Öffentliche Verwaltung

Frau fokussiert vor Monitor frontal
Frau fokussiert vor Monitor frontal
Digitalisierung

Studie zur „Nachnutzung“: Warum ein erfolgversprechendes Konzept noch nicht richtig in Gang kommt

Die sogenannte Nachnutzung wird vom Onlinezugangsgesetz (OZG) als zentrales Instrument der Verwaltungsdigitalisierung aufgeführt. Dennoch werden ihre Potenziale bislang nur wenig genutzt. Um zu erfahren, woran das liegt, führte das Expertennetzwerk Next e.V. eine Befragung unter über 600 Entscheidern und Angestellten in der Verwaltung durch. Die Studienmacher wollten wissen: Wie wird Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung derzeit praktiziert, welche Faktoren fördern oder hemmen sie, und wie kann die Verbreitung gefördert werden?


Frau Brille mit Spiegelung am Computer
Frau Brille mit Spiegelung am Computer
Künstliche Intelligenz

Netzwerk KI: Maßgeschneiderte Lösungen für die Arbeits- und Sozialverwaltungen

Seit 2021 arbeiten Experten im vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) initiierten „Netzwerk KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung“ an maßgeschneiderten KI-Lösungen für die Behörden der Arbeits- und Sozialverwaltungen. Die bereits umgesetzten Projekte reichen von der Identifizierung besonders unfallgefährdeter Unternehmen bis hin zur bürgernahen Sprache in der schriftlichen Kommunikation mit den Bürgern.


KI_Rechenzentrum Serverinfrastruktur
KI_Rechenzentrum Serverinfrastruktur
Digitalisierung der deutschen Verwaltung

Deutschland-Stack: Für die Kommunen sind noch viele Fragen offen

Der sogenannte Deutschland-Stack soll als nationale Technologie-Plattform die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung weiter harmonisieren und voranbringen. Die Kommunen begrüßen zwar seine Einführung, sehen aber aus ihrer Sicht noch viele wichtige Fragen offen. Ein im Februar 2026 veröffentlichtes Positionspaper der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) fasst die Forderungen und Anregungen der Kommunen zusammen.




Stempel Dringend
Stempel Dringend
Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

OZG 2.0: Neue Studie erkennt nur wenig Bewegung bei Online-Diensten

Eine aktuelle Studie der Meinungsplattform Verivox zeigt auch für den Beginn 2026 eine weiterhin schleppende Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) auf, insbesondere bei den Kommunen. Seit Januar 2025 seien gerade einmal neun vollständig digitalisierte Dienste hinzugekommen. Die tiefe Lücke zwischen den politischen Zielen und der praktischen Verfügbarkeit von Onlinediensten für Bürger bleibt also weiterhin bestehen.



Büro Großraumbüro modern flexibel
Büro Großraumbüro modern flexibel
Desk-Sharing

Hybrides Arbeiten: Wie Verwaltungen damit gleich zwei Herausforderungen meistern wollen

Die Möglichkeit des hybriden oder mobilen Arbeitens steht seit der Coronazeit ganz oben auf der Präferenzliste von jungen Beschäftigten und zukünftigen Fachkräften. Damit Verwaltungen für diese Personengruppen attraktiver werden, müssen die entsprechenden technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. In immer mehr Behörden werden dazu zentrale Buchungsplattformen und Desk-Sharing-Systeme eingeführt. Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund für diese Innovationen: Der Büroraum wird knapp.



Halle Saale
Halle Saale
„KI-Reise für Kommunen“

Stadt Halle für Pilotprojekt auf dem Weg zu mehr KI in der Verwaltung ausgewählt

Den Zuschlag für die Durchführung des Projekts „KI-Reise für Kommunen“ des Landes Sachsen-Anhalt erhielt die Stadt Halle (Saale). In dessen Rahmen will Halle unter anderem die Bereiche in der eigenen Verwaltung identifizieren, in denen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz am meisten Nutzen bringt. Die Erkenntnisse des Projekts werden allen Kommunen in Sachsen-Anhalt zugutekommen, die entwickelten Verfahren sollen auf andere Verwaltungen übertragbar sein.



