sowie der Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft. Zudem werden Unterweisungspflichten und Dokumentationsanforderungen praxisnah erläutert.

Arbeitssicherheit auf dem Portal Personal

Auf dem Newsportal Haufe Personal wird Arbeitssicherheit im Kontext von Personalmanagement und Führungsverantwortung behandelt.

Unterweisungspflichten und arbeitsrechtliche Verantwortung
Haufe Personal erläutert die Pflicht des Arbeitgebers zur regelmäßigen Unterweisung der Beschäftigten nach § 12 ArbSchG. Beiträge zeigen, wie Unterweisungen organisatorisch geplant und dokumentiert werden und welche Rolle Führungskräfte bei der Umsetzung tragen. Auch Fragen zur Delegation von Pflichten und zur persönlichen Verantwortung werden eingeordnet.

Betriebliches Gesundheitsmanagement
Darüber hinaus wird Arbeitssicherheit im Zusammenhang mit Prävention und Gesundheitsförderung dargestellt. Fachbeiträge erläutern, wie Arbeitsschutzmaßnahmen in ein betriebliches Gesundheitsmanagement integriert werden können und welche organisatorischen Schnittstellen zwischen Personalabteilung und Arbeitsschutz bestehen.

Arbeitssicherheit auf dem Portal Recht

Auf dem Newsportal Haufe Recht wird Arbeitssicherheit aus haftungs- und ordnungsrechtlicher Perspektive eingeordnet.

Haftung und Ordnungswidrigkeiten
Haufe Recht erläutert die rechtlichen Folgen von Verstößen gegen Arbeitsschutzvorschriften. Beiträge befassen sich mit Bußgeldtatbeständen, strafrechtlicher Verantwortung bei Arbeitsunfällen sowie mit der persönlichen Haftung von Geschäftsführung und Führungskräften. Die Abgrenzung zwischen Organisationsverschulden und individueller Pflichtverletzung wird systematisch dargestellt.

Mitbestimmung und Beteiligungsrechte
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Mitbestimmungsrechten des Betriebsrats nach § 87 BetrVG im Bereich des Arbeitsschutzes. Fachbeiträge ordnen ein, bei welchen Maßnahmen ein Mitbestimmungsrecht besteht und wie entsprechende Regelungen rechtssicher ausgestaltet werden können.

Arbeitssicherheit auf dem Portal Öffentlicher Dienst

Auf dem Newsportal Haufe Öffentlicher Dienst wird Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung beamten- und tarifrechtlicher Besonderheiten behandelt.

Arbeitsschutz im öffentlichen Dienst
Haufe Öffentlicher Dienst erläutert die Anwendung arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften im öffentlichen Bereich und stellt Besonderheiten bei Dienststellen dar. Beiträge befassen sich mit der Organisation des Arbeitsschutzes in Behörden sowie mit der Rolle von Personalvertretungen.

Verantwortung von Dienstherrn und Führungskräften
Darüber hinaus wird die Verantwortung des Dienstherrn für sichere Arbeitsbedingungen eingeordnet. Fachbeiträge zeigen, wie Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen im öffentlichen Sektor umgesetzt werden und welche haftungsrechtlichen Aspekte zu beachten sind.

Arbeitssicherheit ist ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmens- und Organisationsführung. Sie verbindet gesetzliche Verpflichtungen mit organisatorischen Maßnahmen und trägt wesentlich zur Prävention von Arbeitsunfällen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei.

Studie

Wer erlebt die meiste Gewalt am Arbeitsplatz? Und wer leidet darunter am meisten?

Eine Studie von Forschern der RWTH Aachen untersuchte die Exposition gegenüber Aggression und Gewalt am Arbeitsplatz bei insgesamt 34 Berufs- bzw. Tätigkeitsgruppen. Welche Berufsgruppen werden am meisten mit Gewalt konfrontiert? Und die Beschäftigten welcher Tätigkeitsgruppen leiden am meisten darunter? Die Wissenschaftler stellten anscheinend widersprüchliche Ergebnisse fest, die aber nur auf den ersten Blick schwer zu erklären sind.


