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Umsatzsteuer


Dienstwagen Auto Firmenwagen Rückspiegel
Dienstwagen Auto Firmenwagen Rückspiegel

Pkw-Nutzung: Welche Varianten Unternehmer wählen können

Jeder Unternehmer, der einen Firmenwagen privat nutzt, muss den Wert der privaten Pkw-Nutzung versteuern. Es ist eine fachliche Herausforderung, den richtigen Betrag als Grundlage für die Besteuerung der privaten Nutzung zu berechnen, zumal bei Einkommensteuer und Umsatzsteuer unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden.

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BFH

Kostenloser Zugang zum E-Abo einer Zeitung in den Jahren 2009 bis 2012

Bei der Lieferung einer Zeitung aus Papier (Print-Abo) und der Gewährung von Zugang zu einem E-Paper der Zeitung (E-Abo) handelt es sich um selbständige Hauptleistungen. Allerdings war es nach Auffassung des BFH in den Jahren 2009 bis 2012 noch gerechtfertigt, dem Zugang zum E-Abo einen Anteil am Gesamtentgelt von 0 EUR zuzuweisen, wenn und solange sich anlässlich der erstmaligen Gewährung des Zugangs der Gesamtpreis für das Abonnement nicht erhöht hatte.



E-Rechnung (1)
E-Rechnung (1)
Verpflichtung seit 1.1.2025

E-Rechnung

Seit dem 1.1.2025 sind E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich grundsätzlich verpflichtend. Auf der Ausgangsseite können Übergangsregelungen noch bis spätestens 31.12.2027 in Anspruch genommen werden. Entsprechende umsatzsteuerrechtliche Regelungen wurden durch das Wachstumschancengesetz vom 27.3.2024 eingeführt. Das BMF hatte bereits am 15.10.2024 ein Einführungsschreiben zur E-Rechnung veröffentlicht. Genau ein Jahr später wurde ein weiteres Anwendungsschreiben veröffentlicht, mit dem die Neuregelungen auch in den Umsatzsteuer-Anwendungserlass aufgenommen wurden. Außerdem gibt es einen Frage-Antwort-Katalog (FAQ), der regelmäßig aktualisiert wird. Wir geben einen Überblick über die neuen Regelungen.

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Kollegen diskutieren Projekt an Flipchart
Kollegen diskutieren Projekt an Flipchart
BMF

Steuerbefreiung von Bildungsleistungen

Schul- und Hochschulunterricht sowie weitere Bildungsleistungen sind nach § 4 Nr. 21 UStG unter bestimmten Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit. Leider wurde im Gesetzgebungsverfahren zum Jahressteuergesetz 2024 eine an dem Wortlaut der MwStSystRL orientierte Gesetzesfassung zum 1.1.2025 durch eine wenig praxistaugliche Sprachfassung ersetzt. Die Finanzverwaltung hat jetzt ein Anwendungsschreiben zu der Neuregelung veröffentlicht und eine langfristige Nichtbeanstandungsregelung verkündet.






















Influencer
Influencer
Besteuerung von Influencern

Einkünfteerzielung über Instagram, TikTok, YouTube & Co.

Die Social-Media-Unternehmer sind eine stetig wachsende Berufsgruppe. Ihre Tätigkeiten sind mobil und IT-basiert. Die Finanzverwaltung fürchtet schnell potenzielle Steuerausfälle und reagierte mit Informationsbroschüren, FAQ und Leitfäden, insbesondere um die oftmals noch jungen Unternehmer über die steuerlichen Pflichten, die durch die Ausübung solcher Tätigkeit begründet werden können, zu sensibilisieren. Die Regelungen sind im Detail jedoch komplex und ohne steuerliche Beratung meist nicht korrekt zu erfüllen.

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Verladehafen, Saar-Kohle-Kanal, Kleinblittersdorf, Saarland
Verladehafen, Saar-Kohle-Kanal, Kleinblittersdorf, Saarland
BFH

Vermietung kein Vorstufenumsatz für die Seeschifffahrt

Sonstige Leistungen, die für den unmittelbaren Bedarf der in § 8 Abs. 1 Nr. 5 UStG bezeichneten Wasserfahrzeuge bestimmt sind, sind bei richtlinienkonformer Auslegung grundsätzlich nur dann steuerfrei, wenn der Unternehmer seine Leistung an den Schiffsbetreiber erbringt, während eine sonstige Leistung, die der Unternehmer auf einer dieser Leistung vorausgehenden Handelsstufe erbringt, nur dann steuerfrei ist, wenn die Bestimmung der – auf der Vorstufe erbrachten – sonstigen Leistung für den vorstehenden Bedarf ohne Einführung von Kontroll- und Überwachungsmechanismen als sicher gelten kann.












Schweizer Flagge
Schweizer Flagge

Umsatzsteuerregeln in der Schweiz für ausländische Unternehmen

Seit Anfang 2018 werden ausländische Unternehmen, welche in der Schweiz aktiv sind, schneller mehrwertsteuerpflichtig in der Schweiz. Immerhin wurden mit einer Teilrevision des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes ab 2025 – für alle Unternehmen – gewisse administrative Erleichterungen eingeführt, die sich gerade auch für ausländische Akteure positiv auswirken.