Hände Team Zusammenhalt
Hände Team Zusammenhalt
Onlinezugangsgesetz

Das „Einer-für-Alle“-Prinzip: Mit EfA das Rad nicht immer wieder neu erfinden

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz (OZG) ist das bislang größte Modernisierungsprojekt der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland. Um diese Herausforderung besser bewältigen zu können, wurde mit dem „Einer für Alle“ (EfA)-Prinzip eine arbeitsteilige Arbeitsstruktur für die interföderale Zusammenarbeit etabliert. Das EfA-Modell ermöglicht, dass die Behörden in Ländern und Kommunen nicht alle Verwaltungsleistungen eigenständig digitalisieren müssen, sondern bereits erfolgreich erprobte Online-Leistungen anderer Behörden einfach übernehmen können.









Mann am Laptop im Büro
Mann am Laptop im Büro
Digitale Verwaltung

Aktuelles BMDS-Dashboard: Bayern und Augsburg die Spitzenreiter, Thüringen aktueller „Aufsteiger“

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat im Juni 2025 sein Dashboard zum bundesweiten Überblick über den Stand der Digitalen Verwaltung aktualisiert. Nach den neuesten Zahlen ist Bayerns Vormachtstellung geradezu erdrückend, denn im kommunalen Ranking liegen ausschließlich Gemeinden aus dem Freistaat auf den ersten 34 Plätzen. Ein anderer Freistaat, nämlich Thüringen, macht den größten Sprung nach oben und liegt bereits auf Platz 3 des Rankings.





Tastaur tippen
Tastaur tippen
Baden-Württemberg

„Entlastungsallianz“ in Baden-Württemberg: Wie Expertengremien den Bürokratieabbau forcieren wollen

Die von der Landesregierung eingesetzte sog. Entlastungsallianz Baden-Württemberg, die mit neun Expertengruppen seit Ende 2023 tätig ist, will den bürokratischen Aufwand für Bürger, Unternehmen und die Verwaltung deutlich reduzieren. Dazu hat sie bereits drei „Entlastungspakete“ geschnürt. Doch neben viel Lob gibt es auch heftige Kritik an Zielen und Maßnahmen der Entlastungsallianz.


Mann alt älter Senior Wohnung Hochhaus
Mann alt älter Senior Wohnung Hochhaus
„Digital First“ anstatt „Digital Only“

Rheinland-Pfalz warnt vor digitaler Spaltung der Gesellschaft bei der Digitalisierung der Verwaltung

Auf der 3. Digitalministerkonferenz (DMK) Mitte Mai 2025 in Ingelheim am Rhein haben die Digitalminister der Bundesländer die Weichenstellungen für zentrale Themen der digitalen Transformation festgelegt. Rheinland-Pfalz bremste aber bei der Einführung der vollständig papierlosen Verwaltung („Digital Only“) und schlug stattdessen einen schrittweisen und damit behutsameren Kurs unter dem Schlagwort „Digital First“ vor.


Digitalisierung
Digitalisierung
BMDS

Erstes Digitalministerium in Deutschland: So viele Kompetenzen für die Digitalisierung wie nie zuvor

Deutschland hat mit der neuen Koalition aus Union und SPD sein erstes Digitalministerium erhalten. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) wird vom bisherigen Top-Manager Karsten Wildberger (CDU) geführt. Er soll frischen Wind in die Digitalisierungspolitik bringen und erhält so viele Kompetenzen und Arbeitsbereiche wie kein Minister für Digitales jemals zuvor.






Weibliche Software-Ingenieurin
Weibliche Software-Ingenieurin
IT-Sicherheit

Cyberattacken auf Kommunen: Bedrohung von IT-Strukturen der Behörden werden immer größer

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt in seinem aktuellen Lagebericht zur IT-Sicherheit fest, dass sich die Anzahl an Schadprogrammen, welche die Sicherheit von Unternehmen und Behörden bedrohen, um 26 Prozent im Vergleich zur letzten Bestandsaufnahme erhöht hat. Ein effektives Notfallmanagement für diverse digitale Bedrohungsszenarien ist daher immer wichtiger. Das BSI und andere Bundesbehörden stellen Kommunen und KMU daher Leitfäden und Unterstützungsprogramme zur Verfügung, die ihnen helfen sollen, ihre digitale Resistenz zu stärken.





