BAuA


Frau trägt etwas an einem Konferenztisch mit 6 Personen vor
Frau trägt etwas an einem Konferenztisch mit 6 Personen vor
Betriebliche Gesundheitsförderung

Hürden der Teilnahme: Warum Beschäftigte BGF-Angebote meiden

Warum zeigen viele Beschäftigte so wenig Interesse an Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)? Fehlende Aufklärung, Vorurteile und organisatorische Hürden spielen eine zentrale Rolle. Auch die Haltung von Führungskräften und eine unzureichende Kommunikation im Betrieb tragen dazu bei. Doch mit flexiblen Angeboten, klarer Information und gelebter Vorbildfunktion können Unternehmen die Akzeptanz und Wirksamkeit von BGF-Maßnahmen deutlich steigern.




Bauarbeiter bei der Arbeit
Bauarbeiter bei der Arbeit
Physische Belastungen

Leitmerkmalmethode Ganzkörperkräfte: Neues Screening-Verfahren für besonders große Körperbelastungen

Die Leitmerkmalmethoden sind Screening-Verfahren zur Beurteilung und Gestaltung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung) bei physischen Arbeitsbelastungen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine neue Leitmerkmalmethode für Ganzkörperkräfte entwickelt, die für besonders schwere physische Tätigkeiten und entsprechenden Belastungen typisch sind. Diese wurde in der betrieblichen Praxis bereits umfangreich getestet und wird daher den Unternehmen zur Anwendung empfohlen.


Patientin wird im Krankenhaus untersucht
Patientin wird im Krankenhaus untersucht
Ruhepausen

Fast ein Drittel der Arbeitnehmer hält gesetzliche Pausenzeiten nicht ein

Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Beschäftigte nicht ohne Pause arbeiten. Nahezu ein Drittel aller Beschäftigten bekommt aber in der betrieblichen Realität nicht die gesetzlich geforderten Pausenzeiten. Das zeigt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Besonders betroffen sind Beschäftigte im Gesundheitssektor und im öffentlichen Dienst.

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Zeiterfassung
Zeiterfassung
BAuA-Arbeitszeitbefragung 2024

Auswirkungen der Arbeitszeiterfassung auf die Gesundheit von Beschäftigten

Die Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von 2019 und des Bundesarbeitsgerichts (BAG) von 2022 verpflichten Arbeitgeber, die tägliche Arbeitszeit systematisch zu erfassen. Neben der Überwachung von Überstunden und die Entlohnung der Beschäftigten, spielt die Arbeitszeiterfassung auch eine zentrale Rolle für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das zeigen auch aktuelle Zahlen aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2023.


Pflegeperson hilft älterer Frau mit Gehhilfe vom Bett aufzustehen
Pflegeperson hilft älterer Frau mit Gehhilfe vom Bett aufzustehen
BAuA-Studie

Ambulante Pflegekräfte brauchen dringend bessere Arbeitsbedingungen

Die ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen gewinnt aufgrund des demografischen Wandels und des steigenden Anteils älterer Menschen, die so lange wie möglich zu Hause leben wollen, immer mehr an Bedeutung. Eine gute Pflege basiert aber auf gesunden Pflegekräften. Eine Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit (BAuA) kommt hinsichtlich der Arbeitsbedingungen für ambulante Pflegekräfte zu einer ernüchternden Bilanz.

Wiedereingliederung leicht gemacht
Wiedereingliederung leicht gemacht
Forschungsprojekt der BAuA

Wiedereingliederung in den Betrieb nach psychischen Krisen

Ein Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat ein Vier-Phasen-Modell entwickelt, damit Beschäftigte nach psychischen Krisen erfolgreich wieder in ihre Betriebe eingegliedert werden können. Dazu bedarf es aber einer Unternehmenskultur, die psychische Krisen von Beschäftigten nicht als Makel begreift und mit betroffenen Mitarbeitenden offen und vertrauensvoll umgeht.


Unfall Verletzung Umzug Kartons
Unfall Verletzung Umzug Kartons
Jahresbericht zu Unfall- und Berufskrankheiten

Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2022“ veröffentlicht

Das Bundeskabinett hat am 13. Dezember 2023 den Bericht über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen für das Jahr 2022 veröffentlicht. Der Bericht basiert auf den Meldungen der Unfallversicherungsträger und der Arbeitsschutzbehörden der Länder. Auch im Berichtsjahr 2022 ist das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen stark von der SARS-CoV-2-Pandemie geprägt, mit einem deutlichen Anstieg von Verdachtsanzeigen und Anerkennungen von Berufskrankheiten, insbesondere aufgrund von Infektionskrankheiten wie COVID-19.


Hochhaus Neubau Bauarbeiter Gerüst unscharfer Hintergrund
Hochhaus Neubau Bauarbeiter Gerüst unscharfer Hintergrund
Unfallfaktoren und Absturzursachen

Absturzunfälle verursachen großen Teil der tödlichen Arbeitsunfälle

Etwa 30 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle, die zwischen 2009 und 2022 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erfasst wurden, sind auf Absturzunfälle zurückzuführen. Besonders besorgniserregend ist, dass etwa 25 Prozent der Betroffenen, oft aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen, von Dächern stürzten oder durch Lichtkuppeln brachen. Untersucht wurden auch Unfallfaktoren und Absturzursachen, was zur Reduzierung von Absturzunfällen beitragen kann.


Mann schaut nachdenklich auf graphische Glühbirnen
Mann schaut nachdenklich auf graphische Glühbirnen
Studie

Kein Anstieg des "stillschweigenden Kündigens" in Deutschland

In den letzten Jahren wurde vermehrt über das Phänomen des "Quiet Quitting" oder "stillen Kündigens" diskutiert, bei dem Beschäftigte sich nicht mehr vollständig in ihre Arbeit investieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in einer Auswertung der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015 bis 2021 untersucht, ob sich dieser Trend in Deutschland abzeichnet. Die Ergebnisse des Kompaktberichts sind ermutigend, denn es zeigt sich, dass ein tiefgreifender Trend zum "Quiet Quitting" in Deutschland aktuell nicht erkennbar ist.


Hybrides Arbeiten Arbeitswelt hybrid
Hybrides Arbeiten Arbeitswelt hybrid
Studie

Zusammenarbeit in der hybriden Bürowelt: Hat ein „Lerneffekt“ stattgefunden?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat untersucht, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Bürobeschäftigten durch „hybride“ Arbeitsformen verändert hat – auch in Hinsicht auf psychische Faktoren wie einer vermeintlichen sozialen Isolation oder einem abnehmenden Gemeinschaftsgefühl. Es deutet laut den BAuA-Forschern einiges darauf hin, dass die Beschäftigten zunehmend lernen, sich mit den neuen Arbeits- und Kommunikationsbedingungen zu arrangieren.