So manches Unternehmen schickte während des Corona-Lockdowns seine gesamte Belegschaft ins Homeoffice. Anders die Deutsche Post DHL Group. Von den rund 550.000 Mitarbeitenden weltweit arbeiten über 400.000 als Sortierer, Picker, Packer oder Zusteller. Die Politik ernannte sie zu "Systemrelevanten". Ein Gespräch mit Arbeitsdirektor und Personalvorstand Thomas Ogilvie über Wertschätzung und Perspektiven der Einfacharbeitenden.
Personalmagazin: Thomas Ogilvie, im Zuge der Corona-Pandemie wurde eine Debatte um die sogenannten systemrelevanten Tätigkeiten und deren gesellschaftlichen Stellenwert angestoßen. Als Logistikunternehmen beschäftigen Sie allein in Deutschland Zehntausende dieser "Systemrelevanten". Können Sie die öffentliche Kritik an mangelnder Wertschätzung und schlechter Entlohnung nachvollziehen?
Thomas Ogilvie: Die Pandemie hat uns in der Tat gezeigt, was eine Gesellschaft zum reibungslosen Funktionieren braucht. Und es ist gut, dass wir gesehen haben, wie wichtig die systemrelevanten Elemente sind. Was die Kritik anbelangt, glaube ich, dass es durchaus Bereiche gibt, auf die sie zutrifft. Die Deutsche Post zähle ich nicht dazu. Wir zahlen die höchsten Löhne der Branche und bieten sichere, tarifgebundene Arbeitsplätze. Zudem bieten wir mit verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb unseres Unternehmens eine sehr gute, langfristige Perspektive. Ganz aktuell freue ich mich, dass wir mit Verdi in...
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