Wesentlicher Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung: die richtige Auswahl von PSA Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Schutzkleidung gibt es in verschiedenen Varianten zum Schutz vor unterschiedlichen Gefährdungen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss ermittelt werden, vor welchen Gefährdungen wie geschützt werden soll.

Schutzkleidung ist dabei eine Persönliche Schutzausrüstung, die in der Priorisierung erst nach der Prüfung von technischen und organisatorischen Maßnahmen in Betracht gezogen wird (TOP-Prinzip).

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Arten von Schutzkleidung

Schutzkleidung kann für den einmaligen Einsatz oder für mehrere Einsätze geeignet sein. Schutzkleidung für mehrere Einsätze muss einer regelmäßigen Reinigung, Wartung und Prüfung unterliegen.
Bei der Schutzkleidung kann man prinzipiell 2 Kategorien unterscheiden:

  • Schutzkleidung für schwere Beanspruchungen und
  • Schutzkleidung für leichtere Einwirkungen.

Anforderungen an Schutzkleidung

Schutzkleidung muss ergonomisch sein. Sie soll den, der sie trägt, nicht behindern. Zudem muss die passende Größe für den Beschäftigten ausgewählt werden. Schutzkleidung darf beim Waschen nicht einlaufen. Die Toleranz liegt bei 3 %.

PSA als Schutzmaßnahme bei der Gefährdungsbeurteilung

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen die Gefährdungen zu einzelnen Tätigkeiten ermittelt werden. Bestehen Gefährdungen für Rumpf, Arme oder Beine, müssen persönliche Schutzmaßnahmen durch PSA realisiert werden.

Persönliche Schutzausrüstung muss jedoch die nachgeordnete Maßnahme bleiben. Vorher sind Maßnahmen der Gefährdungsvermeidung, technische Maßnahmen und organisatorische Maßnahmen zu prüfen und wenn möglich, in der Reihenfolge umzusetzen.

Wie man bei der Auswahl der PSA im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung vorgeht zeigt Ihnen der Haufe-Fachbeitrag Die richtige Schutzkleidung im Betrieb auswählen.

Schlagworte zum Thema:  PSA, Schutzkleidung, Gefährdungsbeurteilung

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