Wenn es um neue Technologien und disruptive Veränderungen geht, gelten Immobilien- und Wohnungswirtschaft gemeinhin nicht als Vorreiter. Doch inzwischen ist Digital Real Estate salonfähig geworden - PropTech-Startups mischen die Branche auf, Investitionen in die Unternehmen steigen sprunghaft an. Und auch strukturell geht es voran: In Berlin wurde im Juni 2016 die "German PropTech Initiative" (GPTI) gegründet. 


News 14.09.2018 Wettbewerb

News 13.09.2018 Serie Wohnungsunternehmen – Teil 3

PropTech: Definition eines neuen Begriffs

Nachdem bereits die Finanzbranche von FinTechs verändert wurde, die etwa algorithmisches Handeln für jedermann zugänglich machen wollen, oder seit InsureTechs den Versicherungen gezeigt haben, wie man Sofortversicherungen online per App abschließen kann, ist nun die Immobilienbranche in den Fokus von Unternehmern, Investoren und auch der Politik gerückt.

Property Technology - oder in der Kurzform auch PropTech oder Real Estate Tech genannt - steht in der Definition für moderne technologische Entwicklungen und Disruption. Außerdem gibt es noch den Begriff CREtech.

Real Estate Startups: Neue Geschäftsmodelle erobern den Markt

Auslöser der aktuellen Entwicklung war das Bestellerprinzip. Seit Juni 2015 muss in Deutschland nicht mehr der Mieter die Maklerkosten bezahlen, sondern derjenige, der den Vermittler beauftragt. Die neue Regelung hat vor allem Vermieter in Städten mit Wohnungsengpässen dazu veranlasst, auf Makler zu verzichten. PropTech-Startups streben nun in die entstandenen Lücken. Sie werben mit innovativen Technologien und versprechen Dienstleistungen zu günstigen Preisen.

Insgesamt steht die Startup-Szene noch ganz am Anfang des technologisch Möglichen, weshalb der Immobilienmarkt für Marktneueintritte, aber auch für die Unternehmensentwicklung etablierter Firmen ausreichend Möglichkeiten bietet, bevor es zu „Kannibalisierung“ und Kämpfen um Marktanteile kommen kann.

Die bisher aufgetretenen Friktionen entstehen dadurch, dass die meisten Startups etablierte Geschäftsprozesse digitalisieren oder optimieren wollen - die diversen Makler-Startups sind dafür die besten Beispiele. 

PropTech Deutschland: Die Zukunft der Immobilienwirtschaft

Die Zahl junger PropTech-Unternehmen ist zuletzt rasant angestiegen. Ende 2015 lag sie noch bei rund 70, inzwischen (Stand November 2017) sind es schon knapp 200.

Doch ob die Entwicklung Nachhaltigkeit verspricht, darüber sind Experten skeptisch - denn tatsächliche Innovationen gibt es bislang kaum. Und nicht wenige neu gegründete PropTechs sind genauso schnell wieder vom Markt verschwunden, wie sie aufgekommen sind. Aus akademischer Sicht ist die Immobilienwirtschaft ein noch relativ junges Forschungsgebiet, und an der Schnittstelle von Entrepreneurship und Real Estate existieren noch keine nennenswerten Forschungsergebnisse, die eine divergierende Überlebenswahrscheinlichkeit von Startups in der Immobilienbranche verglichen mit konventionellen Startups belegen könnten. Außerdem existiert keine Untersuchung für Prädiktoren für den spezifischen Unternehmenserfolg von PropTechs. Aus diesem Grund ist laut Harvard Business Review davon auszugehen, dass zirka 75 Prozent aller Neugründungen innerhalb der ersten drei Jahre ihr Geschäft aufgeben müssen.

Die meisten Publikationen sind semi-wissenschaftlicher Natur. Spannend sind jedoch Ergebnisse einer ZIA-Studie, die aufzeigen, dass die Mehrheit (85 Prozent) der befragten etablierten Unternehmen der Meinung ist, das PropTechs deren Geschäft nicht gefährden, wohingegen die jungen Unternehmen der Überzeugung sind, dass sie einige der bekannten Akteure mit 62 Prozent redundant machen könnten.

Der PropTech Innovation Award, initiiert von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin, will diese Entwicklung gezielt fördern und zeichnet die besten Ideen aus.

PropTech Trends 2018: Herausforderungen der Startups

Weil die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft wächst, ergeben sich neue Herausforderungen. 2017 haben gut zwei Dutzend PropTechs signifikante Finanzierungsrunden mit 1 Million Euro und mehr durchlaufen, insgesamt sammelten 16 Unternehmen 80 Millionen Euro ein. Damit seien sie keine kleinen Start-ups mehr, sagt Alexander Ubach-Utermöhl, geschäftsführender Gesellschafter der blackprintpartners GmbH und Vorsitzender der German PropTech Initiative (GPTI), sondern ernst zu nehmende mittelständische Unternehmen auf Wachstumskurs. Für sie werde es deshalb 2018 äußerst wichtig sein, das prognostizierte Wachstum und das Kundenversprechen tatsächlich auch einzuhalten. Nur so würden sie als fester und glaubwürdiger Bestandteil der Immobilienwirtschaft wahrgenommen.

Nach Meinung von Ubach-Utermöhl wird es 2018 zu einer Konsolidierung der PropTechs kommen, insbesondere im Vermietungs- und Verkaufsfeld. Startups, die dasselbe oder ein ähnliches Geschäftsmodell haben, würden sich zusammenschließen, da sie nicht alle einzeln überlebensfähig seien. Die Konsolidierung sei ein logischer Schritt, meint Ubach-Utermöhl. Damit hätte der Kunde nicht mit einer Vielzahl von verschiedenen PropTechs zu tun, sondern würde das Angebot gebündelt von einem großen Immobilien-Start-up erhalten: „Der Zusammenschluss von Insellösungen sollte das Ziel auf lange Sicht sein.“

Theoretisch könnten PropTechs sehr einfach Synergien realisieren, weil sie digital aufgestellt und sehr flexibel seien. „Noch tun sich Tech-Unternehmer allerdings teamübergreifend eher selten zusammen. Wichtig ist, dass sie ihre Geschäftsmodelle im Dialog mit etablierten Unternehmen weiterentwickeln.“ Dies sei auch ein Ziel der German PropTech Initiative (GPTI). 

Real Estate Technology: Innovation durch Digitalisierung

Um welche Technologien geht es in der Immobilienbranche? Das Future Real Estate Institute geht von sechs Makrotechnologien aus, welche die Immobilienwirtschaft nachhaltig prägen werden. Das sind die Künstliche Intelligenz, die Robotik, der 3D-Druck, die Synthetische Biologie, Blockchain und die Sensorik. Davon ausgehend entstehen Konzepte, wie etwa das Internet of Things oder das Smart Home beziehungsweise die Smart City.

Auch Technologien wie Neuromorphe Computer, Quanten Computer oder Mesh Netzwerke können die Entwicklung der oben genannten Technologien positiv beeinflussen. Das Internet könnte man ebenfalls als Makrotechnologie klassifizieren, jedoch ist dieses bereits omnipräsent und führt zu spannenden Konzepten wie dem Crowdinvesting, der Cloud, APIs, Big Data, Apps, SaaS oder neuen Kommunikationsmöglichkeiten.

Ferner bieten Drohnen, die streng genommen der Robotik zuzuordnen sind, Virtual Reality sowie Augmented Reality und BIM, weitere spannende Geschäftsfelder in der Immobilienwirtschaft.

Property Tech: Tipps für etablierte Immobilienunternehmen

Wie kann ein etabliertes Immobilienunternehmen die neuen Technologien für sich nutzen?

  1. Die Firmen sollten sich mit den besagten Technologien auseinander setzen und versuchen, die Position an der Schnittstelle von Technologie und Immobilienwirtschaft zu füllen, sei es durch Kompetenzbildung oder durch externe Hilfe.
  2. Sie sollten zuvor angeeignetes Wissen auf ihre Geschäftsprozesse implementieren und sich fragen, wo mögliche Chancen für das Unternehmen liegen?
  3. Unternehmen sollten Probleme aufspüren, beispielsweise nicht-effiziente Kommunikationen oder zersplitterte, lückenhafte Datenablagen, und für diese Lösungen ausarbeiten, die technologischer oder auch nicht-technologischer Natur sein können.
  4. Hilfreich sind Zukunftsstrategien, die aufzeigen, wie die Geschäftsprozesse digitalisiert oder technologisch unterstützt werden können. Dabei sollten Unternehmen auch über neue Geschäftsbereiche in der digitalen Sphäre nachdenken, denn das Potenzial ist endlos.
  5. Unternehmen sollten alle Veränderungen in transparenter Weise kommunizieren. Dabei sollten die Mitarbeiter einbezogen werden und daran gedacht werden, dass Wandel nicht aufoktroyiert werden kann. Deshalb ist es sinnvoll, in kompetente, lernwillige und interessierte Mitarbeiter zu investieren, technologie-affine Personen einzustellen und flachere Hierarchien zu bilden.

(Autor: Viktor Weber, Future Real Estate Institute, und Haufe Online Redaktion)

News 06.08.2018 Unternehmen

Vor rund einem Jahr ging der PropTech Accelerator Blackprint Booster an den Start. Für die erste von drei Runden hatten sich vier Startups qualifiziert. Im zweiten "Batch" wurden weitere vier Neugründungen gefördert. Für die dritte und letzte Programmrunde in diesem Zyklus wurden Exquance, Rentseed und Stegimondo aufgenommen. Exquance erhält als erstes Team seit Start des Boosters einen sechsstelligen Betrag.mehr

News 26.07.2018 Unternehmen

Das PropTech Thing-it mit Sitz in Frankfurt am Main hat eine weitere Finanzierungsrunde mit einer siebenstelligen Summe für die Expansion und Produktentwicklung abgeschlossen. Investoren sind Hermann-Josef Lamberti, ehemaliger COO der Deutschen Bank und Gründer von Innovo Cloud, sowie die Anyon Holding. Thing-it ist unter anderem "Gehirn" des smarten Bürogebäudes "Cube Berlin".mehr

News 12.07.2018 Unternehmen

Das PropTech Allthings hat seine Series A Finanzierung mit 13,7 Millionen Schweizer Franken (11,77 Millionen Euro) abgeschlossen. Mit dem Kapital will das Unternehmen die eigene Plattform weiterentwickeln und die Expansion innerhalb Europas weiter vorantreiben.mehr

News 10.07.2018 Digitale Transformation

Sie sollen die digitale Transformation vorantreiben wie kein anderer: Chief Digital Officers (CDO) und Chief Information Officers (CIO). Wie ist ihr Rollenverständnis innerhalb der deutschen Immobilienwirtschaft? Welche strategischen Ziele verfolgen sie und auf welche neuen Technologien setzen sie? Die Haufe-Online-Redaktion hat sich mit Kai Zimprich unterhalten, dem CIO Germany und Northern Europe beim Immobiliendienstleister JLL.mehr

News 05.07.2018 Real Estate Data Summit

Das PropTech Architrave und acht der führenden deutschen Asset Management- und  Immobilienunternehmen haben sich für eine gemeinsame, offene Digitalstrategie zusammengeschlossen. Der erste "Real Estate Data Summit" (REDS) fand Anfang Juli in Berlin statt und soll von nun an jährlich wiederholt werden. Zu den Mitgliedern des neuen Netzwerks gehören neben Architrave die Commerz Real, Credit Suisse, Deka Immobilien, DWS, ECE, Patrizia Immobilien, Union Investment und Beos.mehr

News 14.06.2018 Unternehmen

Das Berliner PropTech Vermietet.de und der Immobilienbewerter Sprengnetter kooperieren. Die Nutzer der Plattform des Startups können ab sofort ihre Immobilien mithilfe von Sprengnetter bewerten lassen und erhalten so eine transparente Übersicht des eigenen Portfolios.mehr

News 13.06.2018 Unternehmen

Das Münchner PropTech Wohnungshelden hat eine Wachstumsfinanzierung abgeschlossen. Ein Konsortium um die Business Angels Lars Grosenick und Marc Stilke investiere einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag in die Lösung für digitale Vermietungsprozesse, heißt es in der Mitteilung. Mit der Finanzierung will das Unternehmen die Produktentwicklung und die Vertriebsaktivitäten weiter ausbauen.mehr

News 08.06.2018 Unternehmen

JLL Spark hat einen eigenen Investitionsfonds gegründet. Der "Global Venture Fund“ hat ein Volumen von 100 Millionen US-Dollar und fördert junge PropTech-Unternehmen. JLL Spark ist eine Tochter des Immobiliendienstleisters JLL. Sie hat sich auf digitale Entwicklung spezialisiert. Der Fonds stellt außerdem den Kontakt der Firmengründer zum eigenen Netzwerk her, um deren Produkte zu verbreiten.mehr

News 07.06.2018 Digitalisierung

Der Begriff PropTech steht für moderne technologische Entwicklungen im Bereich der Immobilienbranche. Wie ist die Immobilien-PropTech-Szene im Hinblick auf Makler strukturiert? In Deutschland beschäftigt sich Nikolai Roth, Gründer des Hamburger PropTech-Maklers Maklaro, in seinem Blog intensiv mit den Akteuren. Ein Überblick von Dietmar Bohne (Geschäftsführer LBS Immobilien Hessen-Thüringen) und Dr. Peter Hettenbach (Inhaber Dr. Hettenbach Institut, Schwetzingen).mehr

News 14.05.2018 Unternehmen

Firmenkunden sowie Kunden aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) soll künftig die Kommunikation mit dem Institut erleichtert werden. Dazu hat die Bank die Gesellschaft "Helaba Digital" gegründet, die sich an Startups beteiligt. Der Fokus liegt auf FinTechs (Finanzdienstleistung), RegTechs (Regulatorik) und PropTechs (Immobilienwirtschaft).mehr

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News 25.04.2018 Unternehmen

Das Berliner PropTech Architrave kauft Property Care Bauarchiv. Der Dresdner Anbieter für Archivierungs- und Scandienstleistungen bleibt eine eigenständige GmbH. Die Mitarbeiter werden übernommen. Mit dem Erwerb stockt Architrave seine Mitarbeiterzahl auf 48 auf.mehr

News 25.04.2018 In eigener Sache

Digitale Concierges, Mieter-Apps und Chatbot-Technologien sollen künftig die Verwaltung von Immobilien stark vereinfachen. Die Allthings Technologies AG mit Hauptsitz in Basel ist ein Spezialist für derartige Applikationen. Seit Februar ist das PropTech Premium-Partner von Haufe. Was man sich von der Kooperation verspricht, verraten Allthings-CEO Stefan Zanetti und Martina Güttler, Chefin des Deutschlandablegers Allthings GmbH in Berlin, im Interview mit der Haufe-Online-Redaktion.mehr

News 16.04.2018 Digitalisierung

Kaum eine Branche bietet sich mehr an für digitale Lösungen als die von Immobilienverwaltern. Die papierlose Abwicklung von Dienstleistungen und Kommunikationswegen spart Zeit, Aufwand und ermöglicht neue Dialogformen – Errungenschaften, die eine Investition wett machen können. Erste Verwaltungen entwickeln nun eigene Softwaretools.mehr

News 26.03.2018 Unternehmen

Die PropTechs 21st Real Estate, ein Anbieter von Software für digitale Ankaufsprozesse, und der digitale Makler Maklaro arbeiten künftig zusammen. Um explizit Immobilieninvestoren anzusprechen, wird Maklaro künftig den Marktplatz "21st-Exchange" nutzen.mehr

News 13.03.2018 Unternehmen

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) will PropTech-Firmen die Möglichkeit bieten, der Immobilienbranche ihre Produkte vorzustellen. Der sich beschleunigende technologische Wandel erfordere neue Ansätze, heißt es in der Mitteilung. Auf der diesjährigen Mipim startet der Berufsverband sein Technology Affiliate Programme (TAP).mehr

News 01.03.2018 Gefma-Report

Das Facility Management (FM) in Deutschland ist gegenüber 2014 um 3,09 Prozent gewachsen. Das ist ein Ergebnis des Reports "Facility Management 2018", den der Branchenverband Gefma am 27. Februar auf der INservFM 2018 in Frankfurt am Main vorgestellt hat. Im Mittelpunkt stand das Thema Digitalisierung, neuer Messeschwerpunkt waren PropTechs. Herausragende FM-Beiträge wurden am zweiten Kongresstag mit dem Best Paper Award ausgezeichnet.mehr

News 01.03.2018 Interview

Die USA sind Vorreiter der digitalen Transformation. Wie sieht es mit einem Vergleich der deutschen PropTech-Szene aus? Und welche Marktbedingungen sind hierzulande nötig, um den großen Durchbruch mit Immobilien-Startups zu schaffen? Ein Interview mit Alexander Ubach-Utermöhl, Geschäftsführer der Blackprintpartners GmbH.mehr

News 22.01.2018 Unternehmen

Der Immobiliendienstleister Colliers International hat die Initiative Colliers Proptech Accelerator in Zusammenarbeit mit Techstars gestartet. Die Initiative entwickelt, identifiziert und fördert Startups, die innovative Technologien für die Immobilienbranche entwickeln. Startups können sich bis Februar für den ersten Colliers Proptech Accelerator bewerben.mehr

News 10.01.2018 Digitalisierung

Haufe erweitert das digitale Angebot für Wohnungsunternehmen: Durch die Kooperation mit dem PropTech Immomio als neuem Premiumpartner können wohnungswirtschaftliche Kunden von Haufe seit kurzem ihren gesamten Vermietungsprozess digitalisieren – angefangen beim Interessenten-Management und der webbasierten Bewerbungsplattform über das Mieter-Matching bis hin zur Koordination der Besichtigungstermine.mehr

News 13.12.2017 Accelerator-Programm

Das Accelerator-Programm Blackprint Booster hat für die zweite Runde ein weiteres PropTech aufgenommen: Simplifa mit Sitz in Berlin ist auf das digitale Aufzugsmanagement spezialisiert. Neben Simplifa werden auch ALLVR, VRnow und Wohnungshelden gefördert. Damit wächst die Zahl der Booster-Teilnehmer auf vier junge Gründungsunternehmen.mehr

News 28.11.2017 Union Investment/GTEC

Der PropTech Innovation Award, initiiert von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), geht in die zweite Runde. Gesucht werden die weltweit besten digitalen Lösungen und Konzepte für die Immobilienwelt. Verliehen wird der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Preis im Mai 2018 in Berlin. Neuer Partner ist der Branchenverband RICS. Die Zusammenarbeit mit GTEC wurde erstmals im Juli 2017 vereinbart.mehr

News 04.10.2017 Unternehmen

Brickvest und die Berlin Hyp haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die Online-Plattform für Immobilieninvestments hat ihren Sitz in London. Die Kooperation ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Berlin Hyp. Im Rahmen der Partnerschaft engagiert sich die Berlin Hyp schrittweise als Lead-Investor. Brickvest ist im Finale eines Proptech-Wettbewerbs, dessen Sieger auf der diesjährigen Expo Real gekürt werden.mehr

