Fachbeiträge & Kommentare zu Arbeitssicherheit

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Ferme/Carsten u.a., MiLoG §... / 1.1 Einrichtung und Aufgaben

Rz. 2 Die Einrichtung der Geschäfts- und Informationsstelle für den Mindestlohn erfolgt nach Abs. 2 bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Sie ist eine selbstständige Organisationseinheit. Aufgabe der Geschäftsstelle ist es, die Mindestlohnkommission bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dies erfasst zum einen die Hauptaufgabe der Beschlussfassung über die ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haltungsanalyse im BGM / 6 Schulung von Multiplikatoren

Je nach Unternehmensstruktur und Tätigkeit kann es sinnvoll sein, einen oder auch mehrere Beschäftigte als Multiplikatoren ausbilden zu lassen. Multiplikatoren sind speziell geschulte Beschäftigte, die z. B. als Vertreter eines BGM gemeinsam mit den Mitarbeitern eine individuelle Lösung zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz suchen. I...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haltungsanalyse im BGM / 5.3 Experten Screening-Verfahren

CUELA-Messverfahren Ein in der Stufe der Experten-Screenings anzuwendendes Verfahren der vertiefenden Beurteilung von Körperhaltungen ist das sog. CUELA Messsystem, welches von arbeitswissenschaftlichen Experten angewendet wird. Das CUELA Messsystem (Computer-unterstützte Erfassung und Langzeit-Analyse von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems) wurde vom Institut für Arbeits...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Kündigungsschutz / 6.9 Arbeitnehmer in Elternzeit

Der Arbeitgeber darf das Arbeitsverhältnis während der Elternzeit grundsätzlich nicht kündigen. Dies gilt schon ab dem Zeitpunkt, von dem Elternzeit verlangt werden kann, höchstens jedoch 8 Wochen vor Beginn der Elternzeit. In besonderen Fällen kann die für den Arbeitsschutz zuständige oberste Landesbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle ausnahmsweise die Kündigung für zul...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Kündigungsschutz / 6.10 Arbeitnehmer in Freistellung gemäß Pflegezeitgesetz

Das Pflegezeitgesetz räumt Arbeitnehmern einen Freistellungsanspruch für kurzzeitige Arbeitsverhinderung bis zu 10 Tagen zur Organisation der Pflege naher Angehöriger ein. Das Gesetz begründet außerdem einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit von bis zu 6 Monaten, wenn sie einen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen. Dieser Anspruch besteht nicht gegenüber A...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Aktuelle Informationen: Jah... / Corona-Krise: Unternehmen verantwortlich steuern

Hinweis Ausgewählte Themenseiten Corona-Pandemie Konjunkturpaket Forderungen Kurzarbeit Arbeitsschutz Insol...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Jahreswechsel 2020/2021: Ar... / 6.1.2 Arbeitsschutz

Durch eine Änderung der Arbeitsstättenverordnung werden neue Regeln für die Unterbringung von Beschäftigten aufgestellt und es gelten Mindeststandards, auch außerhalb des Betriebsgeländes. Zwecks einer effizienten Kontrolle werden die Arbeitgeber verpflichtet, die zuständigen Behörden über Wohn- und Einsatzort aller Arbeitskräfte zu informieren. Um die Einhaltung der Mindestl...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mobbing und Arbeitsrecht / 4.2 Teilnahme an Mobbingschulungen

Damit der Betriebsrat in der Lage ist, sich effektiv für Mobbingbetroffene im Betrieb einzusetzen und mit dem Arbeitgeber geeignete Maßnahmen zur Lösung von Mobbingkonflikten beraten kann (z. B. den Abschluss einer Betriebsvereinbarung gegen Mobbing am Arbeitsplatz), benötigt er u. a. nähere Kenntnisse über die Entstehung und den Verlauf von Mobbing, dessen psychische, sozia...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsunfall / 5 Anzeigepflicht des Unternehmers

Unternehmer sind nach § 193 SGB VII verpflichtet, einen Arbeits- oder Wegeunfall dann anzuzeigen, wenn ein Beschäftigter getötet oder so schwer verletzt wird, dass er für mehr als 3 Tage arbeitsunfähig ist. Ein Exemplar ist an den zuständigen Unfallversicherungsträger zu senden. Ein Exemplar dient der Dokumentation im Unternehmen. Unterliegt das Unternehmen der allgemeinen A...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Impfungen / 3 Beruflich bedingte Schutzimpfungen

