Sonnenschutz ist Arbeitsschutz
Zum Arbeitsschutz gehört der Sonnenschutz. In erster Linie heißt das, die Beschäftigten so wenig wie möglich der Sonne auszusetzen.
Auf der Baustelle beispielsweise geht das aber manchmal nicht anders. Denn für Dacharbeiten lässt sich schwerlich ein Sonnenzelt aufbauen. Bei anderen Arbeiten gibt es aber sehr wohl Möglichkeiten, sich vor der Sonnenstrahlung zu schützen.
Sonnenschutz durch Sonnensegel und Zelte
Schattenspender, wie Sonnensegel oder Zelte, lassen sich vielfältig nutzen. Schnell montiert, bieten sie z. B. in der Pause ein schattiges Plätzchen.
Schatten spenden aber auch Schirmmützen und Kleidung. Deshalb sollte der Körper möglichst großflächig bekleidet sein. Locker geschnittene, dünne Hosen und Hemden halten die Sonne ab und sorgen dafür, dass es luftig genug ist. Wer angezogen schwitzt, muss das nicht unbedingt als unangenehm empfinden. Denn feuchte Kleidung kühlt durch Verdunstung. So kann es durchaus erfrischend sein, zwischendurch das Hemd oder die Mütze mit Wasser zu besprühen.
Sonnig bedeutet immer auch hell. Die Augen schützt man vor dem grellen Licht am besten mit einer Sonnenbrille mit UV-Schutz. Einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor sollte auch die Sonnencreme haben für die unbedeckten Hautpartien. Hier ist besonders auf die Ohren oder den Nasenrücken zu achten.
Sommerhitze - 4 Liter Wasser und mehr
Um bei der Hitze fit zu bleiben, braucht der Körper reichlich Wasser. Liegt die tägliche Trinkmenge normalerweise bei 1,5 bis 2 Litern pro Tag, sollte man im Hochsommer je nach Körpergewicht und Tätigkeit 4 und mehr Liter Wasser über den Tag verteilt zu sich nehmen.
Vor allem die Vorgesetzten und Vorarbeiter sollten Vorbild sein. Sie sollten für entsprechende Bedingungen vor Ort sorgen und die Beschäftigten über Risiken und Schutzmaßnahmen informieren.
Übrigens: Warmduscher kommen mit Hitze besser klar.
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