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Coronavirus







Sind die Corona-Einschränkungen noch GG-konform?

Epidemische Lage geht in die Verlängerung –Grundrechtseinschränkungen bleiben möglich

Corona brachte nie dagewesene Grundrechtseinschränkungen: Grundlage dieser Eingriffe ist u. a. die Ausrufung einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Trotz zurückgehender Inzidenzwerte will das Kabinett nun - nicht unumstritten - die Ausrufung der epidemischen Lage, die noch bis Ende Juni gilt, um drei Monate verlängern lassen. Das soll die Voraussetzung schaffen, weiterhin mit Rechtsverordnungen Corona-Grundrechtseinschränkungen zu erlauben.

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Corona-Schutzimpfung durch Betriebsärzte

Wer trägt die Kosten für die Leistung der Betriebsärzte und den Impfstoff?

Durch die Änderung der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) ist es seit dem 7. Juni 2021 auch Betriebsärzten möglich, Impfungen gegen das Coronavirus vorzunehmen. Damit wurde die Impfmöglichkeit ausgeweitet, sodass nicht mehr nur Impfzentren und mobile Impfteams die Schutzimpfungen vornehmen können. Hierbei stellen sich folgende Fragen: Wer trägt die Kosten für die Leistung der Betriebsärzte und den Impfstoff? Und was machen Arbeitnehmer von Unternehmen, die keine Betriebsärzte haben?























Religionsfreiheit schützt kirchliche Bestattungen

Beschränkung bei Beerdigungen auf 30 Trauernde vom Verwaltungsgericht gekippt

Die Begrenzung der Teilnehmerzahl an Bestattungen in Corona-Hotspots auf 30 Personen gilt für kirchliche Bestattungen nicht, weil es sich dabei um von der Religionsfreiheit geschützte Gottesdienste handelt. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart in einem Eilverfahren auf Antrag der evangelischen Kirche gegen die Auslegung der Bundes-Notbremse festgestellt. 




Insolvenz-Anmeldungspflicht gilt seit Mai wieder

Corona-Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Überschuldung endete zum 30.4.2021

Um eine Insolvenzwelle bei Unternehmen zu vermeiden, wurde die Pflicht zur Insolvenzanmeldung bei pandemiebedingter Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung ausgesetzt und mehrfach verlängert - zuletzt nur bei Überschuldung und letztmals bis zum 30.4. und bei rechtzeitiger, nicht offensichtlich aussichtsloser Beantragung von Unterstützung. Zu einer weiteren Verlängerung konnte sich die Koalition nicht entschließen. Fazit: Die Anmeldungspflicht gilt seit Mai wieder uneingeschränkt.










Rücksichtnahmepflicht gegenüber Kollegen

Anhusten eines Kollegen plus Corona-Spruch ist ein fristloser Kündigungsgrund

Eine Pandemiefolge ist die Corona-Kündigung. Im fraglichen Fall scheiterte sie an der Beweislage. Die Kündigung ohne vorherige Abmahnung war nur unwirksam, weil die befragten Zeugen nicht einheitlich bestätigten, dass der Gekündigte einen Kollegen tatsächlich bewusst anhustete und ihm Corona wünschte. Anderenfalls hätte das LAG Düsseldorf sie akzeptiert.



Betriebliches Gesundheitsmanagement

Corona und Lockdown stellen neue Anforderungen an das BGM

Am 28. April ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Und gerade in diesem Jahr steht das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) aufgrund der Coronapandemie vor neuen Aufgaben: die psychischen Belastungen der Mitarbeitenden, die soziale Isolation und die körperlichen Beschwerden im Homeoffice werden immer größer. Wir zeigen, wie Unternehmen ihr BGM jetzt reaktivieren und an die besondere Lage anpassen können.






Coronavirus

Arbeitsbefreiung und Verdienstausfallentschädigung wegen Kinderbetreuung

TVöD-Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen bezahlte Arbeitsbefreiungen für die Kinderbetreuung wegen der Corona-Pandemie gewähren. Außerdem haben Beschäftigte einen Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung. Für Tarifbeschäftigte des Bundes sind die Voraussetzungen in einem Rundschreiben geregelt. Durch das 4. Bevölkerungsschutzgesetz wurde die Anspruchsdauer auf Kinderkrankengeld erneut verlängert.

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