Beruflich bedingte Schutzimpfungen sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies gilt auch für einen beruflich bedingten Auslandsaufenthalt. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen zum Arbeitsschutz zu sichern und zu verbessern. Gesetzlich geregelt ist dies im Arbeitsschutzgesetz...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mobbing und Arbeitsrecht / 1.3 Beschwerde- und Anzeigerecht

Der Gesetzgeber hatte den Beschäftigten, die sich vom Arbeitgeber, von Vorgesetzten, von Arbeitskollegen oder von Dritten am Arbeitsplatz belästigt fühlen, ursprünglich in § 3 BeschSchG das Recht eingeräumt, sich bei den zuständigen Stellen des Betriebs zu beschweren. Das Beschäftigtenschutzgesetz ist aber mit Inkrafttreten des AGG am 18.8.2006 außer Kraft getreten. Betriebli...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mobbing und Arbeitsrecht / 4.3 Abschluss einer Betriebsvereinbarung gegen Mobbing

In zahlreichen Betrieben haben Arbeitgeber und Betriebsrat gemeinsam Maßnahmen und Regelungen zum Umgang mit Mobbing am Arbeitsplatz entwickelt und in Form einer Betriebsvereinbarung verbindlich festgelegt. Solche "Anti-Mobbing-Vereinbarungen" enthalten i. d. R. eine Definition des Mobbingbegriffs, einen detaillierten Katalog von Maßnahmen und Sanktionen zur Mobbingbekämpfun...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Eingliederung... / 2 Voraussetzungen

Persönlicher Geltungsbereich § 167 Abs. 1 Satz 1 SGB IX gilt bei allen Beschäftigten. Es kommt auch nicht darauf an, ob diese schwerbehindert oder gleichgestellt sind.[1] Die Vorschrift gilt für alle Arbeitgeber. Es kommt nicht auf die Betriebsgröße an, weshalb auch Klein-/ und Kleinstbetriebe betroffen sind. Auch der Geschäftsgegenstand und die Existenz einer Mitarbeiter-/Sch...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Homeoffice / 5 Arbeitsschutz

Video: Arbeitszeiten bei Homeoffice und Mobile Work Beim Homeoffice im Angestelltenverhältnis gelten generell dieselben Arbeitsschutzvorschriften wie beim Arbeitsplatz im Betrieb. Dies sind insbesondere: das Arbeitszeitgesetz (ArbZG), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die dazu erlassenen Arbeitsschutzverordnungen. Die Einhaltung der a...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Prämie / 2.12 Prämie für unfallfreies Fahren

Wird dem Arbeitnehmer ein betriebliches Kraftfahrzeug zur Verfügung gestellt, zahlt grundsätzlich der Arbeitgeber die Kfz-Versicherungsprämie. Die Beitragshöhe richtet sich unter anderem nach der Anzahl von Unfällen (sog. Schadenfreiheitsrabatt). Eine Prämie für unfallfreies Fahren kann den Arbeitnehmer zu einer vorsichtigen Fahrweise motivieren. Dies begründet ein eigenbetr...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebsprüfung: Durch Rent... / 20 Informationspflichten an die Behörden der Zollverwaltung und anderer Behörden

Die Träger der Rentenversicherung sind im Rahmen der Prüfung bei den Arbeitgebern bei der Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Behörden verpflichtet. Das gilt insbesondere für die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den Krankenkassen, den Behörden der Zollverwaltung, den in § 71 AufenthG genannten Behörden, den Finanzbeh...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Familienpflegezeit / 5 Kündigungsschutz

Der Arbeitnehmer genießt Kündigungsschutz ab dem Moment der Ankündigung der Familienpflegezeit, frühestens jedoch ab 12 Wochen vor dem angekündigten Beginn, bis zu deren Beendigung.[1] Nach der Beendigung der Freistellung besteht kein Kündigungsschutz. Eine Kündigung kann durch den Arbeitgeber ausnahmsweise dann erklärt werden, wenn die für Arbeitsschutz zuständige oberste L...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Familienpflegezeit: Anspruc... / 1.5 Kündigungsschutz

