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Immobilienfonds

Bild: Haufe Online Redaktion

Immobilienfonds sind Investmentfonds, die es Anlegern ermöglichen, sich mit Beträgen an Immobilien und Grundstücken zu beteiligen.

Immobilienfonds werden unterschieden in offene und geschlossene Immobilienfonds.




Offene Immobilienfonds

Ein offener Immobilienfonds ist ein Grundstücks-Sondervermögen. Offene Immobilienfonds kaufen Immobilien mit dem Ziel, durch die Vermietung sowie Wertsteigerungen der Fondsobjekte Gewinne zu erwirtschaften. Anteilseiger können bei den offenen Immobilienfonds jederzeit ihre Anteile verkaufen.

Nach Angaben des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) verzeichneten offene Immobilienfonds von Anfang Januar bis Ende Mai 2014 einen Netto-Zufluss von 0,5 Mrd. Euro. Dabei seien Substanzausschüttungen von 0,7 Mrd. Euro an die Anleger aus den in Auflösung befindlichen Fonds bereits berücksichtigt worden.

In den letzten Jahren sind mehrere offene Immobilienfonds in finanzielle Schwierigkeiten geraten und mussten zeitweise schließen. Einige offene Immobilienfonds müssen sogar abgewickelt werden.

Geschlossene Immobilienfonds

Bei den geschlossenen Immobilienfonds ist die Anzahl der Fondsanteile anders als bei den offenen Immobilienfonds begrenzt. Ein Einstieg ist nur während der Zeichnungsfrist möglich.  Ein geschlossener Immobilienfonds dient zur Finanzierung oftmals nur eines Gebäudes.

AIFM-Richtlinie

Scope Ratings zufolge hat die Umsetzung der europäischen AIFM-Richtlinie zu vergleichbaren Standards für geschlossene und offene Fonds geführt. Daher hat Scope eine einheitliche Ratingskala und -definitionen für alle Alternativen Investmentfonds (AIF) und Asset Manager (AMR) eingeführt.

Für Verwalter offener und geschlossener Immobilienfonds ist das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) die rechtliche Grundlage.


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