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Gefährdungsbeurteilung

Mandantengespräch in modernem Büro
Mandantengespräch in modernem Büro
DGUV Vorschrift 2

Digitale Betreuung: Kritik daran wächst – ist diese berechtigt?

Seit Anfang 2026 ist die überarbeitete DGUV Vorschrift 2 in Kraft. Eine größere Anzahl kleinerer Unternehmen können nun die Gefährdungsbeurteilung in die eigene Hand nehmen oder sich dabei durch externe Berater unterstützen lassen. Dazu gehört auch eine Ausweitung der digitalen Beratung. Doch Kritiker warnen vor einer zu weitgehenden Digitalisierung und vor Defiziten in der elektronischen Beratung. 



Datenauge
Datenauge
Dynamik 4.0

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Wie die Digitalisierung Betrieben helfen kann

Digitale Instrumente werden seit längerem auch für die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen (GBP) angewendet. Ganzheitliche digitale Gefährdungsbeurteilungen gibt es aber erst seit wenigen Jahren. Ein Wegbereiter für die Entwicklung ganzheitlicher digitaler GBP-Systeme war das Projekt „Dynamik 4.0“. Mit dem im Rahmen dieses Projekts entwickelten webbasierten System lassen sich auch völlig neuartige psychische Stressoren, die durch Industrie 4.0 entstanden sind, schnell und flexibel erfassen und angehen – vor allem durch die konsequente Einbindung der betroffenen Beschäftigten.




Reale Abläufe virtuell ergänzt
Reale Abläufe virtuell ergänzt
Technische Sicherheit

Digitale Risikobeurteilungen und Fernwartungen: Wie Maschinen in Zukunft noch sicherer werden

Die technische Sicherheit von Maschinen und Anlagen ist eine der wichtigsten Grundlagen für den betrieblichen Arbeitsschutz. Zwei digitale Trends haben das Potenzial, die Gewährleistung der Maschinensicherheit noch einfacher und effektiver zu gestalten und den Sicherheitsstandard dabei weiter zu erhöhen: die digitalen „Betriebsbegehungen“ oder Risikobeurteilungen sowie das Predictive Maintenance, die digitale Fernwartung.





Elektrisches Auto wird an Ladestation geladen
Elektrisches Auto wird an Ladestation geladen
Gefahren des E-Zeitalters

Arbeitsschutz in der Elektroauto-Produktion

Experten streiten noch darüber, ob die Gefahren von Elektroautos für Beschäftigte in der Fahrzeugproduktion größer sind als bei Verbrennerfahrzeugen oder nicht. Sicher ist, dass bei Fertigung und Montage von Elektroautos aufgrund neuer Gefährdungsarten auch neue Qualifizierungen und Arbeitsschutzmaßnahmen notwendig sind. Im Folgenden werden die wichtigsten Gefährdungen, Qualifikationen und Schutzkonzepte beim Arbeitsschutz in der Elektroauto-Produktion vorgestellt.



PSA-Kombi
PSA-Kombi
Persönliche Schutzausrüstung

PSA-Kombinationen: Risiken von Wechselwirkungen unbedingt beachten

Bei vielen Tätigkeiten müssen von Beschäftigten gleichzeitig verschiedene Arten von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) getragen werden, da am Arbeitsplatz Schutz gegen mehrere Gefährdungen notwendig ist. Welche Faktoren hat der Arbeitgeber zu berücksichtigen, um im Rahmen einer PSA-Kombination seinen Beschäftigten optimalen Schutz zu bieten? Welche Faktoren müssen bei einer Kompatibilitätsprüfung beachtet werden?



Frau am Arbeitsplatz lässt Kopf in Hände sinken
Frau am Arbeitsplatz lässt Kopf in Hände sinken
Psychische Belastungen

Burnout-Vorsorge: Das psychische „Ausbrennen“ verhindern

Unter dem Begriff Burnout wird das Ergebnis unterschiedlichster psychischer Belastungen von Arbeitnehmern am Arbeitsplatz verstanden. Mit der Novellierung des Arbeitsschutzgesetzes 2013 ist der Arbeitgeber zur Prävention von psychischen Gefährdungen aller Art verpflichtet. Welche Instrumente stehen ihm dabei zur Verfügung? Und welche Möglichkeiten hat der Arbeitnehmer, psychischen Belastungen im Betrieb vorzubeugen oder sie zumindest zu bekämpfen?



Schild Notausgang
Schild Notausgang
Flucht- und Rettungsplan

Gebäuderäumung im Bedrohungsfall: So planen Unternehmen den Ernstfall

Die Räumung und Evakuierung von Gebäuden ist eine der wichtigsten Maßnahmen für die Rettung von Menschen in Risikosituationen wie Brand, Bombendrohung, Terroranschlag oder Rauchentwicklung. Grundlage der Durchführung von Gebäuderäumungen bildet der Flucht- und Rettungsplan. Welche Inhalte hat er? Und was müssen Unternehmen beachten, um ihre Beschäftigten im Rahmen von Unterweisungen und Räumungsübungen auf den Ernstfall vorzubereiten?