Der Arbeitgeber darf das Beschäftigungsverhältnis von der Ankündigung bis zur Beendigung der Familienpflegezeit nicht kündigen. Sonderkündigungsschutz besteht aber höchstens 12 Wochen vor dem angekündigten Beginn der Familienpflegezeit. Das Kündigungsverbot ist absolut; es gilt für alle Kündigungen, die der Arbeitgeber ausspricht. Hierunter fallen die ordentliche und außeror...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Pflegezeit / 5 Kündigungsverbot

Einen, dem besonderen Kündigungsschutz während Mutterschutz und Elternzeit entsprechenden, Sonderkündigungsschutz regelt § 5 Abs. 1 PflegeZG: Eine Kündigung, die ab dem Zeitpunkt der Ankündigung der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung nach § 2 PflegeZG oder der Inanspruchnahme der Pflegezeit nach § 3 PflegeZG (höchstens jedoch 12 Wochen vor dem angekündigten Beginn) bis zur Bee...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bundesfreiwilligendienst / 3 Arbeitsrechtliche Schutzvorschriften

Das Bundesfreiwilligendienstgesetz erklärt bestimmte arbeitsrechtliche Vorschriften für entsprechend anwendbar, um einen adäquaten rechtlichen Schutz des Freiwilligen während des Laufs seines Dienstes sicherzustellen. Dies sind zunächst alle öffentlich- rechtlichen Vorschriften des Arbeitsschutzes. Wichtige Regelungen sind das Arbeitszeitgesetz und das Arbeitsschutzgesetz so...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bundesfreiwilligendienst / Zusammenfassung

Begriff Der Bundesfreiwilligendienst ist eine nach dem Aussetzen der Wehrpflicht (in Form des Wehr- oder des Zivildienstes) eingeführte neue Form des freiwilligen Dienstes. Er steht beiden Geschlechtern ohne Altersgrenze offen und dauert im Regelfall zwischen 6 und 18 Monate. In Ausnahmefällen kann er auf bis zu 24 Monate verlängert werden. Ziel ist es, sowohl Möglichkeiten ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Basic
Aktuelle Brennpunkt-Themen / Corona: Unternehmen in Krisenzeiten verantwortlich steuern

Das Coronavirus wird sich schnell sehr gravierend auf Gewinn und Liquidität vieler Unternehmen auswirken. Sie finden an dieser Stelle einige ausgewählte Fachbeiträge und Arbeitshilfen, die Sie in einer solchen Situation unterstützen: Bei der Planung und Verbesserung der Liquidität, bei der Anpassung der Kosten sowie bei der Analyse und Eindämmung von Risiken. Überblick Arbeits...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitnehmerüberlassung: Er... / 2.7 Abgrenzung zum Werk- und Dienstvertrag

Von der Arbeitnehmerüberlassung zu unterscheiden ist die Tätigkeit eines Arbeitnehmers bei einem Dritten aufgrund eines Werk- oder Dienstvertrages. Anders als bei der Arbeitnehmerüberlassung wird hier der Vertragsarbeitgeber des Arbeitnehmers für einen Dritten tätig. Er organisiert die zur Erreichung eines wirtschaftlichen Erfolgs notwendigen Handlungen nach eigenen betriebl...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Corona-Pandemie: Sozialvers... / Zusammenfassung

Überblick Mit den Sozialschutz-Paketen I und II hat der Gesetzgeber Notfallregelungen hinsichtlich der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie verabschiedet. Damit sollen Arbeitsplätze erhalten, Firmeninsolvenzen abgewendet sowie Einkommensverluste von Arbeitnehmern und Einnahmeausfälle von Betrieben abgefedert werden. Nachfolgend sind die sozialversich...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Unfallanzeige / 1 Erstattung der Unfallanzeige

Die Unternehmer sind verpflichtet, dem zuständigen Unfallversicherungsträger Unfälle, die sich in ihrem Betrieb ereignet haben, zu melden. Bei Unfällen von Schülern[1] ist der Schulhoheitsträger (unabhängig davon, ob er auch Unternehmer ist) und Versicherten, die in medizinischen Einrichtungen stationär, teilstationär oder ambulant behandelt werden[2], der Träger der Einrichtun...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mitarbeiterbindung erfolgre... / 3.2 Die Verantwortlichen für Mitarbeiterbindung