Erste Hilfe

Wie Betriebe immer ausreichend Ersthelfer vorhalten können

Um möglichst schnell Erste Hilfe im Betrieb leisten zu können, werden die sogenannten Ersthelfer eingesetzt. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass immer genügend von ihnen vor Ort im Unternehmen sind. Aufgrund von unterschiedlichen Arbeitszeiten innerhalb der Belegschaften kann es aber vorkommen, dass sich weniger Ersthelfer vor Ort aufhalten, als eigentlich notwendig sind. Was können Unternehmen tun, um stets genügend Ersthelfer für den Notfall im Betrieb zu haben?

Altersdiversität

Generationenspezifische Ansprache: Generationen Boomer bis Z für den Arbeitsschutz gewinnen

Heutzutage ist die Altersdiversität in Unternehmen so hoch wie nie zuvor, oft arbeiten vier Generationen zusammen. Diese Menschen hätten im Privatleben meist keinen Kontakt und teilen oft nicht die gleichen Lebensstile, Interessen und Werte. Dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken, besonders im Arbeitsschutz. Wie können Betriebe die verschiedenen Generationen altersgerecht für Arbeitsschutz und Gesundheitsthemen interessieren und einbeziehen?


Betriebsfeiern

Feiern auf dem Firmengelände: Was ist rechtlich und organisatorisch zu beachten?

Ob Tag der offenen Tür oder Sommerfest: Viele Unternehmen laden ihre Beschäftigten und manchmal auch Kunden und die Öffentlichkeit ein- oder zweimal im Jahr zu einer Veranstaltung auf ihrem Betriebsgelände ein. Dabei handelt es sich oft um Feste oder andere Aktivitäten im Freien. Bei der Organisation und Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es einiges zu beachten, insbesondere beim Thema Sicherheit.



Verhaltensprävention in der Bauwirtschaft

Charta für Sicherheit auf dem Bau

Die „Charta für Sicherheit auf dem Bau“ der Berufsgenossenschaft Bau (BG Bau) wurde 2017 als Teil der Initiative „Bau auf Sicherheit. Bau auf Dich.“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des Programms und der Charta steht ein verhaltensorientierter Präventionsansatz. Der Bundesverband Deutsche Steinmetze ist bereits der 19. Branchenverband, der der Initiative beigetreten ist und die Charta unterzeichnet hat.


Infektionsschutz

Neufassung der TRBA 130 „Arbeitsschutzmaßnahmen in akuten biologischen Gefahrenlagen“

Die TRBA 130 regelt den Arbeitsschutz von Einsatzkräften wie Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten, die sich bei biologischen Gefahrenlagen dafür einsetzen, die Verbreitung von Gefahrstoffen und die Infizierung der Bevölkerung zu verhindern. Durch Maßnahmen wie Desinfektion und Dekontamination wird sowohl der Schutz der Einsatzkräfte als auch die Minimierung des Infektionsrisikos für die Bevölkerung gewährleistet. Die im Juli 2023 überarbeitete Fassung verbindet den Arbeitsschutz und die öffentliche Sicherheit auf einzigartige Weise.


DGUV Unfallgeschehen

Weniger meldepflichtige Arbeitsunfälle in 2023

Der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat die Geschäfts- und Rechnungsergebnissen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für das Jahr 2023 veröffentlicht. 2023 wurden weniger meldepflichtige Arbeitsunfälle verzeichnet als im Jahr 2019. Damit erreichte die Zahl der Arbeitsunfälle ein historisches Tief, sofern man die Corona-Jahre 2020 bis 2022 ausklammert, da in diesen Jahren die Arbeitszeiten und die Mobilität stark durch die Pandemie beeinflusst waren. 


Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Größere Filialen brauchen eigenen Arbeitsschutzausschuss

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat entschieden, dass Filialunternehmen in jeder Filiale mit mehr als 20 Beschäftigten einen eigenen Arbeitsschutzausschuss einrichten müssen, auch wenn der Arbeitsschutz zentral organisiert ist. Die Entscheidung bestätigt eine behördliche Anordnung und stützt sich auf den Betriebsbegriff des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) (§ 11 Satz 1 Hs. 1 ASiG).



Hochautomatisiertes Fahren

Autonomes Fahren: Einfluss nichtfahrbezogener Tätigkeiten auf die Fahrsicherheit

In Fahrzeugen mit hochautomatisiertem Fahrmodus können Fahrer das Auto für eine gewisse Zeit selbst steuern lassen und sich anderen Tätigkeiten widmen. Doch was passiert, wenn der Fahrer wieder die Kontrolle übernehmen muss? Eine Studie zeigt, dass nicht fahrbezogene Tätigkeiten die Zeit und Qualität der Übernahme beeinflussen können. Dies wirkt sich auf die Fahrsicherheit aus und hängt von der Art der Aufgabe und den dafür erforderlichen geistigen Ressourcen ab.



