Wertstabil: Häuser und Wohnungen an der deutschen Küste
Häuser auf Sylt kosten im Schnitt 12.395 Euro pro Quadratmeter. Bei Eigentumswohnungen führt Borkum mit 9.735 Euro pro Quadratmeter vor Norderney, Juist und Sylt. An der Ostsee erreichen Rostock-Warnemünde mit 5.476 Euro und Timmendorfer Strand die höchsten Hauspreise.
Eine Auswertung beliebter Nord- und Ostseeregionen des Maklerportals ImmoScout24 zeigt, zu welchen Durchschnittspreisen Wohneigentum an den deutschen Küsten angeboten wird – und für welche Objekte Spitzenpreise verlangt werden können.
Ranking der Angebotspreise bei Häusern an der Küste
Je nach Ort und Objektart liegen die von ImmoScout24 ausgewerteten Angebotspreise für Wohneigentum weit auseinander. Während Häuser auf Sylt in einer eigenen Preisklasse spielen, finden Kaufinteressierte an der Ostsee teilweise deutlich günstigere Alternativen: hier führen vor allem bekannte Seebäder und Wasserlagen die Ranglisten an. Und Insellage bedeutet nicht automatisch Spitzenpreise.
"Unter den betrachteten Inseln bietet Fehmarn bei Häusern den niedrigsten Quadratmeterpreis und damit eine attraktive Möglichkeit, den Traum vom Wohnen an der Küste zu verwirklichen", sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.
An der Nordsee weist Sylt mit 12.395 Euro pro Quadratmeter den höchsten durchschnittlichen Angebotspreis für Häuser auf. Auf Platz zwei folgt Wittdün auf Amrum mit 6.899 Euro pro Quadratmeter. Häuser in Wyk auf Föhr kosten im Schnitt 5.777 Euro pro Quadratmeter, in St. Peter-Ording werden 5.375 Euro fällig und auf Norderney 4.707 Euro. Damit liegt Sylt fast doppelt so hoch wie Wittdün auf Amrum und St. Peter-Ording.
Bei den von ImmoScout24 ausgewerteten Ostseeorten erreicht Rostock-Warnemünde mit 5.476 Euro pro Quadratmeter den höchsten durchschnittlichen Hauspreis. Es folgen Timmendorfer Strand mit 5.267 Euro, Kühlungsborn mit 4.580 Euro, Heringsdorf auf Usedom mit 4.327 Euro und Sellin auf Rügen mit 4.163 Euro pro Quadratmeter.
Wo für Wohnungen der höchste Preis verlangt werden kann
Bei den Eigentumswohnungen führt aktuell Borkum das Ranking der bei ImmoScout24 gelisteten Nordseeorte an mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 9.735 Euro pro Quadratmeter. Auf Norderney sind es 9.324 Euro, auf Juist 9.024 Euro und auf Sylt 8.821 Euro pro Quadratmeter.
An der Ostsee erreicht Timmendorfer Strand mit 5.944 Euro pro Quadratmeter den höchsten durchschnittlichen Wohnungspreis. Dahinter liegen Rostock-Warnemünde mit 5.656 Euro, Lübeck-Travemünde mit 4.807 Euro, Heringsdorf mit 4.806 Euro und Kühlungsborn mit 4.778 Euro pro Quadratmeter. Die Rügen-Orte Binz und Sellin liegen bei Eigentumswohnungen bei 4.506 beziehungsweise 3.971 Euro pro Quadratmeter.
Luxusimmobilien kosten bis zu knapp zwölf Millionen Euro
Bei den Luxusimmobilien erreichen die Angebotspreise laut ImmoScout24 Spitzenwerte von bis zu 41.000 Euro pro Quadratmeter. Gemessen am Gesamtkaufpreis liegen die fünf exklusivsten Häuser an der Nordsee der Auswertung zufolge alle auf Sylt.
An der Ostsee stechen Kappeln und die Schlei-Region hervor: Vier der fünf Luxusangebote befinden sich dort. So erzielen die Immobilien an der Nordsee Preise von insgesamt 7,95 Millionen Euro bis 11,7 Millionen Euro und an der Ostsee von 3,45 Millionen Euro bis 4,85 Millionen Euro.
Das exklusivste Nordseeangebot bei ImmoScout24 ist ein Anwesen mit Pferdehaltung am Haus auf Sylt für 11,7 Millionen Euro. An der Ostsee liegt das höchste aktuelle Angebot bei 4,85 Millionen Euro: eine Reetdachvilla mit eigenem Wasserzugang zur Schlei in Kappeln. Weitere Luxusangebote reichen von reetgedeckten Häusern in Strandlage bis zur Architektenvilla mit Pool an der Flensburger Förde.
ImmoScout24-Auswertung: Entwicklung der Kaufpreise an Nord- und Ostsee
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