Verantwortlich und somit auch zuständig für die Mitarbeiterbindung sind grundsätzlich alle am betrieblichen Geschehen Beteiligten – von der Unternehmensleitung bis zu den Mitarbeitern selbst. Es müsste nämlich im allseitigen Interesse liegen, dass Führungskräfte und Mitarbeiter gesund und hoch motiviert in einem gesunden Unternehmen ihre Aufgaben erfüllen. Da diese allgemeine...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Shared Responsibility Appro... / 2 Vorbeugende Maßnahmen gegen Mobbing

Was bei all diesen Argumenten unberücksichtigt bleibt, ist die Tatsache, dass Mobbing ein Phänomen ist, das "… quer durch alle Berufsgruppen, Branchen und Betriebsgrößen…"[1] auftritt. Es gibt also keine "Mobbingfreie Zone". Hinzukommt, dass die Ursachen für das Auftreten von Mobbing nicht allein in den handelnden Personen liegen, also nicht in bestimmten Täter- oder Opferpro...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Teilzeitarbeit: Diskriminie... / 3.6 Technischer und sozialer Arbeitsschutz

Jeder Arbeitnehmer wird durch die zum allgemeinen Arbeitsschutz zählenden Vorschriften in sozialer Hinsicht (sozialer Arbeitsschutz) und technischer Hinsicht (Sicherheit am Arbeitsplatz) vor gesundheitlichen Gefahren durch die Arbeit geschützt. Zu den Vorschriften gehören das Arbeitsschutzgesetz, das Arbeitssicherheitsgesetz, die Arbeitsstättenverordnung, die Betriebssicherh...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM im Rahmen der ISO 45001 / 3 DIN ISO 45001: Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Seit Frühjahr 2018 ist die neue Norm DIN ISO 45001 als Nachfolgerin zur BS OHSAS 18001 Arbeitsschutzmanagementsystem auf dem Markt. Obwohl es sich bei der BS OHSAS 18001 um eine britische Norm handelte, genoss sie internationale Anerkennung und viele, insbesondere Industrieunternehmen, sind nach ihr zertifiziert. Dies bedeutet nun auch den zwangsläufigen Wechsel auf die neue...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM im Rahmen der ISO 45001 / 4 BGM in die DIN ISO 45001 integrieren

Obwohl die DIN SPEC 91020 bereits seit 2012 auf dem Markt ist, hat sie sich nie richtig durchgesetzt. Zum einen ist der Anspruch sehr hoch, weshalb sich Unternehmen nicht trauen, in diese Tiefe des BGM einzusteigen, zum anderen wurde der Nutzen einer Zertifizierung nicht gesehen. Dies hat sich in der jüngsten Vergangenheit verändert, da die DIN SPEC 91020 als idealer Leitfad...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM im Rahmen der ISO 45001 / 1 Gesundheit im Betrieb als systemische Betrachtung

Für viele Unternehmen sind Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit Ausdruck ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten. Mithilfe der Krankenkassen ist es ohne größeren Aufwand möglich, Gesundheitstage oder Rückenschulen anzubieten. Die Herausforderungen, denen sich ein Unternehmen zukünftig in Bezug auf seine Beschäftigten stellen muss, können jedoch nur in selt...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Anzeigepflichten des Arbeit... / 4 Sonstige Anzeigepflichten

Bei Ausbruch und Beendigung eines Arbeitskampfes sind die Arbeitgeber verpflichtet, der für den Betrieb zuständigen Agentur für Arbeit schriftlich Anzeige zu erstatten. Zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber Arbeitsschutzbehörden und Berufsgenossenschaften gibt es im Arbeitsschutzrecht.[1] Im Bereich des technischen Arbeitsschutzes sind, wenn die Errichtung gefährlicher Anlag...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Tillmanns, Heise, u. a., Be... / 3 Regelungen für weitere betriebsverfassungsrechtliche Gremien

Rz. 14 Nach § 129 Abs. 1 Satz 1 BetrVG haben auch der Gesamtbetriebsrat, Konzernbetriebsrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung, die Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung und die Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die von diesen Gremien gebildeten Ausschüsse die Möglichkeit, unter den oben genannten Voraussetzungen von dieser Möglichkeit Gebrauch ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Digitalisierung trifft Gesu... / 5 Gesundheitsexperte und Informatiker – geht das?