Logistik

Ergonomie und Einsatz von Exoskeletten mit Quick Checks prüfen

Kommissionierung, Verpackung, Lagerung, Verladen, Retouren: Die Arbeit in den Warenlagern der Logistikunternehmen ist mit hohen körperlichen und teilweise auch psychischen Arbeitsbelastungen verbunden. Gefährdungsbeurteilungen werden nicht selten nur unzureichend durchgeführt, in der arbeitsintensiven Branche oft auch aus Zeitgründen. Das Fraunhofer IML hat für die Bereiche Ergonomie und Anwendung von Exoskeletten sogenannte „Quick Checks“ entwickelt, mit denen Unternehmen die Arbeitsbelastungen schnell und dennoch effektiv beurteilen können.


Gewaltprävention

Gewaltprävention am Arbeitsplatz: Empfehlungen für Arbeitgeber

Das Thema Gewalt am Arbeitsplatz verliert nicht an Bedeutung. Von verbalen Attacken bis hin zu körperlichen Übergriffen können Beschäftigte in verschiedenen Berufsfeldern betroffen sein, sei es im Rettungsdienst, im Einzelhandel, in Bildungseinrichtungen oder in Verwaltungen. Arbeitgeber sollten angemessene Maßnahmen ergreifen, um Gewaltvorfällen vorzubeugen und ihre Mitarbeiter zu schützen.


Maschinenmanipulation

IFA-Umfrage zeigt: Manipulationsgeschehen hält an

Trotz Schutzeinrichtungen geschehen jedes Jahr Tausende von Arbeitsunfällen durch Manipulationen an Maschinen. Ist das Schutzkonzept nicht optimal auf die Bedienbarkeit abgestimmt, steigt der Anreiz zur Manipulation. Das Beunruhigende daran: Häufig sind Vorgesetzte über die außer Kraft gesetzten Schutzeinrichtungen informiert. Dies geht aus einer Umfrage der IFA hervor, die unter mehr als 800 Arbeitssicherheitsexperten durchgeführt wurde.


Lastenanschlag

Brauchen Kranführer als Anschläger eine zusätzliche Ausbildung?

Das fehlerlose Zusammenspiel von Kranführer und Anschläger ist beim Anschlagen von Lasten von großer Bedeutung, denn fehlerhaftes Anschlagen von Lasten kann zu schweren Unfällen führen. Die am Lastenanschlag beteiligten Beschäftigten sollten daher für ihre Aufgaben ausgebildet sein. In vielen Betrieben werden aber auch Kranführer als Anschläger eingesetzt, die dafür nicht qualifiziert sind. Darf der Kranführer aber überhaupt Aufgaben des Anschlägers übernehmen? Und wenn ja, muss er dafür in jedem Fall speziell qualifiziert werden?


Baugewerbe

Building Information Modelling im Arbeitsschutz: Großes Potenzial, aber noch wenig genutzt

Building Information Modeling (BIM) ist eine digitale Darstellungs- und Planungsmethode für Bauprojekte und aus den Planungs- und Realisierungsphasen von Gebäuden nicht mehr wegzudenken. Die Bedeutung der Digitalisierung im Arbeitsschutz wächst, trotzdem werden die Potenziale von den am Bau tätigen Gewerken bis heute nur in Ansätzen angewendet. Ein Forschungsprojekt der Bergischen Universität Wuppertal hat die Gründe dafür untersucht.


Fleischindustrie

#MeatTheStandards: Forderung nach EU-weiten Arbeitsbedingungen

Der Europäische Verband der Gewerkschaften für Ernährung, Landwirtschaft und Tourismus (EFFAT) hat sein EU-weites Projekt #MeatTheStandards zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der europäischen Fleischindustrie abgeschlossen. Dabei forderte der Gewerkschaftsbund die EU auf, die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsschutz europaweit zu verbessern. Deutschland diente als Vorbild mit erhöhten Standards seit 2021. Eine Bewertung bestätigt die Wirksamkeit der neuen Gesetzgebung.


