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Mütterrente

Bild: Haufe Online Redaktion

Mit der Mütterrente wird die Anerkennung von Kindererziehungszeiten verbessert. Seit 1.7.2014 erhöht sich die Kindererziehungszeit für Mütter oder Väter für vor 1992 geborene Kinder um ein zusätzliches Jahr. Bisher wurde ein Jahr berücksichtigt.

Bei der Mütterrente erhalten Mütter und Väter, die zum 1.7.2014 bereits eine Rente beziehen, für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, zusätzlich zu dem bereits angerechneten einen Jahr Kindererziehungszeit einen Zuschlag an persönlichen Entgeltpunkten in derselben Höhe wie der Rentenertrag aus der zusätzlichen Kindererziehungszeit wäre. Die Erhöhung der Rente erfolgt von Amts wegen. Die Mütterrente ist keine eigene Form der Rente, sondern ein Bestandteil der regulären Rente.

Mütterrente bei Renteneintritt ab Juli 2014

Bei Müttern und Vätern, die ab dem 1.7.2014 in Rente gehen, wird die rentenrechtliche Kindererziehungszeit durch die Mütterrente tatsächlich um 12 Kalendermonate erweitert.

Wurden bislang noch keine Zeiten der Kindererziehung bei der Rentenversicherung geltend gemacht (noch keine Zeiten im Rentenkonto gespeichert), so kann dies bei der Rentenversicherung angezeigt werden. Versicherte werden auch mit Erreichen des 43. Lebensjahres im Rahmen der Kontenklärung auf die Anrechnungsmöglichkeit hingewiesen.

Die Mütterrente ist zentraler Bestandteil des Koalitionsvertrages, den Union und SPD nach der Bundestagswahl 2013 geschlossen haben.