Die zunehmende Digitalisierung wird branchenübergreifend ein immer größeres Thema. Entsprechend sind es IT-Spezialisten, die auf dem Arbeitsmarkt immer gefragter sind. Doch in vielen Fällen wird die Zusammenarbeit durch nicht vorhandene interdisziplinäre Kenntnisse erschwert. Neue Studiengänge, wie z. B. der Bachelor of Science Sport-/Gesundheitsinformatik der DHfPG, sind fä...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Arnold/Gräfl, TzBfG § 4 Ver... / 3.3.3 Beispiele

Rz. 25 Die Vollzeitarbeit unterscheidet sich von Teilzeitarbeit regelmäßig nur in quantitativer, nicht in qualitativer Hinsicht. Deshalb darf eine geringere Arbeitszeit grundsätzlich nur quantitativ, nicht aber qualitativ anders abgegolten werden als Vollzeitarbeit (BAG, Urteil v. 19.4.2016, 3 AZR 526/14[1]; Urteil v. 24.5.2000, 10 AZR 629/99 [2]). Denn der Wert der Arbeitsle...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Corona-Pandemie: Der Steuer... / 1 Kanzleiinterne Aspekte der Corona-Pandemie

Spätestens mit dem Auftreten der zweiten Coronavirus-Welle in Deutschland wird deutlich, dass es weiterhin wichtig bleibt, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Funktionstüchtigkeit der Kanzlei aufrechtzuerhalten und die Risiken für die Gesundheit der Beschäftigten zu senken. Folgende Inhalte unterstützen Sie bei der Herausforderung, Ihren Pflichten als Arbeitgeber,...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 1.3 Personen und betriebliche Organisationsformen für BGM

Weitere Personen, die in den Arbeitskreis einberufen werden, sollten nach Bedarf ausgewählt werden. Handelt es sich um ein kleines Unternehmen von weniger als 50 Beschäftigten, ergibt sich der Personenkreis aus der Unternehmensleitung, dem Personalverantwortlichen und dem Betriebsarzt. Bei größeren Unternehmen kommen zusätzlich, je nach Ausgangssituation, die Sicherheitsfach...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 2.2 Interne Akteure und ihre Blickwinkel

Das Interesse der internen Akteure aus Arbeitgebersicht fokussiert sich i. d. R. auf die Optimierung von Leistungskennzahlen, also Krankenstand, Leistungsfähigkeit im Sinne der Produktivität und langfristige Verfügbarkeit, d. h. Arbeitsfähigkeit bis zur Rente. Darüber hinaus spielen auch weiche Faktoren, wie Zufriedenheit, Motivation, Engagement, Verbundenheit mit dem Untern...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 4 Schnittstellenproblematik

Bei den vielfältigen Aufgaben im Rahmen eines BGM und den zahlreichen Akteuren auf diesem Gebiet stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Verteilung von Aufgaben und der Abstimmung hinsichtlich der Schnittstellen. Abb. 4 verdeutlicht am Beispiel der psychosozialen Gesundheit im Unternehmen, wie die Bereiche Gesundheitsförderung/-management, der Arbeits- und Gesundheitssch...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Digitales BGM / 3.1 Informationssysteme

Die Anfänge von digitalen Lösungen sowohl im Arbeitsschutz als auch im BGM bezogen sich ausschließlich auf das zur Verfügung Stellen von vormals Printdokumenten nun in digitalen Medien. In Form von abrufbaren PDF-Dokumenten oder durch direkte Darstellung auf Webseiten lassen sich bis heute unzählige Informationen im Internet finden oder werden für spezielle Benutzergruppen ü...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 2.3.3 Organisationen ohne primär wirtschaftliche Interessen

