24.07.2017 | News Internat

Betreuungskosten für Internat steuerlich abzugsfähig

Berufstätige Eltern kennen das Problem: Sobald die Kinder in der weiterführenden Schule angekommen sind, wird es eng mit der Betreuung. Ganztagsschulen sind rar und gute Betreuungskonzepte ebenso. Manche Eltern entscheiden sich daher für ein Internat – und blieben bislang weitgehend auf den Kosten sitzen. Denn die Finanzverwaltung legt die Art der steuerlich abzugsfähigen Betreuung sehr eng aus. Hoffnung macht nun ein Urteil des Finanzgerichts Thüringen.mehr








14.07.2017 | News BFH-Kommentierung – Vermietung

Betrugsschaden als Werbungskosten abziehbar

Der BFH hatte die Entscheidung darüber zu treffen, ob Aufwendungen als Werbungskosten im Rahmen der Vermietung und Verpachtung auch dann in Betracht kommen, wenn es nicht zur Durchführung des Anschaffungsgeschäfts kommt. Dies kann, so der BFH, in Ausnahmefällen durchaus der Fall sein, nämlich wenn er einem betrügerischen Grundstücksmakler Bargeld in der Annahme übergibt, der Makler würde damit den Kaufpreis für ein bebautes Grundstück bezahlen.mehr






07.07.2017 | News BVerfG-Kommentierung – Verlustabzug

Verlustabzugsbeschränkung teilweise verfassungswidrig

Die Regelung des § 8c KStG zum Verlustabzug bei Körperschaften ist bis 31.12.2015 teilweise nicht verfassungsgemäß. Mit Beschluss vom 29.3.2017 (2 BvL 6/11), hat der 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts festgestellt, dass die Regelung zum Verlustabzug bei Körperschaften zumindest in der bis 31.12.2015 geltenden Fassung verfassungswidrig gewesen ist. Der Gesetzgeber ist angewiesen, bis zum 31.12.2018 rückwirkend eine Neuregelung zu treffen, die verfassungsgemäß ist.mehr


06.07.2017 | News Außergewöhnlich Belastungen

Krankheitskosten bei Lese- und Rechtschreibschwäche

Ausgaben für Ihr Privatleben sind und bleiben auch steuerlich betrachtet Privatsache. Allerdings gibt es Ausnahmen von diesem Grundsatz, die so genannte außergewöhnliche Belastung. Außergewöhnlich belastet sind zum Beispiel Menschen, die krank sind und Geld für Therapien ausgeben müssen. Das gilt auch bei der Behandlung einer Lese- und Rechtschreibschwäche. Worauf Eltern achten sollten, erklärt das Bayerische Landesamt für Steuern. mehr






29.06.2017 | Top-Thema

Investitionsabzugsbetrag ab 2016

Mithilfe eines Investitionsabzugsbetrags (§ 7g Abs. 1 bis 4 EStG) kann die Steuerbelastung gesenkt werden, ohne Geld ausgeben zu müssen. Der Investitionsabzugsbetrag beträgt maximal 40 % der voraussichtlichen Investitionskosten. De facto wird mit dem Investitionsabzugsbetrag die Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter vorgezogen, die noch nicht angeschafft worden sind, aber in den folgenden 3 Jahren angeschafft werden sollen.mehr


28.06.2017 | News Doppelte Haushaltsführung

Doppelt gemoppelt und trotzdem gemeinsam

Wochenendbeziehungen kosten nicht nur Nerven, sondern meist auch eine Menge Geld. Wie gut, wenn Partner in einer Stadt gemeinsam wohnen und an einem anderen Ort gemeinsam arbeiten können. Wenn dann auch noch die Kinder mit an Bord sind, ist das Familienleben perfekt. Ob in solchen Fällen steuerlich allerdings eine doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden kann: Darüber sind sich die Finanzgerichte derzeit uneins.mehr











14.06.2017 | News IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung

Steuern in der Handelsbilanz

Stellungnahme des IDW zur Behandlung von strittigen Steueransprüchen in der Handelsbilanz. In der Ausgabe 4/2017 hat das IDW in seiner Zeitschrift IDW-Life (Ausgabe 4/2017, S. 528) seine Rechtsansicht zur Behandlung von strittigen Steueransprüchen im handelsrechtlichen Jahresabschluss dargestellt. Betroffene, die sich an diese Rechtsauffassung halten, dürften im Rahmen einer Abschlussprüfung des Jahresabschlusses auf der sicheren Seite sein.mehr









02.06.2017 | News Digitalisierung – Übermittlung der Steuererklärung

Übermittlung der Einkommensteuererklärung nach amtlichem Datensatz

Bei Steuerpflichtigen mit Gewinneinkünften, die bereits Umsatzsteuervoranmeldungen und Erklärungen elektronisch übermittelt haben, sieht der Senat die Frage, ob der Vorhaltezwang von Hard- und Software und der behaupteten Sicherheitsrisiken bei der Datenübermittlung verfassungsgemäß ist, als geklärt an. Auch eine „unbillige Härte“ kann nicht erkannt werden.  mehr