Tipp der Woche: Eine alternative Weihnachtsfeier planen

Ob rechtliche Neuerungen, Personalstrategien für die Post-Corona-Zeit oder Führungsthemen: Jede Woche gibt die Online-Redaktion Personal HRlern und Führungskräften mit einem Praxistipp neue Anreize. Diese Woche mit einem Denkanstoß, trotz der Corona-Beschränkungen an Weihnachten das Beziehungskonto von Unternehmen und Teams aufzuladen.


Tipp von Matthias Haller, Redakteur mit Schwerpunkt HR-Software, Strategie und Führung

Eine alternative Weihnachtsfeier planen: Eigentlich wäre jetzt die Zeit, sich auf die betriebliche Weihnachtsfeier zu freuen. Eigentlich ein Highlight des Arbeitsjahres, Garant für gute Laune, große Gefühle, grandiose Geschichten und einen ordentlichen Kater danach. Nun ist 2020 alles anders: Abstand, Maske, Homeoffice. Gemeinsam gegen Corona, statt gemeinsam feiern. Das ist vernünftig, das ist angebracht, keine Frage. Und doch zeigt sich mit zunehmender Dauer der Pandemie: Das Guthaben auf dem Beziehungskonto von Unternehmen und Teams ist endlich. Zeit also, es wieder aufzuladen! Überlegen Sie sich deshalb gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen eine (erlaubte) Alternative zur Weihnachtsfeier. Ob Schrottwichteln per Post oder tanzen auf Microsoft Teams - seien Sie kreativ!

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Tipp von Maxim Nopper-Pflügler, Redakteur mit Begeisterung für neue Formen der Zusammenarbeit

Es ist Zeit für "Blended Working": Viele Führungskräfte klagen seit Wochen darüber, dass Sie ihre Mitarbeiter nicht mehr "zurück ins Büro" locken können. Richtig ist sicherlich: in den Monaten des Lockdowns haben wir gelernt, dass gerade Büroarbeit auch ohne Anwesenheitspflicht funktioniert. Richtig ist sicherlich auch: Reines Homeoffice wirkt sich auf Dauer in manchen Bereichen negativ aus, zum Beispiel beim Zusammenhalt im Team, der Identifikation mit dem Arbeitgeber oder der lockeren Stimmung, die es gerade für Kreativprozesse braucht. Aber müssen wir deshalb auf Biegen und Brechen "zurück ins Büro"? Eigentlich lohnt es sich doch, jetzt nochmal genau hinzusehen und neu festzulegen, für welche Prozesse, für welche Funktionen das Büro als sozialer Ort wirklich zu gebrauchen ist. Jetzt können wir neue, bessere Formen der Zusammenarbeit im Sinne von "Blended Working" gestalten. Reichlich Inspiration für diese neue Welt finden Sie im Personalmagazin Plus "Neue Arbeitswelten - Konzepte, Modelle, Räume".


Tipp von Katharina Schmitt, Redakteurin und Spezialistin für BGM und Neue Arbeitswelten

So planen Sie Abstände im (Großraum-)Büro richtig: Nachdem in den letzten Bundesländern die Sommerferien und auch eventuelle Quarantänen der Reiserückkehrer beendet sind, steht für viele Mitarbeiter die Rückkehr an den Arbeitsplatz an. Zumindest im Wechsel zum Homeoffice wollen viele Unternehmen ihre Betriebssitze wieder mit Leben füllen. Die Vorgaben zu Infektionsschutz und Abstandswahrung im Betrieb im sechsseitigen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des BMAS sind sicherlich wichtig, aber leider weder praxisnah noch konkret. Wer es sich einfacher machen will, liest die wesentlich praxisnäheren Anleitungen und Tipps zum Schutz vor Infektionen an Büroarbeitsplätzen, die der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) auf Basis des Arbeitsschutzstandards erarbeitet hat. Sie finden die Empfehlungen "Büroarbeit in der Corona-Krise – Abstände und Abtrennungen richtig planen" auf der Homepage des IBA.