Verbände, Netzwerke, Organisationen, Hochschulen und Therapieeinrichtungen verfolgen primär kein wirtschaftliches Interesse. Wie in anderen Branchen und Themengebieten auch, entstehen um eine zentrale Thematik, in diesem Fall das BGM, Interessengruppen und Netzwerke zum Informationsaustausch und Forcieren des Themas. Seit 2011 gibt es den Bundesverband Betriebliches Gesundhei...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Digitales BGM / 2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet die "… systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen und Prozessen einschließlich der Befähigung der Organisationsmitglieder zu einem eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhalten".[1] BGM ist damit die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Digitales BGM / 3.3 Datenerfassungssysteme

Unter Datenerfassungssysteme sind technische Lösungen (Produkte) zu verstehen, mithilfe derer Daten im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements erfasst und verarbeitet werden können. Im Trend liegen sog. Wearables (tragbare Sensoren und Computersysteme), die Fitness- und Gesundheitswerte wie Laufleistung pro Tag und den dazugehörigen Puls messen und Eingaben der Ben...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Taktische Vorgehensweise be... / 2.2 Fall 2: Handlungsbedarf ist vorhanden und erkannt, trotzdem Vorbehalte gegen ein "komplexes BGM"

Start in das BGM durch Variante "Step by Step". Orientierung an anstehenden Themen, z. B. Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung, Systematisierung des BEM oder Fokussierung auf Kennzahlen, d. h. Fehlzeitenmanagement. Durch Eingrenzung Thema und/oder Bereich in einem Unternehmen (Pilotierung) kann bereits prozessorientiert vorgegangen werden. Tipp zur Auswahl des P...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 2.3.2 Externe BGM-Dienstleister

Das Feld der BGM-Dienstleister umfasst ein großes Spektrum möglicher Unterstützungsleistungen, angefangen von der Beratung über den gesamten BGM-Prozess, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Analyse bis hin zur Durchführung diverser Präventionsmaßnahmen, Events, Trainings und Coachings sowie deren Bewertung (Evaluation). BGM-Berater müssen über ein breites Wissen zu allen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 3 Qualitätsanforderungen

Betrachtet man die Historie des BGM, so zeigt sich eine Entwicklung ausgehend vom Arbeits- und Gesundheitsschutz über die ersten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung mit primär Einzelaktionen, wie Gesundheitstagen und Rückenschulen, hin zu einem lösungsorientierten Gesundheitsmanagement mit Themen, wie Fehlzeiten und Arbeitsfähigkeit. Mit dieser Entwicklung wuchs...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Gestaltung der Nachhaltigke... / 1 Weg zur Zielerreichung

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) folgt, wie die anderen Systeme Arbeitsschutz-, Qualitäts- und Umweltmanagement, einer prozessorientierten Vorgehensweise. Oftmals wird BGM als Projekt, quasi zum Testen, eingeführt. Ein Beispiel für die Gestaltung eines solchen Projektes liefert das 6-Phasen-Modell der DHfPG, das folgende Schritte beinhaltet: Bedarfsbestimmung Diskussi...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 2.1 Akteure im Überblick

Akteure lassen sich grundsätzlich in 4 Gruppen unterteilen (vgl. Abb. 2): Interne Akteure Beschäftigte als Empfänger der Maßnahmen BGM-Verantwortliche/-Koordinatoren Mitglieder der Personalbetreuung/-entwicklung Mitglieder des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Mitglieder der Führungsebenen Externe Akteure der Sozialversicherungsträger und Gewerbeaufsichtsämter Krankenkassen Berufsgeno...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Taktische Vorgehensweise be... / 1 Ausgangssituation

In Empfehlungen zur Gestaltung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements wird ein idealtypischer Aufbau empfohlen, der prozessorientiert gestaltet werden soll, sich an Zielen orientiert und nach einer Analysephase zielgerichtete Maßnahmen beinhalten sollte. Die Realität sieht aber oft anders aus. So unterschiedlich Unternehmen in Größe, Branche, Leistungsangebot und Philosophie...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Gestaltung der Nachhaltigke... / 2 Strukturbildung und KVP

Die wesentlichen Elemente zur Gestaltung der Nachhaltigkeit und damit Etablierung des BGM als festes System in einem Unternehmen sind die Strukturbildung bzw. deren Ausbau sowie die Durchführung der Folgeprogramme im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP), wie in Abb. 1 dargestellt. Während das 6-Phasen-Modell der DHfPG bereits einen Prozess darstellt, sta...mehr