News 04.10.2017 Unternehmen

Die Union Investment Holding hat eine Minderheitsbeteiligung von 13 Prozent an Architrave erworben. Das Berliner PropTech ist ein Anbieter für intelligentes Datenmanagement in der Immobilienwirtschaft. Der Vertrag beinhaltet auch eine Forschungsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung der Produktkomponente Künstliche Intelligenz (KI).mehr

Immobilienwirtschaft   04.10.2017

PropTechs rücken in den letzten beiden Jahren stark in den Fokus des Immobilienmarkte. Allein die Kooperation mit einem solchen Start-up gilt häufig schon als Teil einer  Digitalisierungsstrategie. Doch eine Untersuchung von Deloitte ergab: Nur zehn Prozent sind High Potentials. Was also steckt hinter dem Hype?mehr

News 26.09.2017 Deloitte-Studie

PropTechs sind in den vergangenen zwei Jahren stark in den Fokus der Immobilienwirtschaft gerückt. Etablierte Unternehmen gehen teilweise im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie Kooperationen mit Startups ein. Doch nur wenige PropTechs verstehen die Sprache und die Prozesswelt der Wohnungswirtschaft, wie eine Studie von Deloitte zeigt. Demnach sind nur zehn Prozent High Potentials.mehr

News 13.09.2017 Digitalisierung

Der Asset Manager Union Investment Real Estate hat Architrave mit der Datenverwaltung von rund 400 Immobilien beauftragt. Das Berliner PropTech, ein Anbieter für intelligentes Datenmanagement, verwaltet damit aktuell nach eigenen Angaben 2.800 Objekte im Wert von 55 Milliarden Euro. Bis Ende 2018 will Architrave die Plattform auf 4.000 Immobilien ausbauen.mehr

News 18.08.2017 Joblift

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News 15.08.2017 Märkte

Property-Technology-Unternehmen (PropTechs) erleben gerade ein Hoch in der Startup-Szene. Jetzt hat der Bundesverband Deutsche Startups (Startup-Verband) eine PropTech-Fachgruppe gegründet. In der Gruppe soll Wissen ausgetauscht und genetzwerkt werden, auch mit etablierten Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft. Offizieller Partner ist JLL. Ein erstes Treffen hat bereits im Berliner Büro des Immobilienberaters stattgefunden.mehr

News 10.08.2017 Immobilientechnologie

Der Immobilienberater Cushman & Wakefield (C&W) kooperiert mit MetaProp NYC. Das New Yorker PropTech-Unternehmen führt an der Universität von Columbia die Programme „MetaProp NYC 22-week Accelerator“ und „8-week Pre-Accelerator“ für Startups für jährlich 20 der besten technologiegestützten Ideen der Immobilienwirtschaft durch. Durch die neue Kooperation sollen junge PropTechs mit Kunden von Cushman & Wakefield zusammengeführt werden.mehr

News 21.07.2017 Startup-Serie

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech- oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute dabei: Das Unternehmen Medici Living Group aus Berlin.mehr

News 19.07.2017 München

Vom 4. bis 6. Oktober findet die Immobilienmesse Expo Real in München statt. Dann werden unter anderem 25 Startups darum wetteifern, wer das innovativste Jungunternehmen Europas ist. Die PropTechs gingen als Sieger aus der ersten Runde eines Startup-Wettbewerbs der Initiative Rein (Real Estate Innovation Network) hervor.mehr

News 19.07.2017 Unternehmen

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News 07.07.2017 Märkte

PropTechs sorgen für jede Menge Wirbel in der Immobilienwirtschaft. Doch Befürchtungen eines Verdrängungswettbewerbs zwischen digitalen Herausforderern und etablierten Akteuren sind weitgehend verflogen. Die meist kleinen Start-ups haben gar nicht vor, mit Maklerhäusern oder Immobilienbanken zu konkurrieren. Sie wollen viel lieber deren Partner werden oder deren Angebotspalette abrunden.mehr