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Tipp von Matthias Haller, Redakteur mit Schwerpunkt HR-Software, Strategie und Führung

Der Austausch mit Software-Startups lohnt sich - gerade in Krisenzeiten: Selten war der Bedarf an digitalen HR-Lösungen größer als während der Corona-Krise. Vom Feedback-Tool über Mitarbeiter-Selfservice-Apps bis hin zur Personaleinsatzplanungs-Software erleichtern die Programme die Arbeit von Personalerinnen und Personalern. Doch nicht jedes Unternehmen braucht die ganz große Lösung. Manchmal genügt eine Spezialanwendung, die gezielt den prozessualen Engpass adressiert. Nicht selten bieten Startups ebensolche Lösungen an. Das Problem: Fachmessen fallen aus oder finden virtuell statt, Live-Events ebenso. Das macht es Gründerinnen und Gründern schwer, mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Also sollte HR den Austausch suchen! Denn Software von aufstrebenden Startups bietet vielfältige Möglichkeiten, die Personalarbeit besser zu machen.

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Tipp von Philipp Walter, Fachredakteur Entgelt

Mit einer Betriebsrente zurück in die GKV: Der Weg aus der privaten Krankenversicherung (PKV) zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist oft steinig und unter bestimmten Gegebenheiten auch unmöglich. Liegt das Entgelt nicht sehr weit über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, kann der Abschluss einer Betriebsrente per Entgeltumwandlung die Lösung sein - und das, ohne dass auf Entgeltansprüche tatsächlich verzichtet werden muss. Darüber hinaus hat die betriebliche Altersversorgung (bAV) sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber den zusätzlichen Anreiz der Ersparnis von Steuer- und Sozialabgaben.

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Seminar-Tipp: Was Sie als Arbeitgeber bei der bAV beachten müssen, erfahren Sie im Haufe Online-Seminar "bAV kompakt – Alles Wichtige für Arbeitgeber" am 19. Oktober 2020, für das Sie sich hier anmelden können.


Tipp von Daniela Furkel, Chefreporterin und Spezialistin für Recruiting-Themen

Genderneutrale Sprache in Stellenanzeigen: Kürzlich untersuchte die Jobsuchmaschine Adzuna alle Jobtitel ihrer Plattform in Deutschland dahingehend, ob sie den Hinweis "(m/w/d)" enthalten – also ob sie nicht nur Männer, sondern auch Frauen und diverse Personen ansprechen. Ein Ergebnis war, dass im Jahr 2020 Gesundheits- und Lehrberufe die meisten genderfreundlichen Stellenanzeigen aufweisen und Reinigungsberufe die wenigsten. Aber das in Klammern gesetzte "m/w/d" sagt bei Weitem noch nichts darüber aus, ob eine Stellenanzeige tatsächlich genderneutral formuliert ist. Schon die Wortwahl in Stellenanzeigen kann bestimmte Bewerbergruppen ausgrenzen. Beispielsweise sprechen Begriffe wie "aktiv" und "ambitioniert" eher Männer an, Wörter wie "empathisch" oder "engagiert" dafür eher Frauen. Auch bei Berufsbezeichnungen wie "Senior-Manager (m/w/d)" fühlt sich möglicherweise die weibliche und diverse Bewerbergruppe ausgegrenzt. Achten Sie deshalb stets auf eine genderneutrale Wortwahl und lassen Sie Ihre Stellenanzeigen von verschiedenen Personen der Berufsgruppe gegenlesen: Fühlen sie sich wirklich alle angesprochen?

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Tipp von Katharina Schmitt, Redakteurin mit Schwerpunkt Vergütung

Offen kommunizieren gegenüber Corona-Risikourlaubern: Viel Diskussion gibt es gerade um eine Aussage des  Bundesgesundheitsministeriums, nach der auch Mitarbeitern, die wissentlich in ein Corona-Risikogebiet gereist waren und anschließend in Quarantäne müssen, eine Verdienstausfallentschädigung nach dem Bundesinfektionsgesetz zustehe. Juristisch ist das allerdings umstritten. Bis die Rechtslage eindeutig geklärt ist, empfiehlt sich also, diesen Mitarbeitern gegenüber nicht in Vorleistung mit der Entgeltzahlung zu treten. Denn ob der Arbeitgeber sich auch in diesen Fällen die Entgeltfortzahlung von der zuständigen Behörde nach § 56 Abs. 5 IfSG erstatten lassen kann, wird derzeit bezweifelt. Besonders wichtig erscheint mir aber eine klare Kommunikation der Arbeitgeber gegenüber den Mitarbeitern: Um Überraschungen zu vermeiden, sollten Arbeitgeber im Rahmen einer allgemeinen Mitteilung bekannt geben, dass bei einer Quarantäne nach Rückkehr aus einem bereits vor Urlaubsantritt als Corona-Risikogebiet ausgewiesenen Gebiet keine Fortzahlung des Gehalts erfolgen wird.