Brief mit Aufschrift Kündigung
Brief mit Aufschrift Kündigung
Außerordentliche Kündigung

Kündigung einer städtischen Beschäftigten – Integrationsamt muss Zustimmung erteilen

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied über die Zustimmung zur Kündigung einer schwerbehinderten Menschen gleichgestellten Arbeitnehmerin. Ihr wurde vorgeworfen, von einer anderen Mitarbeiterin des Bereichs der Verkehrsüberwachung verlangt zu haben, eine Verwarnung ihrer Tochter zu annullieren und sie selbst bei künftigen Parkverstößen nicht zu verwarnen.






Schrank voller Hängeregister-Ordner
Schrank voller Hängeregister-Ordner
Neue ifo-Studie

Deutsche Bürokratie kostet jährlich 146 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung

Eine neue Studie des ifo Instituts im Auftrag der IHK für München und Oberbayern zeigt, wie weit tatsächlich überbordende Bürokratie den Wirtschaftsstandort Deutschland belastet. Dem Staat entgingen bis zu 146 Milliarden Euro pro Jahr an Wirtschaftsleistung. Da die Forscher auch die indirekten Kosten berechneten, ist dieser Betrag damit doppelt so hoch wie bei anderen Schätzungen. Bürokratische Vorgänge seien für Firmen deutlich umständlicher als in Ländern mit niedrigem Bürokratieniveau wie Schweden. Die Digitalisierung der Verwaltung spiele bei dem Abbau der Bürokratie eine große Rolle.


Frau mit VR-Brille blickt zuversichtlich in die Kamera
Frau mit VR-Brille blickt zuversichtlich in die Kamera
Digitalisierung der Verwaltung

Projekt KERN erhält Preis für „Gute Verwaltung“: Ein UX-Standard für die gesamte deutsche Verwaltung

Mit dem Projekt KERN haben Hamburg und Schleswig-Holstein ein innovatives Kooperationsprojekt zur Modernisierung der digitalen Verwaltung auf den Weg gebracht. Durch die bundesweite Vernetzung von IT-Entwicklern und -Designern im Rahmen eines Baukastensystems und mittels eines offenen UX-Standards sollen zugeschnittene digitale Leistungen für alle Verwaltungsebenen entstehen. Obwohl erst im Februar 2024 gestartet, hat das Projekt nun bereits einen Preis beim Public Service Lab Day 2024 in Leipzig erhalten und wird mittlerweile von 12 Bundesländern sowie dem Bund unterstützt.


GWW Wiesbaden Dantestraße
GWW Wiesbaden Dantestraße
Digitalisierung der Verwaltung

Studie: Bedarf und Wachstumspotenziale von KI in der Verwaltung noch größer als im Privatsektor

Inwieweit können die öffentlichen Verwaltungen durch den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) effektiver arbeiten und ihre Beschäftigten damit von zeitraubenden Routinearbeiten entlasten? Hierfür nennt eine Studie von IW Consult konkrete Potenzialeinschätzungen. Die Studienmacher folgern, dass KI nicht nur die Leistungsstärke der Verwaltungen erhöht, sondern auch als Demokratieverstärker wirken könnte.




Schnittstelle Puzzle-Teile Businessmann
Schnittstelle Puzzle-Teile Businessmann
Verwaltungsdigitalisierung

Low-Code-Plattformen: Digitalisierung zum Selbermachen

Low-Code-Plattformen werden immer interessanter für öffentliche Verwaltungen, denn sie erlauben in Zeiten des Fachkräftemangels die Erstellung maßgeschneiderter Apps ohne umfangreiche Programmierkenntnisse. Mit diesen Plattformen lässt sich die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen somit deutlich vereinfachen und beschleunigen. Innerhalb von Verwaltungen können durch die engere Zusammenarbeit von IT-Fachpersonal und Verwaltungsexperten neue Synergien entstehen.