World Day for Safety and Health at Work

DGUV fordert Forschung für betrieblichen Klimaschutz

Durch den Klimawandel steigende Temperaturen werden nicht nur die Beschäftigten belasten, die jeden Tag im Freien der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, sondern auch Arbeitnehmer in Büros, Fabrik- und Lagerhallen. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), betont die Notwendigkeit guter, praxisorientierter Forschung im Bereich Arbeitsschutz anlässlich des World Day for Safety and Health at Work der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) am 28. April 2024.


Cybersicherheit

Warum Cybersicherheit auch für den betrieblichen Arbeitsschutz wichtig ist

Berücksichtigt Ihre Gefährdungsbeurteilung Cyberkriminalität? Sabine Schaub ist Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Unternehmensberatung Qualitybase mit den Schwerpunktthemen Qualitätsmanagement, Hygiene und Datenschutz. Außerdem ist sie als Herausgeberin und Autorin für Haufe im Themenbereich Arbeitsschutz tätig. Im Interview spricht sie über die Verbindung von Cyberkriminalität und dem betrieblichen Arbeitsschutz.


IFA-Studie

Wie aktiv leuchtende Warnkleidung Leben retten kann

In vielen Arbeitsbereichen, wie dem Straßenverkehr, Baustellen oder Flughäfen, ist Warnkleidung ein unverzichtbarer Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Traditionell basierte diese Kleidung auf retroreflektierenden Materialien, deren Wirksamkeit jedoch stark von externen Lichtquellen abhängig ist. Deshalb arbeiten Hersteller nun an aktiv leuchtender Warnkleidung. Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) hat kürzlich die Anforderungen und Prüfverfahren für diese innovative Schutzausrüstung untersucht.


Nichtvisuelle Lichtwirkung

Gesundheitswirkung von Beleuchtung am Arbeitsplatz

Licht ist in allen Arbeitsbereichen ein wichtiger Produktivitäts- und Sicherheitsfaktor, aber auch eine wesentliche Grundlage für die Gesundheit der Beschäftigten. Neue Erkenntnisse über die nichtvisuellen und biologischen Wirkungen von Beleuchtung auf den Menschen sollten daher noch mehr als bislang von aktuellen Normen berücksichtigt werden. Technische Möglichkeiten zur Umsetzung einer Beleuchtung, die dem Biorhythmus von Beschäftigten gerecht werden, sind bereits zahlreich vorhanden.



Gefährliche Gemische

Wie der UFI-Code Leben retten kann

In medizinischen Notfällen, die durch gefährliche Gemische verursacht werden, ist der schnelle Zugang zu relevanten Informationen über diese Substanzen von entscheidender Bedeutung. Um sicherzustellen, dass diese Informationen effektiv bereitgestellt werden können, wurde in der Europäischen Union ein einheitliches Informationssystem für die gesundheitliche Notversorgung etabliert. Gemäß Art. 45 der CLP-Verordnung sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, bestimmte Stellen zu benennen, die für die Entgegennahme dieser Informationen zuständig sind. In Deutschland ist das z.B. das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).


Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Gewaltprävention – Umsetzung des „Aachener Modells“ im Gastgewerbe

Im Rahmen von der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen sollte auch das Thema Gewaltprävention behandelt werden. Das gilt insbesondere für das Gastgewerbe, in dem die Beschäftigten oft mit alkoholisierten Gästen, Aggressionen und sexueller Belästigung zu tun haben. Genau für diese Branche hat die Berufsgenossenschaf Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) ihr „Aachener Modell“ entwickelt.




Psychische Belastungen

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Handlungsbedarf in Großküchen

Psychische Belastungen und Beanspruchungen im ohnehin stressigen Arbeitsfeld Großküche haben aufgrund von Rationalisierung, Fachkräftemangel und den Folgen der COVID-19-Pandemie in den vergangenen Jahren nochmals stark zugenommen. Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist daher ein wichtiges Instrument, um negative Entwicklungen im Betrieb zu erkennen. Die direkte Beteiligung der Beschäftigten ist hierfür essentiell.


Betriebssicherheitsverordnung im Überblick

Prüfung von Arbeitsmitteln: Was bei der TRBS 1201 zu beachten ist

Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Auf Grundlage der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) gibt insbesondere die TRBS 1201 klare Vorgaben für die Prüfung von Arbeitsmitteln. Soweit sich der Arbeitgeber an die Technischen Regeln hält, gelten die Anforderungen der Verordnung als erfüllt.


Arbeitsunfälle

Psychologische Unfallnachsorge: Was können kleinere Unternehmen tun?