Lesen Sie dazu auch unsere News: Was gilt für die Lohnfortzahlung nach einem Urlaub im Risikogebiet?


Tipp von Frank Bollinger, Fachredakteur für Arbeitsrecht

Fallstricke bei befristeten Arbeitsverhältnissen: Sie haben vor, einen Arbeitnehmer befristet einzustellen? Nach § 14 Abs. 2 TzBfG befristet für zwei Jahre ohne sachlichen Grund? Hier ist Vorsicht geboten! Zum einen darf mit dem Arbeitnehmer nicht bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden haben, es sei denn, dieses liegt "sehr lange" zurück. Das sollten Sie durchaus wörtlich nehmen: Die Rechtsprechung wertet selbst Vorbeschäftigungen, die bereits 15 Jahre zurückliegen, als "nicht sehr lange" - mit der Folge, dass die Befristung dann unwirksam ist. Ebenfalls aufpassen sollte man, dass tatsächlicher und vertraglicher Arbeitsbeginn auch wirklich auf denselben Tag fallen. Reist der Arbeitnehmer beispielsweise einen Tag vor dem vertraglichen Beginn des Arbeitsverhältnisses auf Kosten des Arbeitgebers an, um am kommenden Tag seine Arbeit aufzunehmen, dann kann dieser Anreisetag bereits als Arbeitstag zu werten sein. Möchte der Arbeitgeber eine zweijährige Befristung mit dem Ende der Zwei-Jahres-Frist auslaufen lassen, kann es passieren, dass die Frist durch den vorzeitigen Beginn des Arbeitsverhältnisses um einen Tag überschritten ist. Auch dies führt zur Unwirksamkeit der Befristung.

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Andrea Schmitt, verantwortliche Online-Redakteurin für haufe.de/personal

Vor Phishing-Mails warnen: Die Corona-Krise bringt unser Arbeitsleben gehörig durcheinander – sei es wirtschaftlich durch Kurzarbeit oder Entlassungen, durch neue Regelungen beispielsweise zu Urlaub und Krankheit oder im sozialen Miteinander, weil immer noch zahlreiche Mitarbeitende ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Das nutzen Cyberkriminelle weltweit aus und verbreiten verstärkt Phishing-Mails, häufig auch im Namen von HR, in denen sie zum Beispiel vermeintliche Änderungen hinsichtlich Krankschreibungen und Elternzeit ankündigen. Ziel dieser E-Mails: an persönliche Daten aus dem Unternehmen gelangen. Umso wichtiger ist es jetzt, die Mitarbeitenden durch eine klare Kommunikation und Schulungen zu IT-Sicherheit zu sensibilieren und so vor einem möglichen Fehlverhalten zu bewahren.

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Tipp von Hannes Selz, Volontär

Auf Talentmobilität setzen: Thomas Ogilvie und Sylvie Nicol haben es vorgemacht. Ogilvie, heute Personalvorstand, begann seine Karriere als Trainee bei der Deutschen Post DHL Group, Henkel-Personalvorständin Nicol arbeitete zunächst in Marketing und Sales. Die beiden Beispiele zeigen: Talentmobilität zahlt sich für Unternehmen aus. Gerade Führungskräfte zu rekrutieren ist aufwändig und kostenintensiv. Deshalb lohnt es sich für Unternehmen, genau hinzusehen, um interne Talente frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Umgekehrt entwickeln Mitarbeitende, die Unterstützung und Förderung erfahren, eine stärkere Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Die Erfahrung zeigt: In Unternehmen, die auf Talentmobilität setzen, bewerben sich auch Mitarbeitende auf Stellenausschreibungen, die nicht die geforderten Qualifikationen mitbringen – sich im Nachhinein aufgrund ihrer Erfahrung und Veränderungsbereitschaft aber als gute Wahl herausstellen.