Alter Mann im Lager mit Hubwagen und Paletten
Alter Mann im Lager mit Hubwagen und Paletten
Innerbetrieblicher Transport

Mitgänger-Flurförderfahrzeuge: Wie sie sicher im Betrieb eingesetzt werden

Durch motorangetriebene Mitgänger-Flurförderzeuge werden die körperlichen Belastungen und Beanspruchungen der im Lager Beschäftigten auf ein Minimum reduziert. Allerdings geschehen mit ihnen mehr Unfälle als mit konventionellen handgetriebenen Flurförderfahrzeugen. Welche Sicherheitsgefährdungen sind bei ihnen besonders zu beachten? Was sind die wichtigsten Sicherheitsregeln im Umgang mit diesen Geräten? Und in welchen Intervallen müssen Unternehmen UVV-Prüfungen durchführen lassen?




CSE-Station
CSE-Station
Hohe Risiken vermindern

Arbeiten in engen Räumen: Das Arbeits- und Sicherheitskonzept muss stimmen

In Tanks, Silos, Rohrleitungen, Kesseln oder Schächten lauern zahllose Gefahren für die dort arbeitenden Beschäftigten. Insbesondere der Zutritt zu den engen Räumen ist mit hohen Risiken verbunden, die durch ein umfassendes Arbeits- und Sicherheitskonzept minimiert oder eliminiert werden sollen. Ein weiterer wichtiger Grund für die hohen Unfallzahlen in diesen engen Räumen ist die fehlende oder mangelnde Schulung der Mitarbeiter. Mit CSE-Trainings (Confined Spaces Entry) versuchen Unternehmen dieses Manko abzubauen.


Coronatest
Coronatest
Arbeitsschutz im Betrieb

Lässt sich 3G am Arbeitsplatz fortführen?

Die jüngsten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung beschäftigen spätestens seit dem 20. März 2022 viele Unternehmen. Insbesondere der Wegfall der 3G-Regelung am Arbeitsplatz, die bisher in § 28b Abs. 1 IfSG normiert war, stellt Arbeitgeber vor viele Fragen. Eine Großzahl von Unternehmen verspürt angesichts des nach wie vor erheblichen Infektionsgeschehens das dringende Bedürfnis, die bisherige Regelung nicht vollständig aufzugeben. Ist das möglich?


Frau mit Behinderung auf dem Gang mit Kollegen
Frau mit Behinderung auf dem Gang mit Kollegen
Inkludierte Gefährdungsbeurteilungen

Wie Unternehmen Menschen mit Schwerbehinderung sicher beschäftigen können

Lange Zeit hat es für die Arbeitsplätze von Menschen mit schweren Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt keine spezifischen Gefährdungsbeurteilungen gegeben. Mit der „Inkludierten Gefährdungsbeurteilung“ liegt diese seit 2016 vor. Wie sieht eine inkludierte Gefährdungsbeurteilung aus und wie können Unternehmen sich dabei durch die Integrationsämter beraten und helfen lassen?


Mann mit Paket
Mann mit Paket

Gefährdungsbeurteilung körperlicher Belastungen mit der Leitmerkmalmethode

Trotz technischer Entwicklungen und Digitalisierung arbeitet noch immer ein Großteil der Erwerbstätigen körperlich. Starke physische Belastungen können zu Beschwerden oder Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems führen. Mit der Leitmerkmalmethode lassen sich Belastungen in ihrem Auswirkungsgrad einfach ermitteln.





Handschlag
Handschlag

Fremdfirmenmanagement: Was zu beachten ist

Immer häufiger werden Arbeiten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, von Fremdfirmen übernommen, z. B. Wartungs-, Reparatur- oder Reinigungsarbeiten. Beim Einsatz von Fremdfirmen auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers können sich neue oder veränderte Sicherheitsrisiken ergeben. Gerade durch die Kombination von fremden und eigenen Mitarbeitern ist es daher wichtig, Regelungen im Bereich Arbeitsschutz zu schaffen, damit beide Personengruppen sich nicht gegenseitig gefährden.




Schwangere Frau im Büro
Schwangere Frau im Büro
Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz

Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz richtig durchführen

Schwangere und stillende Frauen gehören zu den besonders schutzbedürftigen Beschäftigtengruppen, der Schutz bezieht sich insbesondere auch auf Ungeborene und Säuglinge. Der Arbeitgeber muss deshalb für jede Tätigkeit eine Gefährdungbeurteilung Mutterschutz sowohl für Schwangere als auch für Stillende durchführen und festlegen, ob und welche Maßnahmen erforderlich sind. Die Pflicht gilt unabhängig davon, ob Frauen im Unternehmen beschäftigt werden.






Mitarbeiter in einem Lager
Mitarbeiter in einem Lager
Aktuelle Rechtsprechung für die betriebliche Praxis

Unterlassungsanspruch des Betriebsrats bei Fehlen einer mitbestimmten Gefährdungsbeurteilung

Der Betriebsrat hat nach einem Beschluss des LAG Schleswig-Holstein im Hinblick auf den beabsichtigten Umzug einer Betriebsstätte und der Inbetriebnahme eines neuen Arbeitsmittels keinen Anspruch auf Unterlassung dieses Umzugs, auch wenn der Arbeitgeber entgegen den § 3 Abs. 3 ArbStättV und § 4 Abs. 1 BetrSichV keine mitbestimmte Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat.