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Coronavirus













Praxis-Tipp

Beantragung eines pauschalen Verlustrücktrags bei der Einkommensteuererklärung 2019

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind einige steuerliche Maßnahmen beschlossen worden, um den Geschädigten zur Vermeidung unbilliger Härten entgegenzukommen. Unter anderem wird ein vorläufiger Verlustrücktrag für 2020 vom Gesamtbetrag der Einkünfte 2019 ermöglicht. Der Beitrag stellt ein Praxis-Beispiel dar, welches im Rahmen der Zusammenveranlagung des Öfteren vorkommen kann.





Gesundheitsschutz versus Berufsausübungsfreiheit

Bundesverfassungsgericht hat Lockdown Light im Einstweiligen Rechtsschutz durchgewunken

Das BVerfG trägt zumindest im Einstweiligen Rechtsschutz das Konzept des Lockdown Light mit. Es lehnte den Eilantrag einer Restaurantbetreiberin ab, die Schließung ihres Restaurants und ihrer Kinos aufzuheben. Das Gericht blieb bei seiner Linie, den Gesundheitsschutz als höherwertiges Interesse zu gewichten und wollte ohne Hauptsache-Prüfung nicht am Lockdown-Konzept rütteln.


„Einkaufsstraße“ ist zu unbestimmt

Gerichte dulden Maskenpflicht - besonders im Freien - nur mit detaillierten Angaben

Maskenpflicht muss konkret sein: Lange haben fast aller Gerichte Eilanträgen gegen verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung (in Schule, Bus und Bahn, beim Einkauf etc.) zurückgewiesen. Seit sich die Pflicht zur Maske auch ins Freie verlagert hat, was Gerichte im Grundsatz mittragen, kippen Verordnungen, die zu ungenau sind. Nach Düsseldorf traf es jetzt Hannover: „Einkaufsstraße“ ist zu unbestimmt! 








Parlamentsvorbehalt

Amtsgericht erklärt Corona-Verordnungen mangels Parlamentsbeteiligung für ungültig

Die in NRW verhängten Corona-Schutzverordnungen hat das Amtsgericht Dortmund für unwirksam erklärt, nachdem drei Betroffenen gegen Bußgeldbescheide geklagt hatten. Die Freigesprochenen hatten gegen Kontaktbeschränkungen verstoßen. Da nach Ansicht des Gerichts für so gravierende Grundrechtseingriffe das Parlament hätte beteiligt sein müssen, wertete es die Bescheide als rechtswidrig.  






Apps und Wearables

Digitale Helfer für das „Neue Normal“ mit Corona

Anfang November wurden große Teile des Freizeitlebens und auch der Wirtschaft in Deutschland wieder zurückgefahren. Klar ist damit in jedem Fall, dass die Pandemie nach wie vor gegenwärtig ist und wir uns darauf einstellen müssen, dass uns Corona im Alltag noch länger begleiten wird. Digitale Helfer können dabei unterstützen, die für die Verminderung des Infektionsgeschehens wichtigen AHA+L+C-Regeln einzuhalten, insbesondere auch im betrieblichen Umfeld.



















Interview mit Thomas Ogilvie, Deutsche Post

"Einfache Tätig­keiten sind nicht anspruchs­los"

So manches Unternehmen schickte während des Corona-Lockdowns seine gesamte Belegschaft ins Homeoffice. Anders die Deutsche Post DHL Group. Von den rund 550.000 Mitarbeitenden weltweit arbeiten über 400.000 als Sortierer, Picker, Packer oder Zusteller. Die Politik ernannte sie zu "Systemrelevanten". Ein Gespräch mit Arbeitsdirektor und Personal­vorstand Thomas Ogilvie über Wertschätzung und Perspektiven der Einfacharbeitenden.