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Zum Aufbau einer Datenbank lesen Sie unsere News: Wie Sie einen Talent Pool aufbauen


Tipp von Daniela Furkel, unsere Redakteurin für alle Ausbildungs-Themen

Ausbildungsprämie nutzen: Kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot in der Corona-Krise nicht verringern, bekommen für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie von 2.000 Euro. Wer die Anzahl der Ausbildungsplätze sogar erhöht, kann für jeden zusätzlichen Platz 3.000 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass die Ausbildung zwischen dem 1. August und dem 15. Februar 2021 beginnt und dass das Unternehmen von der Corona-Krise betroffen ist (Kurzarbeit oder Umsatzeinbruch). Die Zahl der Ausbildungsplätze wird im Vergleich zu den drei Vorjahren betrachtet. Das Förderprogramm richtet sich an Firmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die in staatlich anerkannten Berufen ausbilden, in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/oder Altenpflegegesetz oder in praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt. Hier geht es zu den Antragsunterlagen.

Lesen Sie zu weiteren Förderungsmöglichkeiten auch unsere News: "Bundesprogramm unterstützt Ausbildungsbetriebe mit Prämien".

Außerdem finden Sie in unserem Top-Thema zur Ausbildung alle Infos dazu, wie Sie Azubis rechtssicher beschäftigen. In einem weiteren Top-Thema erfahren Sie, wie Sie Auszubildende finden, integrieren und binden.


Tipp von Matthias Haller, Redakteur mit Schwerpunkt HR-Software, Strategie und Führung

Das Beziehungskonto wieder aufladen: Teams bräuchten persönliche Begegnungen, um das Beziehungskonto aufzuladen und Bindung herzustellen, von der sie in der Digitalsituation leben. Davon ist Sirka Laudon, Vorständin People Experience bei Axa Deutschland, überzeugt. Sie drückt damit aus, was derzeit viele Führungskräfte erleben. Anfänglicher Skepsis gegenüber der virtuellen Zusammenarbeit folgte die Erkenntnis: Geht doch überraschend gut! Das dürfte auch daran liegen, dass funktionierende Teams lange Zeit auf ein gemeinsames Beziehungskonto eingezahlt haben. Dieses Konto gilt es nun mit zunehmender Dauer der Pandemie erneut aufzuladen. Das bedeutet nicht: alle zurück ins Büro. Vielmehr sollten Führungskräfte die Mitarbeitenden dazu ermutigen, sich im Rahmen des Erlaubten wieder persönlich zu treffen – etwa für kleinere Workshops oder ein Teammeeting an der frischen Luft. Alles unter Einhaltung der Anstandsregeln selbstverständlich. Denn persönliche Begegnungen setzen virtuell verstaubtes Kreativpotenzial und Begeisterungsfähigkeit frei.

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Tipp von Frank Bollinger, Fachredakteur für Arbeitsrecht

Urlaub und Kurzarbeitergeld: Ist ein Arbeitnehmer schon länger als drei Monate in Kurzarbeit und hat dadurch einen Verdienstausfall von mehr als 50 Prozent, steht ihm ein Anspruch auf das erhöhte Kurzarbeitergeld in Höhe von 70 beziehungsweise 77 Prozent zu (§ 421c Abs. 2 SGB III). Nimmt der Arbeitnehmer nun aber Urlaub, kann es passieren, dass durch die Auszahlung des Urlaubsentgelts sein Verdienstausfall im Urlaubsmonat weniger als 50 Prozent beträgt. Das führt dazu, dass er im Urlaubsmonat den Anspruch auf das erhöhte Kurzarbeitergeld verliert.

Lesen Sie dazu auch unsere News: Urlaub und Kurzarbeit: Was müssen Arbeitgeber beachten?


Tipp von Katharina Schmitt, Redakteurin mit Schwerpunkt "Neue Arbeitswelten"

Ein Führerschein für's Homeoffice: Mit dem Lockdown hatte sich der Wunsch vieler Arbeitnehmer nach mehr Arbeit im Homeoffice quasi über Nacht erfüllt. Nun ist die Arbeit von zuhause auch in der "neuen Normalität" nicht mehr wegzudenken: Immer mehr Unternehmen öffnen sich für einen Mix aus Arbeit im Homeoffice und am Unternehmenscampus. Doch das muss gut organisiert und in der Unternehmenskultur verankert sein – am heimischen Arbeitsplatz hapert es häufig nicht nur an der ergonomischen Ausstattung, sondern oft auch an Informationsaustausch und Arbeitseffizienz. Professor Volker Nürnberg, BGM-Experte BDO, empfiehlt deshalb, in einem Homeoffice-Führerschein für Führungskräfte und Mitarbeiter die wichtigsten Aspekte der Arbeit in räumlicher Distanz zu regeln.