News 04.07.2017 Unternehmen

Der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen hat eine Minderheitsbeteiligung am PropTech-Unternehmen KIWI erworben. Die Firmen arbeiten künftig zusammen: Die Deutsche Wohnen wird den Gesamtbestand von rund 17.000 Gebäuden mit insgesamt 160.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit dem schlüssellosen KIWI-Zugangssystem ausrüsten.mehr

News 03.07.2017 Unternehmen

Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen beteiligt sich mit fünf Millionen Euro am "Capnamic Ventures Fonds II". Der Fonds hat insgesamt ein Volumen von 115 Millionen Euro und investiert in Unternehmen, die sich durch technische Innovation und disruptive digitale Innovation auszeichnen. Im Fokus stehen FinTechs, InsureTechs, PropTechs (Immobiliengeschäft) und RegTechs (Regulierungsthemen).mehr

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Das Venture-Capital-Unternehmen Creathor Venture investiert zusammen mit Privatinvestoren aus der Immobilienindustrie 2,5 Millionen Schweizer Franken in das deutsch-schweizerische PropTech-Unternehmen Allthings Technologies AG.mehr

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PropTech Startup: Das Berliner Jungunternehmen Green City Solutions ist das innovativste PropTech-Startup der Welt und erhält den erstmals ausgelobten PropTech Innovation Award. Den mit insgesamt 35.000 Euro dotieren Preis hatten Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) ausgeschrieben. Das erklärte Ziel der beiden Unternehmen ist es, Startups zu fördern, die der Immobilienbranche mit innovativen Ideen neue Impulse geben.mehr

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Digitalisierung ist für Immobilienunternehmen zwar ein Thema, umgesetzt werden die innovativen Technologien allerdings verhalten. Selbst PropTechs scheinen in Deutschland noch keine große Rolle zu spielen und werden nicht als Konkurrenz gesehen. Die Immobilienwirtschaft erwartet zwar für die Zukunft erheblichen Anpassungsbedarf, wie eine Studie von EBS Universität und Real I.S. zeigt, sieht sich aber offenbar noch nicht genug unter Druck.mehr

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News 19.04.2017 Serie – Teil 12

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Verwalter und Eigentümer können durch digitale Kundenservices Arbeitsabläufe stark verbessern. Es entstehen neue Geschäftsmodelle durch moderne Web-Applikationen. Was von digitalen Concierges, Chatbot-Technologien und den aktuellsten Mieter-Apps zu erwarten ist, erklärt unser Experte Stefan Zanetti.mehr

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Heute geht es los: In Cannes wird zum 28. Mal die Immobilienmesse Mipim eröffnet. Das Frankfurter PropTech-Start-up Cunio, das mit seiner Smart-Building-Technologie künftig Hausverwalter, Mieter, Eigentümer und Immobiliendienstleister vernetzen will, präsentiert sich als einziges deutsches Unternehmen im Finale der Mipim Start-up Competition 2017.mehr

News 16.02.2017 Serie – Teil 7

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Der Immobiliendienstleister JLL will die Zusammenarbeit mit dem in Berlin ansässigen PropTech-Unternehmen Leverton weiter ausbauen.mehr

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Die europäische Immobilienbranche sieht sich einer neuen Unternehmensgattung gegenüber: den PropTechs (Property Technology). Doch Kontinentaleuropa steckt einer Studie des Immobilienberaters Catella zufolge "noch in den Kinderschuhen". Der Großteil an Investitionen fand 2015 demnach in den USA statt (49 Prozent), gefolgt von China (26 Prozent). Europa hatte einen Anteil von nur vier Prozent, davon entfielen drei Viertel auf Großbritannien.mehr