Unfallnachsorge ist ein wichtiger Baustein im gut organisierten betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzschutz. In Großunternehmen gibt es nicht selten standardisierte Maßnahmen, um Betroffenen nach einem Unfall zu helfen – auch bei deren psychischen Problemen in Folge des Extremerlebnisses. Was aber können auch kleinere Unternehmen tun? Die Einführung von psychologischen Ersthelfern im Sinne des „Kölner Modells“ ist ein möglicher Schritt.



Betriebssicherheitsverordnung im Überblick

Betriebssicherheitsverordnung erklärt: Das Wichtigste auf einen Blick

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist ein wichtiger Eckpfeiler der deutschen Gesetzgebung. Sie wurde zuletzt 2015 aktualisiert und legt detaillierte Standards für die Verwendung aller Arbeitsmittel im betrieblichen Kontext fest. Ziel ist es, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Verantwortung liegt dabei sowohl bei Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern.



Lagebericht zum weltweiten Arbeitsschutz

Weltkongress für Arbeitssicherheit 2023: ILO nennt neue globale Zahlen für tödliche Arbeitsunfälle

Der 23. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz fand vom 27. bis 30. November 2023 in Sydney statt. Auf dem diesjährigen Kongress stellte die ILO, die Arbeitsorganisation der UNO, eine Studie mit den neuesten weltweiten Zahlen zu tödlichen Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vor. Demnach sind Männer mehr betroffen als Frauen, die Landwirtschaft ist die gefährlichste Branche.



Sicherheit und Gesundheit im Betrieb

VertrauensPRAXIS: Mit dem Faktor Vertrauen die Arbeitssicherheit stärken

Kann Vertrauen der Belegschaft in die Unternehmensführung auch die Sicherheit und Gesundheit im Betrieb stärken? Das Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) entwickelte ein Instrument zur Durchführung eines betriebsinternen „Vertrauens-Assessments“, das in einem Mitgliedsunternehmen der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) erstmals erprobt wurde.



Gefährdungsbeurteilung

"Remote-Begehung" – Arbeitsschutz effektiv aus der Distanz organisieren

Die heutigen Unternehmensstrukturen sind oft komplex: Mitarbeiter arbeiten teilweise mobil und Unternehmen setzen sich aus vielen großen und kleinen Standorten zusammen, die häufig eher funktions- statt standortabhängig zusammenarbeiten. In solchen Strukturen müssen Führungskräfte und Arbeitsschutzverantwortliche Prozesse und Schutzmaßnahmen auch für Niederlassungen und kleine Standorte organisieren, an denen sie räumlich nicht präsent sein können.



Digitalisierung

Künstliche Intelligenz: Risiken beachten, Vorteile erforschen

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt auch beim Arbeitsschutz zunehmend an Bedeutung. Der Einsatz dieser Technologien birgt Lösungspotenziale, gleichzeitig aber auch viele Risiken. Zwei aktuell laufende Projekte der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) untersuchen die möglichen Vorteile der Technologie für das Risikomanagement im Arbeitsschutz.





Gebäudesicherheit

Stand der Technik bei der Notfallbeleuchtung

Im Notfall müssen Menschen so schnell und sicher wie möglich aus einer Arbeitsstätte evakuiert werden. Eine ausreichende Sicherheitsbeleuchtung, welche alle Fluchtwege optimal ausleuchtet, ist daher unerlässlich. Was sind die wichtigsten Fakten über die Notfallbeleuchtung im Betrieb, welche aktuellen Änderungen sind bei den arbeitstechnischen Regelwerken zu beachten und was ist der gegenwärtige Stand der Technik?






Arbeitsschutz auf Baustellen

Das SCC-Verfahren: Sicherheit für Auftraggeber und Auftragnehmer

Auf Baustellen werden zunehmend externe Subunternehmen für technische Dienst- oder Werkleistungen eingesetzt. Der Einsatz dieser externen Kontraktoren ist aber auch mit Risiken behaftet:  Durch Mitarbeiter der Subunternehmen können Unfälle mit schwerwiegenden Personen-, Umwelt- oder Sachschäden entstehen. Mit der Zertifizierung nach dem SCC-Regelwerk erhalten Bauunternehmen und Bauherren die Gewissheit, dass die von ihnen beauftragten Subunternehmer alle relevanten Standards zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz einhalten.