Investoren hatten im April auffällig wenige kleine Deals mit Wohn- und Gewerbeimmobilien auf dem Konto. Savills sieht darin einen ersten messbaren Effekt der Coronakrise. Bei den großen Transaktionen könnte es noch zum Einbruch kommen – das wird sich erst zeitverzögert zeigen.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem Urteil die Widerrufsbelehrung in Immobilienkreditverträgen als intransparent gerügt. Wer zwischen 2010 und 2016 eine Immobilie gekauft hat, könnte mit dem sogenannten "Widerrufsjoker" gute Chancen haben, den Vertrag zu widerrufen.
Handelsimmobilien in deutschen Innenstädten haben mehr zu bieten als Mieteinnahmen aus den Läden. Eine Modellrechnung von JLL am Beispiel der Münchner Flaniermeilen zeigt: Das Potenzial steckt in den oberen Stockwerken – in Büros umgebaut, kann ein Mietplus von mehr als 200 Prozent drin sein.
Kurz vor Ablauf der Anmeldefrist hat Aroundtown die Mehrheit am (Ex-)Konkurrenten TLG zusammen. Insgesamt halte man nun rund 53 Prozent der TLG-Aktien, teilte der Immobilienkonzern mit. Damit sind die Unternehmen einen Schritt weiter auf dem Weg zur Milliarden-Fusion.
Vermögensverwaltende Immobilienunternehmen sind unter bestimmten Voraussetzungen von der Gewerbesteuer befreit. Aber die Finanzverwaltung hat die Branche im Visier. In letzter Zeit gab es hier einiges an Rechtsprechung. Ein BFH-Urteil ist besonders interessant. Weitere stehen vor der Tür.
In einer der bedeutendsten Industrieregionen mit einer starken Zulieferindustrie, innovativen Forschungsinstituten und einer gezielten Unterstützung durch die Landesregierung reifen neue Geschäftsideen im Bereich der Elektromobilität.
Seit Jahren beschäftigen sich die Finanzgerichte mit der Frage, wie die Höhe des Vorsteuerabzugs bei gemischt genutzten Grundstücken zu ermitteln ist. Neue Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) eröffnen nun Spielraum. Viele können nachträglich eine höhere Rückerstattung einfordern.
Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkertätigkeiten können künftig stärker von der Steuer abgesetzt werden als bisher. Das geht aus einem Schreiben der Finanzbehörden von Bund und Ländern hervor. So wird das Finanzamt etwa auch Lohnkosten anerkennen, die beim Schneeräumen auf Gehwegen vor dem eigenen Grundstück anfallen.
Auch bei Immobiliendarlehen können Kunden zu Unrecht erhobene Bearbeitungskosten zurückfordern. Die entsprechende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) bezieht sich zwar nicht auf Immobilienkredite. Die Verbraucherzentrale Sachsen hält das für unerheblich.
Im Emissionsprospekt eines geschlossenen Immobilienfonds muss die Höhe der Provision für die Eigenkapitalvermittlung nicht gesondert ausgewiesen werden. Es muss nur ersichtlich sein, in welcher Höhe der Anlagebetrag nicht in einen Gegenwert investiert wird.
Wer in der begründeten Erwartung, an einem Grundstück ein Erbbaurecht zu erwerben, auf dem Grundstück baut, kann von Grundstückseigentümer Wertersatz verlangen, wenn es dann doch nicht zum Erwerb kommt.