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Tipp von Maxim Nopper-Pflügler, in der Redaktion Spezialist für agile Methoden und New Work

Agile Methoden auf eigene Bedürfnisse anpassen: Agile Methoden können für ein neues und selbstbestimmtes Arbeiten sorgen, nicht nur im Projektmanagement, sondern auch im Daily Business. Doch die "Klassiker" Scrum und Kanban passen nicht immer optimal auf die eigenen Anforderungen. Ausprobieren lohnt sich, aber: Nutzen Sie die Methoden so, wie sie Ihr Team am besten unterstützen und wandeln Sie sie dafür gerne ab. Schauen Sie dabei über den Tellerrand, um zahlreiche Variationen der Methoden zu entdecken. Beispielsweise den kostenlosen "New Work Canvas". Die an den "Business Model Canvas" angelehnte Methode soll dabei helfen, die fünf Prinzipien der New Work Charta im Unternehmen voranzutreiben.

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Tipp von Melanie Rößler, Redakteurin für Personalmagazin und haufe.de/personal

Recruiting via Mitarbeiterempfehlungen: Während des Corona-Lockdowns konnten Bewerbungsgespräche ausschließlich virtuell geführt werden, und aus Infektionsschutzgründen wird es auch weiterhin Einschränkungen im Recruitingprozess geben. Aber einen Kandidaten einstellen, den man gar nicht richtig persönlich kennenlernen konnte? Diese Vorstellung verunsichert viele Unternehmen. Warum also nicht die persönlichen Kontakte der eigenen Mitarbeiter nutzen? Längst gibt es Software-Tools, um ein solches Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programm auf professionelle Füße zu stellen und einfach abzuwickeln. Eine aktuelle Studie von Firstbird und Wollmilchsau hat gezeigt, dass Kandidaten, die von Mitarbeitern empfohlen wurden, schneller eingestellt werden und länger im Unternehmen verbleiben. Das spart Zeit und Kosten. Da verwundert es eigentlich, dass in Deutschland erst jede zehnte Stelle über eine solche Mitarbeiterempfehlung besetzt wird. In den USA ist es bereits jede dritte Stelle.

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Tipp von Daniela Furkel, Chefreporterin

Dem Burnout entgegenwirken: Einen Negativtrend verzeichnet das Thema Burnout. Zwischen März und April verdoppelten sich auf der Mitarbeiterengagement-Plattform Glint die Angaben der Arbeitnehmer, die um dieses Thema kreisen. Deshalb gilt es nun, den Beschäftigten Anerkennung zuzusprechen und ihnen zuzusichern, dass sie einen festen Platz im Team haben. Wichtig sind zudem aktuelle Informationen zu den Geschehnissen im Unternehmen, um Unsicherheiten abzubauen. In einer Krise, in der nicht klar ist, welche Regeln nächste Woche gelten, benötigen Arbeitnehmer klare und verlässliche Aussagen ihres Arbeitgebers.

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Tipp von Hannes Selz, Volontär

Rückkehrplan gemeinsam erarbeiten: Trotz oder gerade wegen der räumlichen Distanz fühlen sich viele Mitarbeiter stärker miteinander verbunden als vor der Corona-Krise. Der Plan für die Rückkehr an den festen Arbeitsplatz sollte daher von Führungskräften und Mitarbeitern im engen Austausch erarbeitet werden – natürlich unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften. Die im Homeoffice erlernte Kollaboration spiegelt sich dadurch auch im Rückkehrplan wider. Beim Zeitpunkt der Rückkehr lohnt es sich, kulant zu sein. So fühlt sich jeder wohl und zu nichts gezwungen.

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Tipp von Frank Bollinger, Fachredakteur für Arbeitsrecht

Aufhebungsverträge richtig formulieren: Aufgepasst bei der Formulierung eines Aufhebungsvertrags mit Freistellung bis zum Ende der Kündigungsfrist! Dass mit der Freistellung noch ausstehender Urlaub abgegolten ist, ist eine Standardformulierung. Doch was ist mit einem darüber hinaus bestehenden Zeitguthaben auf einem Arbeitszeitkonto? Vergessen Sie nicht, auch dieses explizit im Aufhebungsvertrag durch die Freistellung als abgegolten zu erklären, da anderenfalls eine finanzielle Abgeltungsverpflichtung droht!

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